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Exportförderung für Tierquälerei? Der weißrussische Eierproduzent Servolux hat 25 Millionen Euro bei der Europäischen Entwicklungsbank beantragt, um eine Käfigbatterie zu bauen. Die deutsche Firma FIT Farm will offenbar die Ställe liefern, die in der EU nicht erlaubt sind. Bitte fordern Sie: Kein öffentliches Geld für Tierfabriken.

Petition

Falls die Europäische Entwicklungsbank den Kredit gewährt, werden bald 378.000 Küken pro Jahr zusammengepfercht in Käfigen ohne Streu sitzen – 47 Tage lang, bis zur Schlachtung. Für solch eine Tierfabrik hat Servolux den Kredit beantragt. Über den Antrag wird im April entschieden. Es droht noch mehr öffentliches Geld in die Förderung von Massentierhaltung zu fließen!

Die Technik – in der EU nicht erlaubt – solle der deutsche Hersteller „FIT Farm“ liefern, berichtet die Organisation Humane Society International (HSI). Ein Werbevideo gaukelt klinisch reine Hühnerhaltung vor, in Wirklichkeit leiden die Tiere. Telefonisch bestreitet die Firma, dass ihre Käfige den EU-Vorschriften nicht entsprächen und dass die Tiere litten.

HSI stellt in einem Bericht zahlreiche Fälle dar, bei denen die Rechte der Tiere offenbar keine Rolle spielen.

So hat Deutschland den Bau von zwei Käfigbatterien in der Ukraine mit Hermesbürgschaften von 26,4 Millionen Euro abgesichert. Besonders pikant: Mit öffentlichem Geld sind somit Käfige finanziert worden, die in Deutschland mittlerweile verboten sind. Dem Bericht zufolge darf die Firma Avangard dennoch seit 2014 Eiprodukte auf dem EU-Markt verkaufen. Verbraucher erfahren häufig nicht, ob die Eier in verarbeiteten Lebensmitteln aus derartiger Käfighaltung stammen. Es gibt keine Kennzeichnungspflicht.

Rettet den Regenwald kämpft seit vielen Jahren gegen Massentierhaltung und plädiert für eine vegetarisch-vegane Ernährung. Für den Anbau von Tierfutter werden große Regenwaldgebiete vernichtet, um Platz für Soja- und Maismonokulturen zu schaffen.

Bitte fordern Sie, dass keine Ställe mit öffentlichem Geld unterstützt werden, in denen Hühner, anderes Geflügel und Schweine unter quälerischen Bedingungen gehalten werden. Für Tierfabriken darf es weder Kredite noch Bürgschaften geben.

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