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Blaue Farbe rettete Hummer in Frankreich vor Kochtopf

Seine leuchtend blaue Farbe hat einen Hummer in Frankreich vor dem Kochtopf bewahrt. Das Schalentier mit der ungewöhnlichen Färbung ist seit Mittwoch im Aquarium Oceanopolis im westfranzösischen Brest zu bewundern.

Es war in der vergangenen Woche einem bretonischen Fischer ins Netz gegangen.

Gendefekt rettete Hummer

“Wissenschafter schätzen, dass nur einer von zwei bis drei Millionen Hummern eine solche Farbe hat”, erklärte das Aquarium. Verantwortlich dafür sei ein Gendefekt: Er führe dazu, dass überwiegend blaue Farbpigmente entstünden und kaum orange-rote. Normalerweise hätten Hummer einen Farbton zwischen Braun und Dunkelblau. Beim Kochen blieben dann nur die orange-roten Farbpigmente übrig.

(APA/ag.)

Pferd attackiert einen Alligator

Wie das berühmte TV-Pferd “Fury”: Der Leithengst wollte ganz offensichtlich die Jungtiere in seiner Herde verteidigen und ging daher auf den Alligator los.

Die unglaubliche Szene spielte sich im Paynes Prairie Naturschutzpark in Florida ab. Die Besucher staunten nicht schlecht und zückten gleich ihre Smartphones um das Schauspiel festzuhalten.

Alligator legt sich im hohen Gras auf die Lauer

Das Riesen-Reptil hatte sich offensichtlich zuvor im hohen Gras auf die Lauer gelegt, wo es von dem schwarzen Hengst entdeckt wurde. Das Wildpferd zwang den Alligator mit einem gezielten Hufhieb aus dem Gras. Als dieser aber nur ein paar Meter weiter auf einem Naturpfad wieder liegen blieb, griff der Hengst erneut an. Zu viel für den Alligator. Das Reptil zog von dannen.

Tiervideo der Woche

Süßer Flusspferd-Nachwuchs im Taronga-Zoo in Sydney 🙂

 

Käfer leben als getarnte U-Boote im Ameisenstaat

Optisch und geruchsmäßig an das Leben unter Wanderameisen angepasste Kurzflügler als Beispiel für konvergente Evolution New York – Mit Wanderameisen ist nicht zu spaßen: Die tropischen Räuber ziehen als gewaltige Streitmacht durch den Dschungel und greifen alles an, was ihnen vor die kräftigen Kiefer kommt. Als Insekt tut man also gut daran, ihnen so weit wie möglich aus dem Weg zu gehen – außer man zählt zu jener Gruppe von furchtlosen Käfern, die gleichsam verkleidet mitten unter den aggressiven Ameisen lebt und sich sogar von ihrem Nachwuchs ernährt. Ein Team um Joseph Parker von der Columbia University (New York) und Munetoshi Maruyama vom Kyushu University Museum (Fukuoka, Japan) hat zwölf nicht näher miteinander verwandte Spezies dieser zu den Kurzflüglern zählenden Käfer in zahlreichen Ameisenstaaten entdeckt. Wie die Forscher nun im Fachjournal “Current Biology” berichten, haben es die Krabbler dabei zur Perfektion gebracht, wenn es darum geht, unerkannt mit dem Ameisentross mitzumarschieren oder in der Masse der Kolonie unterzutauchen, um sich an den Ameisenlarven gütlich zu tun: Sie sehen nicht nur fast so aus, wie ihre unfreiwilligen Ernährer, sie riechen auch so und bewegen sich in ähnlicher Weise. Konvergente Evolution Parker und seine Kollegen sehen darin ein herausragendes Beispiel für konvergente Evolution.

Zwischen dem Käfer Ecitophya simulans (vorne) und seiner Wirtsameise Eciton burchellii ist die Unterscheidung schon schwieriger.Zwei Vertreter aus der Käfergattung Pseudomimeciton zwischen zwei Labidus-Ameisen. Hier ist der Unterschied noch ganz gut erkennbar.

Wie DNA-Analysen zeigten, lebte der letzte gemeinsame Verwandte der zwölf untersuchten Kurzflüglerarten bereits vor rund 105 Millionen Jahren. Die Lebensweise in der Ameisenkolonie hat sich bei diesen Insekten demnach mehrfach unabhängig voneinander entwickelt. Das deutet nach Ansicht der Forscher darauf hin, dass die Evolution stets ähnliche Wege beschreitet, sobald bestimmte Szenarien dies erlauben. new scientist Video: Wie Käfer Ameisenkolonien infiltrieren. Die treibende evolutionäre Kraft dahinter bleibt allerdings unklar – so wie überhaupt noch sehr viele Fragen rund um die Käfer-U-Boote offen sind. Beispielsweise wollen die Wissenschafter noch klären, ob das Arrangement vielleicht doch nicht so einseitig ist, wie es den Anschein hat. “Möglicherweise produzieren die Käfer in ihren Drüsen eine Substanz, die für die Ameisen interessant ist”, vermutet Parker. “Oder die Käfer ernähren sich auch von Milben, die auf den Ameisen leben.” Auch was die Lebensumstände der Ameisen-Imitatoren betrifft, gibt es noch einiges zu entdecken. Als nächstes wollen Parker und sein Team herausfinden, wie die Kurzflügler im Gewusel ihrer Wirte einen Paarungspartner finden, wo sie ihre Eier ablegen und wie ihre Larven aufwachsen. Vorerst jedoch hat man noch nicht einmal eine Ahnung, wie diese aussehen könnten.

Bildergebnis für der standard