Protest in Bratislava plus Hilfsfahrt! Zeitungsbericht Esel in Mauretanien!

Protest in Bratislava plus Hilfsfahrt! Zeitungsbericht Esel in Mauretanien!

 

Dieser Tage waren wir einmal mehr unterwegs gewesen, wie so oft in Richtung Osten; das Ziel der Hilfsfahrt sollte dabei Frau Havraonvra’s Katzenherberge in der slowakischen Metropole Bratislava gewesen sein!

Dort hatte sich die Situation erneut zugespitzt, nun, nachdem die Stadt eine andere Lösung für das immer mehr zerfallende Asyl erdacht hat: der Plan ist im Augenblick (im Augenblick deshalb, weil sich ein solcher selbst auf hoher Ebene immer wieder sehr schnell ändert…), Frau Havranovra, welche dem Ort erst Leben eingehaucht hatte, aus den (seit einigen Jahren völlig unbezahlten) Dienst zu entlassen und neue HeimleiterInnen hierfür zu suchen. Allerdings, die TierschüzterInnen befürchten, dass nach einer vielleicht nur vorgetäuschten Renovierungsphase das kleine Häuschen mit dem Zaubergarten dann nie mehr seiner ursprünglichen Bestimmung zugeführt werden wird, sondern gewinnbringend – der Wert des zentralen Baugrundstückes wird auf nahezu 1 Million Euro geschätzt (vergessen wir nicht, Bratislava wird mittlerweile zu den reichsten Regionen in der EU gezählt, ist in dieser Rangliste auf Rang 5 und weit vor Wien (Rang 16) geordnet) – veräußert werden könnte…

 

Foto: viele, viele Sachen hatten wir wieder mitgebracht…

Die letzten Jahre halfen wir entscheidend mit, den Gefahrenherd einzudämmen; wir durften im TV Stellung nehmen, unsere Meinung wurde in den Nachrichten präsentiert und sogar zu einer Parlamentssitzung waren wir geladen und durften dort das Wort vor den versammelten Parlamentariern ergreifen. Gut hat es zwischenzeitlich ausgesehen, ganz nach Rettung, aber seit Mitte des letzten Jahres stehen die Dinge definitiv auf Abschied; wir fechten einen einsamen Kampf, wohin er führt, wird die nahe Zukunft zeigen. Jedenfalls ist Frau Havranovra zunehmend von psychischen sowie physischen Erkrankungen gezeichnet; die vielen Nächte im teils eiskalten Asyl taten ihr Übriges; aber dennoch, ihr Widerstandswille ist noch nicht gebrochen… und solange wir an ihrer Seite sind, ist die Sache noch nicht gänzlich verloren. Es geht in die nächste Runde, bereits Ende des Monates kommt es zu einer neuerlichen Gerichtsverhandlung, deren Ausgang sehr wahrscheinlich richtungsweisend sein wird…

   
   

Fotos: die Umstände im Asyl sind, vorsichtig gesagt, im Moment ziemlich schwierig…das Problem ist auch, größer investieren kann man nun nicht, weil langfristige Prognosen nun unmöglich zu stellen sind, und somit die Gefahr besteht, dass sich eingesetzte Gelder buchstäblich im Sand verlaufen. Aber zumindest für die laufenden Betriebskosten müssen wir Sorge tragen!

Bis dahin aber brachten wir wieder wie so oft jede Menge an Katzenfutter, dazu Katzenbettchen und warme Liegen, Decken und anderen Tierheimbedarf. Dazu haben wir einmal mehr Heizmaterial bestellt, um es wenigstens für die armen Lieblinge so angenehm wie möglich zu machen.

So oft schon stand der Fortbestand der Katzenherberge, nebenbei Bratislavas 1. Tierheim, auf der berühmten Messers Schneide, und so oft haben wir die Katastrophe wieder abwenden können; ob wir es auch dieses Mal schaffen? Wir werden zumindest unser Möglichstes tun!!!

 

Foto: Frau Havranovra im Gespräch mit Tom

Kein Ost-Besuch ohne Kundgebung für die Straßentiere! So konnten auch dieses Mal wieder die Menschen Gevatter Tod sowie einen Aktivisten mit Hundemaske sehen, welche ein Transparent mit der Aufschrift ‚Stop Killing Stray Dogs‘ vor sich hielten, im Hintergrund die berühmte Burg von Bratislava!

Noch ist nicht die letzte Karte ausgespielt; bitte helfen sie uns in dieser schweren Stunde, Ihre Spende kommt zu 100 % der Katzenherberge zugute!!!

 

Sollte Frau Havranovra endgültig aufgeben müssen, keine Frage, wir werden weiterhin vor Ort sein, so lange, bis entweder alle Katzen – es sind noch 28, davon 14 als Freigänger – in sicheren Händen sind, oder bis die Herberge tatsächlich renoviert und an eine neue Tierheimleitung übergeben wurde.

Bitte verzeihen Sie uns die schlechte Fotoqualität – leider scheint es, als ob unsere Kamera den bisher so treuen Dienst quittiert…

Diese Woche erschien in den renommierten ‚Niederösterreichischen Nachrichten‘, kurz NÖN, ein Artikel bezüglich unserer Arbeit in Mauretanien! Wir würden Sie von ganzem Herzen bitten, wenn Sie Zeit und Lust haben, bitte schreiben Sie der Redaktion – einige wenige Zeilen genügen vollends; je mehr Reaktionen auf derartige Artikel folgen, desto eher wird wieder über Tierschutzthematiken berichtet werden… redaktion.krems@noen.at

 

 

 

 

 

 

 

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