Die Riesenkampagne für den Amazonaswald

Brasiliens Präsident verkauft riesige Waldschutzgebiete am Amazonas an korrupte Geschäftsleute – im Gegenzug für politische Gefälligkeiten.

Wow! Aus aller Welt tun sich Avaazer zusammen, um den Amazonaswald zu schützen. Über 1,6 Millionen von uns sind schon dabei! Der brasilianische Präsident ist gerade auf einem globalen Gipfeltreffen — machen Sie mit, damit wir ihn noch stärker unter Druck setzen.

Brasiliens Präsident verkauft riesige Waldschutzgebiete am Amazonas an korrupte Geschäftsleute — im Gegenzug für politische Gefälligkeiten. Doch wir können das gemeinsam stoppen, wenn wir für einen weltweiten Skandal sorgen, der seiner ohnehin schon sinkenden Beliebtheit im eigenen Land einen heftigen Schlag versetzt. 900.000 Brasilianer sind bereits dabei — schaffen wir die größte Kampagne aller Zeiten zur Rettung des Amazonaswaldes!

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Liebe Freundinnen und Freunde, in Brasilien herrscht Alarmstufe rot! Der Staatschef will riesige Waldschutzgebiete am Amazonas an korrupte Geschäftsleute verkaufen — im Gegenzug für politische Gefälligkeiten. Das letzte Waldstück war halb so groß wie Deutschland! Doch wir können ihn stoppen. Er steckt bereits in der Krise: Seine Beliebtheitswerte sind im Keller und in den Medien gerät er ständig wegen Korruption und Angriffen auf die Natur unter Beschuss. Diese Woche ist er auf der UN-Generalversammlung und hofft auf positive weltweite Berichterstattung. Machen wir ihm mit zwei Millionen Unterschriften und einer medienwirksamen Aktion in New York einen Strich durch die Rechnung. Dann kann er nur noch eines tun, um seine politische Karriere zu retten: aufhören, den Amazonaswald zu vernichten. Brasiliens Angriff auf den Amazonas stoppen! Der Amazonas-Regenwald ist ein lebendes Wunder. Er beherbergt zehn Prozent aller auf der Welt lebenden Arten und erzeugt über 20 Prozent unseres Sauerstoffs. Ohne ihn können wir den Klimawandel nicht aufhalten. Doch dieses unentbehrliche Ökosystem und die indigenen Völker, die dort zuhause sind, zahlen nun den Preis für ein schmutziges politisches Spiel. Präsident Temer verscherbelt Waldstücke für Holzfällerei und Landwirtschaft — im Gegenzug für politische Gefälligkeiten von einflussreichen Geschäftsleuten und Kongressmitgliedern. Er braucht ihren Schutz, weil seine Beliebtheit auf dem Tiefpunkt ist und wegen Korruption gegen ihn ermittelt wird. Wissenschaftlern zufolge könnten Schritte wie dieser das ganze Amazonas-Gebiet in die Krise stürzen — sie warnen vor einem Zusammenbruch des gesamten Waldökosystems. Brasilien eröffnet eine Sitzung von Führungspersonen der UNO und steht somit im Rampenlicht. Wir werden in New York alles daran setzen, überall wo Präsident Temer erscheint den Schutz des Amazonaswaldes zu DEM Thema zu machen. Über 900.000 Brasilianer sind schon dabei — unterstützen wir ihre riesige Kampagne: Brasiliens Angriff auf den Amazonas stoppen!

Es wäre nicht das erste Mal, dass brasilianische Avaazer Wunder vollbringen: Wir haben dazu beigetragen, die erste weitreichende Reform gegen Korruption durchzusetzen und einen der „unantastbarsten“ Politiker zu Fall zu bringen, der sich seiner öffentlichen Verantwortung entziehen wollte. Jetzt haben wir eine der größten nationalen Kampagnen gestartet, die wir je gesehen haben — tragen wir sie also in alle Welt, um den Amazonaswald zu retten! Mit Hoffnung und Entschlossenheit Diego, Laura, Flora, Nana und Carol mit dem Rest des Avaaz-Teams Weitere Informationen: Angriff auf den Amazonas (Taz) http://www.taz.de/!5436261/ Brasilien – Im Zweifel für die Wirtschaft (Süddeutsche Zeitung) http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/brasilien-im-zweifel-fuer-die-wirtschaft-1.3647704 Gericht stoppt Temers Plan für Bergbau im Schutzgebiet (Spiegel Online) http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/brasilien-gericht-stoppt-plan-von-michel-temer-fuer-bergba… Und auf Englisch: Brazil abolishes huge Amazon reserve in ‚biggest attack‘ in 50 years (The Guardian) https://www.theguardian.com/environment/2017/aug/24/brazil-abolishes-huge-amazon-reserve-in-biggest-attack-in-50-years Activists decry Temer’s Amazon deforestation bill (Al Jazeera) http://www.aljazeera.com/news/2017/07/activists-decry-temer-amazon-deforestation-bill-170722042156015.html

Monsanto kurz vorm Erfolg

Dank der Lobbyarbeit von Monsanto und Bayer, will die EU-Kommission gefährliche Hormongifte weiter zulassen. Aber das letzte Wort hat das EU-Parlament. Das ist unsere Chance!

Fordern Sie die EU-Abgeordenten auf, gegen den Vorschlag der EU-Kommission zu Hormongiften zu stimmen. 

Petition Unterzeichnen

Endokrine Disruptoren (kurz EDCs) sind Hormongifte, die besonders für Kinder und Schwangere gefährlich sind. Sie werden unter anderem mit Krebs, Unfruchtbarkeit und Diabetes in Verbindung gebracht. Und sie stecken überall: Ob als Weichmacher in Plastikprodukte oder als Pestizide auf unseren Feldern.

Trotz der Gefahren, weigert sich die EU-Kommission, die Hormongifte zu verbieten. Schuld daran: die Lobbyarbeit der Chemie-Industrie. Bayer, Monsanto und Co schlagen große Profite aus EDCs.

Aber so schnell geben wir nicht auf.

Wir haben noch eine Chance den Chemielobby-freundlichen Vorschlag der EU-Kommission zu stoppen: Am 3. Oktober stimmt das EU-Parlament über den Kommissionsvorschlag ab — und ohne die Zustimmung des Parlaments kann er nicht umgesetzt werden. Für uns heißt das: Bis zum 3. Oktober haben wir Zeit, die Parlamentarier/innen auf ihre Verantwortung hinweisen und unter Druck zu setzen.

Abgeordnete des EU-Parlaments: Schützen Sie uns vor den Hormongiften aus dem Hause Bayer und Monsanto!

Experten wie die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie kritisieren den Vorschlag der Kommission aufs Schärfste: Die meisten der giftigen Chemikalien sind unzureichend reguliert, weil die Beweislast viel zu hoch ist. So würde kaum noch ein Schadstoff als endokriner Disruptor anerkannt werden.

Der Vorschlag der EU-Kommission schützt uns nicht vor Hormongiften: Er erfasst nicht nur zu wenige Stoffe, er lässt auch zahlreiche Ausnahmen zu.

Mit fast 500.000 Unterschriften von SumOfUs-Mitgliedern, Unterstützer/innen der Koalition EDC-Free Europe und der deutschen NGO Koalition von PAN Germany, WECF, BUND, HEJSupport, CGB und dem Umweltinstitut München fordern wir die EU-Kommission auf, Endokrine Disruptoren strenger zu regulieren.

Mit dieser geballten Bürgermacht wollen wir jetzt Druck auf die Europa-Parlamentarier ausüben. Denn sie müssen für die Gesundheit ihrer Bürger/innen da sein, nicht für die Interessen von Bayer und Monsanto.

Fordern Sie EU-Abgeordneten auf, den Vorschlag der EU-Kommission zu endokrinen Disruptoren abzulehnen!

Während Unternehmen wie Monsanto sich eine goldene Nase mit Hormongiften verdienen, richten sie in Europa gesellschaftliche Schäden von mehr als 163 Milliarden Euro jährlich an.

Doch die Agrochemie-Industrie versucht mit ihrer Lobbyarmee besorgte Wissenschaftler, Gesundheits- und Umweltorganisationen und Bürger/innen zu übertönen.

SumOfUs und die deutsche und europäische NGO-Koalition haben im Kampf gegen giftige Chemikalien in Europa schon wichtige Erfolge erreicht. Dank des Einsatzes von engagierten Menschen wie Ihnen haben wir z.B. dafür gesorgt, dass das gefährliche Glyphosat nicht für weitere 15 Jahre zugelassen wird.

Sorgen wir jetzt auch dafür, dass die EU uns vor den gefährlichen Endokrinen Disruptoren schützt. Am 3. Oktober wird entschieden — wir haben also keine Zeit zu verlieren.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Wiebke und das Team von SumOfUs

 

********** Mehr Informationen:

Schärfere Bestimmungen zum Schutz vor schädlichen Umwelthormonen nötig, Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie, 12.9.2017

 

SumOfUs sind Millionen von Menschen, die ihre Macht als Verbraucher, Arbeitnehmerinnen und Investoren nutzen, um Konzerne weltweit zur Verantwortung zu ziehen. Wir nehmen kein Geld von Regierungen oder Unternehmen an, denn nur so bleiben wir unabhängig.

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit als SumOfUs-Fördermitglied. Mit einer monatlichen Spende stellen Sie sicher, dass wir auch in Zukunft Großkonzerne zur Verantwortung ziehen können.

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Diese Email wurde an brigitte.martzak@teamomega.org verschickt. | Newsletter abbestellen (Unsubscribe)

 

Alle für den Amazonas — eine Sache noch

Danke nochmal für Ihren Einsatz!

Damit dies auch wirklich funktioniert, ist ein riesiger öffentlicher Aufruf nötig–
leiten Sie jetzt die folgende E-Mail an so viele Menschen wie möglich weiter und verbreiten Sie die Aktion überall.

Voller Hoffnung

Das Avaaz-Team


Liebe Freundinnen und Freunde,

in Brasilien herrscht Alarmstufe rot! Der Staatschef will riesige Waldschutzgebiete am Amazonas an korrupte Geschäftsleute verkaufen — im Gegenzug für politische Gefälligkeiten. Das letzte Waldstück war halb so groß wie Deutschland!

Doch wir können ihn stoppen. Er steckt bereits in der Krise: Seine Beliebtheitswerte sind im Keller und in den Medien gerät er ständig wegen Korruption und Angriffen auf die Natur unter Beschuss.

Diese Woche ist er auf der UN-Generalversammlung und hofft auf positive weltweite Berichterstattung. Machen wir ihm mit zwei Millionen Unterschriften und einer medienwirksamen Aktion in New York einen Strich durch die Rechnung. Dann kann er nur noch eines tun, um seine politische Karriere zu retten: aufhören, den Amazonaswald zu vernichten.

https://secure.avaaz.org/campaign/de/all_for_amazon_loc_de/?twTFJbb&v=500350024&cl=13199616920&_checksum=53a57050e1cbfc5ab6ca1b6a04955f442069be76fe463e9355c609ad21c77f9c

Der Amazonas-Regenwald ist ein lebendes Wunder. Er beherbergt zehn Prozent aller auf der Welt lebenden Arten und erzeugt über 20 Prozent unseres Sauerstoffs. Ohne ihn können wir den Klimawandel nicht aufhalten.

Doch dieses unentbehrliche Ökosystem und die indigenen Völker, die dort zuhause sind, zahlen nun den Preis für ein schmutziges politisches Spiel. Präsident Temer verscherbelt Waldstücke für Holzfällerei und Landwirtschaft — im Gegenzug für politische Gefälligkeiten von einflussreichen Geschäftsleuten und Kongressmitgliedern. Er braucht ihren Schutz, weil seine Beliebtheit auf dem Tiefpunkt ist und wegen Korruption gegen ihn ermittelt wird.

Wissenschaftlern zufolge könnten Schritte wie dieser das ganze Amazonas-Gebiet in die Krise stürzen — sie warnen vor einem Zusammenbruch des gesamten Waldökosystems.

Brasilien eröffnet eine Sitzung von Führungspersonen der UNO und steht somit im Rampenlicht. Wir werden in New York alles daran setzen, überall wo Präsident Temer erscheint den Schutz des Amazonaswaldes zu DEM Thema zu machen. Über 900.000 Brasilianer sind schon dabei — unterstützen wir ihre riesige Kampagne:

https://secure.avaaz.org/campaign/de/all_for_amazon_loc_de/?twTFJbb&v=500350024&cl=13199616920&_checksum=53a57050e1cbfc5ab6ca1b6a04955f442069be76fe463e9355c609ad21c77f9c

Es wäre nicht das erste Mal, dass brasilianische Avaazer Wunder vollbringen: Wir haben dazu beigetragen, die erste weitreichende Reform gegen Korruption durchzusetzen und einen der „unantastbarsten“ Politiker zu Fall zu bringen, der sich seiner öffentlichen Verantwortung entziehen wollte. Jetzt haben wir eine der größten nationalen Kampagnen gestartet, die wir je gesehen haben — tragen wir sie also in alle Welt, um den Amazonaswald zu retten!

Mit Hoffnung und Entschlossenheit

Diego, Laura, Flora, Nana und Carol mit dem Rest des Avaaz-Teams

Weitere Informationen:

Angriff auf den Amazonas (Taz)
http://www.taz.de/!5436261/

Brasilien – Im Zweifel für die Wirtschaft (Süddeutsche Zeitung)
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/brasilien-im-zweifel-fuer-die-wirtschaft-1.3647704

Gericht stoppt Temers Plan für Bergbau im Schutzgebiet (Spiegel Online)
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/brasilien-gericht-stoppt-plan-von-michel-temer-fuer-bergbau-in-naturpark-a-1165392.html

Und auf Englisch:

Brazil abolishes huge Amazon reserve in ‚biggest attack‘ in 50 years (The Guardian)
https://www.theguardian.com/environment/2017/aug/24/brazil-abolishes-huge-amazon-reserve-in-biggest-attack-in-50-years

Activists decry Temer’s Amazon deforestation bill (Al Jazeera)
http://www.aljazeera.com/news/2017/07/activists-decry-temer-amazon-deforestation-bill-170722042156015.html


PETAs Arbeit gegen Tierversuche

 Tierische Erfolgsstories

 

 

 

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Keine andere Tierrechts- und Tierschutzorganisation beschäftigt so viele Wissenschaftler zur Erforschung tierversuchsfreier Testmethoden wie PETA und ihre Partnerorganisationen weltweit. Selbstverständlich waren die Wissenschaftler auch auf dem „10. Weltkongress zu Alternativen und zum Einsatz von Tieren in den Lebenswissenschaften“ (10th World Congress on Alternatives and Animal Use in the Life Sciences) in Seattle vertreten.

Im Rahmen der Veranstaltung wies PETA USA auf Missstände in der derzeitigen Forschungspraxis hin. So wurden in den USA Ratten und Mäuse vom US-amerikanischen Tierschutzgesetz ausgegliedert, was zu enormem Leiden geführt hat. Zudem klärten Mitarbeiter von PETA USA darüber auf, warum die grausamen Experimente an Hunden zu Muskeldystrophie selbst nach jahrzehntelanger „Forschung“ keinerlei Ergebnisse gebracht haben.

PISC: Das PETA International Science Consortium Im Mittelpunkt des Kongresses stand allerdings die Arbeit von PISC, dem PETA International Science Consortium. Dieses Konsortium setzt sich international für die Reduktion und den Ersatz von Tierversuchen ein. Hierbei finanzieren wir die Erforschung und Validierung tierfreier Testverfahren, arbeiten mit Unternehmen und Ministerien zusammen und bieten Workshops und Fortbildungen an.

Projekte zur Erforschung alternativer Testmethoden Auch in Deutschland ist PISC aktiv. Derzeit wird neben vielen weiteren Projekten auch ein Team am Institut für Biochemie, Biotechnologie und Bioinformatik der Technischen Universität Braunschweig unterstützt. Die Forschungsgruppe um Professor Dr. Michael Hust entwickelt Antitoxine gegen die Infektionskrankheit Diphtherie – ganz ohne die herkömmliche grausame Herstellung der Antitoxine unter Einsatz von Pferden.

Auch die Kooperation mit EU-Einrichtungen gehört zum Alltag von PISC. Im Rahmen des weltweit größten Tierversuchsprogrammes REACH müssen Unternehmen der chemischen Industrie viele ihrer bereits auf dem Markt befindlichen Stoffe erneut testen lassen. PISC arbeitet mit diesen Firmen zusammen, um bei der Erhebung der vorgeschriebenen Daten Alternativmethoden zum Tierversuch anzuwenden. Hierzu gehört unter anderem viel Überzeugungsarbeit, um die europäischen Behörden, die nach wie vor an mangelhaften Tierversuchen festhalten, für nachweislich bessere Testmethoden zu erwärmen.

Ohne die Unterstützung unserer Spender ist diese wichtige Arbeit gegen Tierversuche nicht möglich. Von Herzen vielen Dank für Ihre Spenden und/oder die Unterzeichnung unserer Petitionen gegen Tierversuche.

Harald Ullmann Vorstand PETA Deutschland e.V.

PS: Haben Sie schon von unserer „Weltweiten PETA-CHALLENGE gegen Tierversuche“ erfahren?

Igel im Herbst/Winter

Im September gibt es meistens noch genügend Nahrung für die Igel, wobei die Igelmännchen sich dann schon zum Winterschlafort zurückzuziehen beginnen und den Igelmüttern und Igeljungen das Nahrungsfeld zunehmend überlassen.
Vor etwa 3 Jahren, als es Mitte September schon zu einer Kältewelle kam, verschwanden die Männchen hierorts bereits Anfang September, ansonsten meist Ende September und 2011 erst im Oktober. igel_image027.jpg
Mittags auf dem Hauptplatz von Purgstall bei Schneefall gefundene Igeldame Die Igelmütter versuchen sich noch bis Ende Oktober/Anfang November – je nach Witterung – nach der Geburt und Säugungszeit Winterspeck anzufressen, das Nahrungsangebot wird schon deutlich weniger, und ziehen sich dann zurück.
Igeljunge kommen noch im August oder gar September zur Welt und versuchen sich instinktiv einen Winterspeck anzufressen. Ab November wird das jedoch immer schwieriger, da die Nahrung zunehmend abnimmt.
Dadurch bauen sie ihr Winterschlafnest sehr spät und schlecht isoliert – viele überleben den Winter nicht. igel_herbst_002.jpg Zu kleiner kranker Herbstigel Futter- und Wasserstellen im Herbst können für Igel lebensrettend sein, wenigstens eine Hilfe. Ebenso Laubhaufen an geschützter Stelle, ev etwas Reisig darunter und gegebenenfalls eine Folie mit Löchern darüberspannen. In der Natur wäre ein Gewicht von knapp 600g für den Winterschlaf ausreichend. Immer wieder höre ich: nicht in die Natur eingreifen – und man lässt kleine Igel laufen….Ich denke, häufig aus Angst man hätte ja Arbeit damit… Man kann der Natur ihren Lauf lassen, aber gelegentlich sollte man wissen, wann…..
Der kleine Stefan – siehe Pflegebeispiele, Igelpflege im Haus -, mit 300g am 26.12.11 in einem Garten nachts gefunden, hätte definitiv keine Chance gehabt. Heute ist er ein sehr munterer Igel in Freiheit. Was sein wird kann ich auch nicht beurteilen, aber er hat eine Chance bekommen, indem seine Finderin ihn zumindest in die Wärme brachte, Futter und Wasser anbot und sich um den weiteren Verbleib kümmerte. Jungtiere unter tags gefunden: Igel im Herbst am Tag im Garten gefunden haben in 99% der Fälle ein Problem. Vor allem wenn sie im Gras in der Sonne nach Futter suchen. igel_herbst_003.jpg Stefan, gefunden am 26.12.11 mit 300g Alle diese Tiere brauchten Hilfe, in fast allen Fällen war reines Zufüttern zu wenig.
Diese Hilfe sollte aber richtig sein.
5 kleine Igel im Herbst aus einem Nest entfernen, in ein ausgehobenes Erdloch stecken und Laub darüber werfen, ist keineswegs die richtige Hilfe.Einer hat überlebt – in sehr schlechtem Zustand bekam ich ihn im April 2012…  

Shitstorm gegen Sebastian Kurz

Mega-Shitstorm: Kurz sendet Glückwünsche zum islamischen Blutfest

Stopt das Leiden unserer Nutztiere

egal, ob konventionelle oder ökologische Tierhaltung: Wenn ein Tier aus wirtschaftlichen Gründen gehalten wird, dann geht dies immer auf Kosten des Tieres.

Schweine leben meist in engen Buchten, auf harten Spaltenböden und in ihren eigenen Exkrementen. Mutterschweine sind einen großen Teil ihres Lebens in engen Kastenständen eingesperrt, in denen sie sich nicht einmal umdrehen können. Kühen werden die Kälber kurz nach der Geburt entrissen, damit der Mensch ihre Milch trinken kann. Jedes Jahr werden bis zu 50 Millionen männliche Küken vergast oder lebendig geschreddert, da sie für die Eierindustrie keinen wirtschaftlichen Nutzen haben.

An erster Stelle steht die Wirtschaftlichkeit
Die systematische Tierquälerei – von der krankhaften Zucht, den Haltungsbedingungen bis hin zur Schlachtung – wird nicht nur geduldet, sondern von der Politik vielfach durch Subventionen gefördert! Gemeinsam müssen wir Druck auf Politik und Behörden ausüben, um die legalisierte Tierquälerei endlich zu bestrafen 

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Industrielle Tierproduktion bedeutet legalisierte Tierquälerei
Die Agrarindustrie ist für milliardenfaches Leiden verantwortlich. Sie verstößt gegen das Tierschutzgesetz, die Tierschutznutztierhaltungsverordnung sowie die Gebote der guten landwirtschaftlichen Praxis.

  JETZT MITHELFEN  

Mit Ihrer Unterstützung setzen wir uns für ein Ende dieses widerwärtigen Systems ein, das Tiere wie Sachen behandelt. Mithilfe Ihrer Spende können wir:

  • Tierquälerei aufdecken und öffentlich machen
  • Illegalen Missbrauch von Tieren zur Anzeige bringen
  • Konsumenten/-innen zum Umdenken bewegen
  • Druck auf Politik und Behörden ausüben, die legalisierte Tierquälerei endlich zu bestrafen

Gemeinsam müssen wir das unermessliche Tierleid beenden, indem wir es ins öffentliche Bewusstsein bringen und Verbrauchern/-innen tierfreundliche Alternativen aufzeigen.

Ich danke Ihnen ganz herzlich für Ihre Unterstützung.

Dr. sc. agr. Edmund Haferbeck
Rechts- und Wissenschaftsabteilung
PETA Deutschland e.V.

(RED.)

Islamisches Opferfest 2017

In 2 Tagen ist es soweit Dienstag, 22.08. – Freitag, 25.08., das Islamische Opferfest wird wieder stattfinden!

Wie und warum wird das Islamische Opferfest begangen?

Das höchste islamische Fest ist Id al-Adha, das Islamische Opferfest. Es ist eine Versammlung der Mekka-Pilger und gleichzeitig der Höhepunkt der „Haddsch“ – der Wallfahrt nach Mekka.

Das Islamische Opferfest wird von Muslimen in aller Welt begangen. In vielen Staaten, in denen der Islam Staatsreligion ist, ist es außerdem ein Feiertag. Dazu gehören z. B. die Türkei, Singapur, Malaysia oder Jordanien.

Entstehung des Islamischen Opferfestes

Beim Islamischen Opferfest wird des Propheten Ibrahim (Abraham) gedacht. Nach muslimischer Überlieferung musste Ibrahim eine göttliche Probe bestehen und bereit sein, seinen Sohn Ismael Allah zu opfern. Als dieser schließlich dazu bereit war, stoppte Allah sein Vorgehen. Aus Dank opferten Ibrahim und Ismail im Beisein von Freunden und bedürftigen Menschen einen Widder.

Islamisches Opferfest: Berechnung des Datums

Das Opferfest dauert vier Tage und beginnt jedes Jahr am Zehnten des islamischen Monats „Dhu l-hiddscha“. Der Beginn verschiebt sich jährlich um circa elf Tage rückwärts im Sonnenkalender, da sich das Fest am islamischen Mondkalender orientiert. So kommt es, dass Id al-Adha im Laufe der Zeit zu jeder Jahreszeit gefeiert wird. Das genaue Datum wird erst nach Sichtung der Mondsichel in Saudi-Arabien festgelegt.

Bräuche an Id al-Adha

Weltweit gehört es zur Pflicht aller Muslime, zu diesem Fest ein Tier zu opfern und das Fleisch an Bedürftige, aber auch an Verwandte und Bekannte zu verteilen – sofern sie über die finanziellen Mittel dazu verfügen. Es werden vor allem Schafe, aber auch Rinder oder Ziegen, Kamele oder Wasserbüffel geschächtet. Alle rituell geopferten Tiere sind Paarhufer. Das als unrein geltende Schwein wird dabei allerdings ausgespart. Mit der Opferung werden gute Wünsche für die Menschen und Dankbarkeit gegenüber Allah verbunden.

Ähnlich wie zum Fest des Fastenbrechens ist es auch beim Islamischen Opferfest ein fester Brauch, am Morgen die Moschee zu besuchen und dort zu beten. Im Anschluss werden an den Gräbern der Verwandten Bittgebete gesprochen und Koranverse gelesen. Anschließend findet ein Fest mit Verwandten und Freunden statt, bei dem gegessen und getrunken wird sowie Gaben an Bedürftige verschenkt werden.

Wissenswertes zu Id al-Adha

  • Im Arabischen heißt das Opferfest auch „Idul Adha“, auf türkisch „Kurban Bayrami“.
  • Der Name Id al-Adha wurde abgeleitet vom arabischen Wort für Opfern: dhahha. Der Präfix ergibt sich vom Beinamen des Opferfestes. Es wird nämlich auch als „das Große Fest“ (id-ul-kabir) bezeichnet. Ein weiteres Wort für Opfer ist „qurban“. Damit werden all die Dinge bezeichnet, die man für Allah hergibt. In vielen muslimischen Ländern findet man das Islamische Opferfest daher auch unter der Bezeichnung „Qurban-“ bzw. Kurban-Fest.
  • Private Schlachtungen zum Opferfest finden bei den Familien meist direkt im bzw. vor dem eigenen Haus statt.
  • Häufig sind mit dem Feiertag verschiedene Attraktionen für Kinder verbunden wie etwa Kinderkarusselle.
  • In Deutschland können sich islamische Schüler an diesem Tag vom Unterricht befreien lassen.

Delfin-Baby stirbt nach Touristen-Selfie

Touristen heben einen Baby-Delfin aus seichtem Wasser und beginnen an einem Badestrand, Fotos zu machen. „Gebt es zurück“, rufen einige Besucher. Doch niemand tut es.

Einem Delfin-Baby in Argentinien hat der Selfie-Eifer von Strandbesuchern den Tod gebracht. Der kleine Franciscana-Delfin war im Badeort Santa Teresita, rund 250 Kilometer südöstlich von Buenos Aires, von Touristen im seichten Wasser gefunden und an den Strand gebracht worden, wie das Nachrichtenportal Infonews berichtete.

Das Delfin-Baby wurde von Hand zu Hand weitergegeben und auf den Sand gelegt, während die Schaulustigen Selfies mit dem Delfin schossen. Das Tier starb nach Angaben der Umweltschutzorganisation Vida Silvestre unter den Sonnenstrahlen an Dehydratisierung

„Gebt es zurück ins Wasser“, rufen einige Frauenstimmen in einem Video auf Youtube. Doch niemand tut es. Kinder sind zu sehen, wie sie das Tier auf dem Sand streicheln. Immer mehr Menschen kommen mit ihren Smartphones hinzu und stehen um den Delfin herum. Mehrere Tierschutzorganisationen reagierten mit einem dringlichen Aufruf, nicht Selbstdarstellungsdrang vor den Schutz der Tiere zu stellen.

Franciscana-Delfine sind mit nur rund 1,5 Meter Länge die kleinsten ihrer Art. Sie leben ausschließlich an den Küsten Brasiliens, Argentiniens und Uruguays, wo sie oft in Fischernetzen hängenbleiben. Ihren Namen verdanken sie ihrer bräunlichen Farbe, die der Franziskaner-Kutte ähnelt.

Online-Handel mit Tieren: Wien verschickte hohe Strafen an Vereine

Aus Tierschutzgründen ist der private Online-Handel mit Hund und Katz nicht erlaubt – was vor allem dem illegalen Welpenhandel einen Riegel vorschieben soll. Tierheime und Organisationen, die über eine Bewilligung verfügen, sind ausgenommen. Die Stadt Wien hat zuletzt jedoch auch Tierschutzvereinen Strafverfügungen geschickt.

Diese werden nun ausgesetzt. Der Verein Pfotenhilfe beklagte am Montag, dass seit kurzem bei Wiener Tierschutzvereinen Strafverfügungen über 600 Euro eintrudeln – für das Vermitteln von Tieren über ihre eigene und andere Websites. Dabei, so wird beklagt, würden für solche Einrichtungen Ausnahmen gelten.

Neues Tierschutzgesetz: Übergangsfrist bis 1. Juli 2018

“Warum die Stadt Wien trotzdem derart hohe Strafen von kleinen, meist ehrenamtlich agierenden Vereinen kassieren will, ist unverständlich”, hieß es in einer Aussendung. Denn sogar das zuständige Gesundheitsministerium habe zuletzt eine Übergangsfrist bis 1. Juli 2018 erlassen.

 Im Wiener Rathaus wird man sehr wohl auf diese reagieren, wie die zuständige Magistratsabteilung 58 der APA mitteilte. Die aktuellen Anzeigen hätten sich gegen Vereine gerichtet, die die Bedingungen des neuen Gesetzes nicht erfüllt hätten. Man habe “natürlich” im Einklang mit den neuen Richtlinien gehandelt. Nun werde man sich jedoch auch an die Übergangsfrist halten.

“Die bereits ausgestellten Strafverfügungen werden ruhend gestellt”, kündigte man an. Die betroffenen Vereine hätten die Möglichkeit, nun um eine Bewilligung anzusuchen.

(apa/red)