Category Archives: Huhn

Jetzt gegen das sinnlose Töten unterzeichnen!

Das grausame Kükentöten muss aufhören! Um den Newsletter online zu lesen,
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Sie sind geboren, um zu sterben: Millionen männliche Küken von Legehennenrassen werden kurz nach dem Schlüpfen getötet –  aus rein wirtschaftlichen Gründen. Schon die letzte Große Koalition hatte das Ziel ausgegeben: Es soll Schluss sein mit der grausamen Praxis. Auch im neuen Koalitionsvertrag findet sich das Ziel. Doch die Bundesregierung musste nun sogar zugeben, dass 2017 eine Million Küken mehr (!) getötet wurden als noch im Jahr zuvor. Wir fordern: Die neue Bundesregierung muss endlich wirklich Schluss machen mit Kükentöten! Zudem muss auf lange Sicht die krankmachende Hochleistungszucht beendet werden!

 

Hier protestieren!

 

Hallo und guten Tag, Peter Herrmann,

etwa 45 Millionen (!) Küken, gerade aus dem Ei geschlüpft, werden auf grausame Weise getötet – Jahr für Jahr, allein in Deutschland. Eine unfassbare Zahl. In der Regel werden die kleinen Tiere mit Kohlendioxid vergast.

Die Praxis des Kükentötens ist Standard in der Eierproduktion – bei konventionellen Betrieben ebenso wie bei ökologischen Eiererzeugern. Denn „moderne“ Legehennen sind auf maximale Legeleistung gezüchtet – sie setzen aber viel zu wenig Fleisch an, als dass die männlichen Küken wirtschaftlich aufgezogen werden könnten. Deshalb werden Sie einfach aussortiert: Geboren, um zu sterben. Mit Tierschutz hat all dies nichts zu tun.

Die gute Nachricht ist: Die Bundesregierung hat das Thema auf der Agenda. Im Koalitionsvertrag heißt es: „Das Töten von Eintagsküken werden wir bis zur Mitte der Legislaturperiode beenden.“ Doch wir haben Grund zur Skepsis. Denn auch die letzte Große Koalition hat Ähnliches versprochen. Schon 2015 sagte Frau Klöckners Vorgänger Christian Schmidt: „Mein Ziel ist es, dass das Kükenschreddern 2017 aufhört.“ Immer wieder betonte er, er wolle das Kükentöten „schnellstmöglich“ beenden.

Aber was ist passiert? Gerade erst musste die Bundesregierung zugeben: 2017 wurden in Deutschland sogar noch einmal eine Million mehr Küken getötet als im Jahr zuvor! Und das Töten geht bis heute weiter. Deshalb fordern wir: Keine weiteren Ausflüchte, die Bundesregierung muss ihr Versprechen halten und Schluss machen mit dem millionenfachen Kükentod – diesmal wirklich! Unterzeichnen Sie hier unsere E-Mail-Aktion:

 

Schluss mit Kükentöten!

 

Ein Verbot des Kükentötens ist ein wichtiger, aber gleichzeitig nur ein kleiner Schritt. Denn dass wir überhaupt männliche Küken aussortieren, ist Ergebnis einer fatalen Hochleistungszucht. Legehennen-Rassen wurden – anders als Masthühner – dahingehend „optimiert“, dass sie immer mehr Eier legen. Sie setzen aber kaum noch Fleisch an – die Erzeugerbetriebe können die männlichen Küken daher nicht rentabel als Masthähnchen vermarkten.

Doch die vermeintlichen Zuchterfolge sind auch für die Legehennen ein riesiges Problem: Hohe Sterblichkeitsraten, Knochenbrüche und Brustbeinschäden infolge einer zu geringen Knochenfestigkeit, Eileiterentzündungen, eine große Anfälligkeit für Infektionskrankheiten – Legehennen leiden auch deshalb, weil sie darauf gezüchtet wurden, immer noch mehr Eier legen zu können.

Es reicht daher nicht aus, „nur“ das Kükentöten zu beenden. Wir müssen die Ursachen der Probleme in der Tierhaltung bekämpfen, nicht allein die Symptome. Das heißt: Auf lange Sicht muss die einseitige Hochleistungszucht beendet werden. Würden nur die gesundheitlich robusten Zweinutzungs-Hühner eingesetzt, müssten die Tiere unter weniger Krankheiten leiden und die Hahnenküken wären keine Ausschussware mehr! Helfen Sie mit und unterzeichnen Sie jetzt unseren Appell an Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner:

 

Protestaktion an Ministerin Klöckner unterzeichnen!

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihr foodwatch-Team

P.S.: Wussten Sie, dass foodwatch keine staatlichen Fördergelder annimmt? foodwatch ist unabhängig und finanziert sich aus Förderbeiträgen und Spenden. Jede und jeder kann Fördermitglied werden! Seien auch Sie dabei und unterstützen Sie unsere Arbeit:

 

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Weiterführende Informationen und Quellen:
Foto: Animal Equality
Stellungnahme der Bundesregierung
Christian Schmidt zum Kükentöten (zeit.de)
Impressum

Herausgeber: foodwatch e.V., Brunnenstr. 181, 10119 Berlin, Deutschland
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foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 B, AG Charlottenburg
Geschäftsführer sind Dr. Thilo Bode und Martin Rücker.

 

ANIMAL SPIRIT – Newsletter vom 23.04.2018

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Neues von Animal Spirit

ANIMAL SPIRIT – Newsletter vom 23.04.2018

Frühlingserwachen am Hendlberg; OTS: Das Märchen vom bösen Wolf; Neue Baustelle am Hendlberg; Kinder spenden für Tiere; Hühnerfabrik St. Valentin den Hahn zudrehen

Frühlingserwachen am Hendlberg

Eselfohlen Aurora auf der oberen Frühlings-Hausweide

Frühlingserwachen auch am Gnadenhof Hendlberg, 5 neue Kaninchen

Wie in unserem letzten Newsletter berichtet dürfen jetzt schon alle unsere Gnadenhof-Tiere – zumindest stundenweise – hinaus auf die Frühlingsweiden. So auch am Ur-Gnadenhof Hendlberg in Laaben/NÖ: Eselfohlen Aurora (siehe Titelbild), im Juni erst ein Jahr alt, freut sich über die üppigen Kräuter am Hendlberg, gemeinsam mit ihrer Mutter Amelie und den Kumpanen Rasmus, Felix, Philipp und Pinocchio. Oberhalb davon weiden unsere Schafe, die aber schon in Bälde auf die wunderschöne Sommerweide dürfen – bis ca. November oder bis zum ersten Schnee. Auch Kuh Annemarie, Altpony Benjamin und die Ziegen Viktor, Tina und Mona erfreuen sich über einen der ersten Tage auf der Hausweide.

Letztes Wochenende sind auch noch 5 Kaninchen bei uns am Hendlberg eingezogen: Die 4 weißen Zwergkaninchen stammen aus einer Zucht in NÖ und da sie für den „Schönheits-Wettbewerb“ nicht „schön“ genug waren, wären sie einfach „entsorgt“ worden. Ein tierfreundlicher Nachbar hat sie in letzter Minute gerettet und zu uns auf den Gnadenhof gebracht. Die beiden Rammler hat Dr. Plank gleich einmal fachgerecht kastriert, die Häsinnen dürfen sich schon jetzt mit den anderen im neu eingeweihten und allseitig gesicherten Meerschweinchen-Außengehege tummeln.

Dem fünften Kaninchen, „Levi“ ebenfalls aus dem Tierschutz, ist kürzlich seine Gefährtin verstorben und so haben es seine Besitzer schweren Herzens ebenfalls zu uns gebracht und auch gleich eine Patenschaft übernommen. Für die 4 weißen Zwergkaninchen werden allerdings noch Paten gesucht – siehe HIER oder bei eva@animal-spirit.at melden!

     
     

OTS: Das Märchen vom bösen Wolf

„Problem-Wölfe“ (aus „Brunos Jagdfieber“)

APA-OTS: NÖ Landesjägermeister Pröll und das Märchen vom bösen Wolf

ANIMAL SPIRIT: Für 34.000 Jäger ist in Niederösterreich Platz, aber nicht für ein paar Wölfe?

Josef Pröll, seines Zeichens Landesjägermeister von NÖ, Ex-ÖVP-Obmann und Ex-Finanzminister (Stichwort: Hypo-Zwangsverstaatlichung auf Kosten der Steuerzahler) und Neffe des „schwarzen Paten“ von NÖ, Erwin Pröll, hat sich wieder einmal in einer Presseaussendung vom letzten Wochenende zum Thema Wolf zu Wort gemeldet: Darin stellt er fest, daß sich Niederösterreichs Jäger klar gegen den Wolf in NÖ aussprechen. Laut Pröll drohen angeblich finanzielle Schäden in Millionenhöhe, verursacht durch ein paar getötete Schafe. Er spielt damit ganz bewußt mit der alten Ur-Angst vor dem „bösen Wolf“, um wieder einmal zum Halali und Mord an ein paar wenigen Individuen dieser wunderbaren Wildtierart blasen zu können.

Ebenso sorgt die Aussage Prölls, die Anzahl der Wölfe sei vor allem ein landwirtschaftliches, touristisches und regionales Problem, für Unverständnis in der „Normal“-Bevölkerung. Dazu Tierschützer Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann von ANIMAL SPIRIT: „Wo bitte, abgesehen von einigen gerissenen Weidetieren, leidet die Landwirtschaft unter der Wolfspopulation? Sind Wölfe schon beim Maisfressen oder beim Baum-Verbiß gesichtet worden? Oder haben sie gar Touristen und Wanderer bedroht? Ist es nicht vielleicht eher so, daß Wölfe für den Tourismus ein (weiteres) Zugpferd darstellen und vielleicht auch gegen die – jäger-gemachte – Überpopulation der Rehe und Wildschweine helfen könnten? Aber Jäger sehen in Wölfen und anderem „Raubzeug“ – wie z.B. dem Fuchs, der derzeit wieder vermehrt mit Fallen bejagt wird, wie uns erst heute eine entsetzte Augenzeugin aus NÖ berichtet hat – nichts als eine Konkurrenz ihrer Jagd-Leidenschaft.“

Auch der bekannte Biologe, Verhaltensforscher und Leiter des Wolf Science Center Ernstbrunn, Prof. Kurt Kotrschal, bestätigt das (in der NÖN): „Der Wolf gehört nun einmal in die freie Wildbahn. Wenn der Wolf zurückkommen soll, dann muß der Mensch auch den Lebensraum mit ihm teilen, und wir müssen lernen, wieder mit Wolfsrudeln zu leben, wie es vor der Ausrottung des Wolfes der Fall war. Die größte Gefahr ist sicherlich, daß wir Menschen glauben, daß Natur ausschließlich ein Wirtschaftsraum ist und daß alles, welches diesen bedroht, mit der Flinte getötet werden muß. Wir müssen akzeptieren, daß dieser Lebensraum nicht nur uns alleine gehört.“

Josef Pröll will sich auch weiter für die Frühjahrsbejagung der Waldschnepfe einsetzen, da spricht er sich sogar gegen die EU-Bürokratie aus, die allzu sehr in die „kleinen Dinge“ der Menschen eingreife. Dr. Plank kommentiert: „Also wenn es um die Jäger und ihre Mords-Leidenschaft geht, darf sogar die EU-Einpeitscherin erster Klasse, nämlich die ÖVP, auf einmal die EU-Bürokratie kritisieren, welche sich ja bekanntlich seit dem Anschluß 1995 in alle noch so kleinen Angelegenheiten der Bürger einmischt.“

Überwiegende Mehrheit der Bevölkerung sieht Auswüchse und Gefahren der Jagd kritisch

 

[lesen Sie den ganzen Artikel HIER]

   

Neue Baustelle am Hendlberg

Heute wurden 7 m3 Beton fürs neue Fundament verbraucht!

Wieder neue Baustelle am Gnadenhof Hendlberg

Wie bereits mehrfach berichtet, hat uns der private Straßenbau durch unseren Gnadenhof in den letzten Jahren nicht nur viel Geld, Zeit und Nerven gekostet, sondern hatte sich – bedingt durch die Rüttelarbeiten an der Straße – der Zubau vom ANIMAL SPIRIT-Büro so sehr gesenkt, daß er jetzt – mitsamt dem Kamin – aus Sicherheitsgründen abgerissen werden mußte. Die Versicherung der Baufirma hat allerdings keinen Cent gezahlt, trotz unserer Eingabe vor Gericht!

Also haben wir das wohl oder übel wieder einmal selbst in die Hand genommen, den Altbau abgerissen, eine ordentliche Vertiefung fürs neue Fundament gegraben und heute mit fast 7 m3 Beton aufgefüllt. Dieser muß nun 4 Wochen „rasten“ und erst dann können wir mit den Aufbauarbeiten für den neuen Vorbau (als dringend benötigter Büro-Lagerraum) beginnen. „Mädchen für alles“ Peter (er ist gleichzeitig Vorstandsmitglied und arbeitet nun genau 10 Jahre unermüdlich am und für den Hendlberg) und sein Helfer Asamat leisten wie immer ganze Arbeit!

Wer uns bei dieser leider notwendig gewordenen neuen Investition unterstützen möchte und kann, kann das gerne HIER tun. Vielen Dank!

   

Kinder spenden für Tiere

Volksschule Esternberg, Tierpfleger Jan und Anita

Gnadenhof Esternberg: Kinder spenden für die Tiere

Gnadenhofleiterin Anita schreibt: „Schon als Kleinkind kam Christina D. aus der Gemeinde Esternberg regelmäßig mit ihrer Mama auf unseren Gnadenhof, weil sie die Tiere lieben, sie gerne streicheln und mit Leckerlis verwöhnen dürfen. Die Jahre gingen ins Land, Christina ist jetzt schon ein großes Mädchen, aber die Liebe zu den Tieren hat sich nur noch verstärkt.

Das Mädchen weiß, daß unsere Höfe auf Spenden angewiesen sind, deshalb hatte sie die Idee, in ihrer Werkstatt eine Spendenbox für Animal Spirit zu plazieren. Sie erzählte auch allen möglichen Leuten von dem Paradies, welches die Tiere am Gnadenhof genießen dürfen und konnte dadurch im Bekanntenkreis noch weitere Spenden sammeln.

Auch in der Volksschule machte sie ihre Mitschüler und die Lehrerin auf den Gnadenhof im Ort aufmerksam. Die Kinder besuchten uns also letzte Woche, sie waren alle begeistert und wollten sich ebenfalls an der Spendenaktion beteiligen: Stolze 300,- € hat die kleine Rasselbande so für uns sammeln können! Die Kinder strahlten vor Freunde, als sie uns das Geld persönlich überreichen durften. Auch unsere Tiere lieben Kinder und so bedankten sie sich quasi persönlich für die Hilfe, wie auf den Fotos gut zu erkennen ist…

Die Faszination, die Tiere auf den Menschen ausüben, ist einfach wunderbar, man kann es kaum in Worte fassen und für uns sind solche Tage immer sehr be-rührend.

Ein großes Dankeschön an die Kinder der 4. Klasse Volksschule Esternberg, der Lehrerin, der Mama Marianne und natürlich Christina!“

   

Hühnerfabrik St. Valentin den Hahn zudrehen

So ähnlich würde die neue Hühnerfabrik innen aussehen…

In einem unserer letzten Newsletter haben wir bereits über den geplanten Bau einer weiteren Hühner-Massentierhaltungsanlage bei St. Valentin im westlichen Niederösterreich berichtet und auf die Petition dagegen bzw. die Homepage der Bürgerinitiative (www.wollen-wir-nicht.at) verwiesen: Der Abstand zu den Häusern wäre groß genug, um lästige Gerüche von den Anrainern fernzuhalten, so die behördliche Meinung zur geplanten Tierfabrik, wo dann neben dem Tierleid auch noch ca. 800 Tonnen Hühnermist pro Jahr anfallen würden.

Heute haben sich auch die Grünen NÖ in einer OTS-Aussendung dazu zu Wort gemeldet:

Helga Krismer: Geplanter Tierfabrik in St. Valentin den Hahn zudrehen

Grünen NÖ: Wir brauchen Alternativen zum Tierleid und mehr Schutz der AnrainerInnen

Durch die Errichtung einer Hühnermastfarm in St. Valentin würde eine Tierfabrik mit ca. 39.000 Hühnern auf einer Fläche entstehen. Die Klubobfrau der Grünen NÖ Helga Krismer dazu: „Die 39.000 Hühner werden mit gasbetriebener Heizung und Kraftfutter mit hoher Wahrscheinlichkeit mit gentechnikveränderten Soja gemästet. Der Druck auf Hühnermäster ist enorm: wenig Profit. Übrig bleibt die hohe Belastung durch Staub, LKW Transport und Tonnen von Hühnermist. Daß 2018 weiter in dieser Form produziert wird, ist ein Schildbürgerstreich.“ Die Grünen NÖ sehen einen klaren Trend zu immer größeren Ställen und Tierzahlen in der Landwirtschaft: Der Bauwerber, ein Landwirt, wünscht sich am Siedlungsrand liegenden Standort, rund 200 Meter von den nächsten Wohnhäusern entfernt, eine 100 mal 20 Meter große Halle auf seinem Grund und Boden, wo man ab der Fertigstellung in 7 Durchgängen pro Jahr jeweils ca. 39.000 Hühner zu mästen gedenkt (ab 40 000 Tieren hätte der Gesetzgeber eine Umweltverträglichkeitsprüfung verlangt).

„Die Baubehörde ist die einzige Hürde und die braucht auf Emissionen nicht viel einzugehen. Die ÖVP in diesem Lande wehrt sich seit mehr als 10 Jahren gegen Verbesserungen für Mensch (AnrainerInnen) und Tier. Geht es nach schwarz-blau wird die Umweltverträglichkeitsprüfung noch lockerer (auch Masthühner ab 40.000) und Aufdecken von Tierleid wird ein Kapitalverbrechen. Es braucht daher einen radikalen Wandel in der Produktion tierischer Lebensmittel. In dieser Angelegenheit muß auch die NÖ Landesregierung dieser Massentier-Hühnerfarm in St. Valentin den Hahn zudrehen“, schließt Helga Krismer ab.

Der im Mai 2002 gegründete gemeinnützige Verein ANIMAL SPIRIT (ZVR 357436036) bezweckt die Verbreitung des Tierschutzgedankens und bedrohten Tieren in Not, in erster Linie sog. „Nutz“-Tieren, zu helfen. Unsere Hauptziele sind sowohl politische, als auch die direkte Hilfe für in Not geratene Tiere.

Mehr zu unseren vielfältigen Tätigkeiten Kampagnen und Aktionen können Sie auf unserer Webseite sehen!

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Wie Hühner für den Eierkonsum leiden müssen in Käfig und auch in Bodenhaltung!

So leben und leiden Hühner in der Käfig- und Bodenhaltung für verarbeitete Produkte mit Eiern

Stand Juli 2017
Sie dachten, dass die Käfighaltung in Deutschland längst abgeschafft wurde?

Falsch! Die Käfige wurden lediglich größer, mehr Hennen werden darin eingesperrt, und marginale Verbesserungen, wie beispielsweise Nester oder Sitzstangen, wurden zur Pflicht. Das Ganze wird von Politik und Industrie beschönigend „Kleingruppenhaltung“ genannt.

Eier aus sogenannter Kleingruppenhaltung findet man in den Supermärkten kaum mehr lose in Eierkartons, denn die Verbraucher lehnen diese Art der Haltung ab. Essen tun es trotzdem die meisten Deutschen – nämlich verarbeitet in Nudeln, Keksen oder Fertiggerichten. Auch Eier in Restaurants sind nicht selten aus der tierquälerischen Käfighaltung.

Dass das Leben in diesen „ausgestalteten Käfigen“ für die Hennen alles andere als schön ist, zeigen Aufnahmen aus einer Käfighaltung des Konzerns „Deutsche Frühstücksei GmbH“.
Die 1990 gegründete Deutsche Frühstücksei GmbH ist der größte Akteur auf dem deutschen Eiermarkt. Mehr als die Hälfte der Eier in Deutschland werden verarbeitet und somit ohne Kennzeichnungspflicht verkauft. Als einer der größten Eierproduzenten und -vermarkter wird das Unternehmen mit Subventionen aus Steuergeldern unterstützt. Auf 20 Farmen soll die „Deutsche Frühstücksei GmbH“ insgesamt 16 Millionen Hennen halten – darunter Käfig- sowie Bodenhaltung, aber auch Freiland- und Biohaltung.

Wie viele andere Tierhalter beteuert auch dieser Konzern die Wichtigkeit der Tiergesundheit sowie des Tierwohls. Die Bilder aus zwei Betrieben des Konzerns „Deutsche Frühstücksei GmbH“ sprechen allerdings eine andere Sprache:
Federpicken ist bei fast jedem Huhn zu beobachten. Bedingt durch Rangkämpfe, die karge Umgebung und haltungsbedingte Aggressionen wurde einigen Hühnern von ihren Artgenossen beinahe das gesamte Federkleid herausgerissen – eine Tortur für rangniedere Tiere, die ihren Artgenossen nicht aus dem Weg gehen können.

Blasse Kämme und Hennen mit stumpfem Gefieder prägen das Bild in dieser Käfighaltung
Schmerzhafte Veränderungen an den Fußballen sind eine Folge der harten Gitterböden – kein Vergleich zur ursprünglichen Umgebung der Tiere aus Erde, Sand und Gras. Durch die unnatürlich hohe Anzahl an Eiern entzünden sich oftmals die Kloake oder der gesamte Legeapparat, also Eierstock, Eileiter, Uterus und Legedarm. Diese Hühner können nicht aufhören, Eier zu legen, denn der Mensch hat sie durch jahrelange Züchtung zu Eiermaschinen degradiert.

Trotz entzündetem Legeapparat legt diese Henne jeden Tag ein Ei – es wurde ihr über Jahre angezüchtet.

Doch was ist mit anderen Haltungsformen?

Die sogenannte Bodenhaltung ist die weitverbreitetste Haltungsform in Deutschland. Neun Hennen teilen sich hier einen Quadratmeter. Können Sie sich vorstellen, in solch einer Enge zu leben – Tag für Tag?

Auch hier liegen PETA Aufnahmen aus einem Betrieb der Firma „Deutsche Frühstücksei GmbH“ vor, die ihre Eier an nahezu alle Supermärkte, darunter Aldi und Edeka, verkauft. Weiteres Bildmaterial stammt aus einer Bodenhaltung der Unternehmensgruppe „Hennenberg“ in Niedersachsen. Der Tierbestand in beiden Anlagen bietet ein ähnliches Bild: Durch Federpicken und Kannibalismus leiden die ausgemergelten Hennen an einem katastrophalen Gefiederzustand. Brustblasen vom langen Ruhen auf hartem und feuchtem Untergrund sowie Veränderungen oder sogar Brüche am Brustbein sind an vielen Tieren zu beobachten, denn die hohen Sitzstangen bedeuten für die ungeübten Flieger eine ernste Verletzungsgefahr.

Genau wie in der Käfighaltung leiden die überzüchteten Hennen an entzündeten Eileitern. Weiter zeigen die Aufnahmen, dass die geschwächten Tiere von der roten Vogelmilbe befallen sind – eine in der Geflügelhaltung weit verbreitete Milbenart, die den Tieren nachts Blut absaugt. Beschäftigung finden die intelligenten und von Natur aus neugierigen Tiere in den kargen Hallen kaum. Picken in ihrem eigenen Kot oder Auseinandersetzungen mit den Hunderten oder gar Tausenden Artgenossen in einem Stallabteil prägen den Alltag der Tiere.

Auch in der Bodenhaltung leiden die Hennen an Überzüchtung und haltungsbedingten Verletzungen.
Weitere Informationen über die verschiedenen Haltungssysteme und warum auch Bio- oder Freilandhaltung Qualen für die Hühner bedeuten, finden Sie hier.

PETA hat gegen die Betreiber der Hühnerfabriken Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und die Tierschutznutztierhaltungsverordnung erstattet. Gleichzeitig fordern wir von der Politik ein Ende der legalisierten Tierquälerei und die Förderung der bio-veganen Landwirtschaft. Denn auch ohne Gesetzesverstöße leiden die Tiere unter den minimalen gesetzlichen Regelungen.

Trauriger Rückblick

Bereits mehrmals, zuletzt im Jahr 2012, hat PETA Aufnahmen aus Betrieben der Unternehmensgruppe „Hennenberg“, weiteren Tierhaltern sowie einem Betrieb, an dem die „Deutsche Frühstücksei GmbH“ beteiligt war, veröffentlicht. Das zeigt ganz klar: Tierquälerei in der Eierindustrie hat System, und es ändert sich über die Jahre hinweg nichts für die intelligenten Hühner. Es stehen Ihnen Informationen zu bisherigen Recherchen von 2012 und der damaligen Bio-Farm Hennenberg zur verfügung. Außerdem können Sie Bild- und Videomaterial zur damaligen Recherche „Hennenberg“ herunterladen

Was Sie tun können

Lassen Sie sich von gut klingenden Werbeversprechen oder idyllischen Bildern auf Verpackungen nicht täuschen. Wenn Sie den Tieren nachhaltig helfen möchten, kaufen Sie keine tierischen Produkte wie Fleisch, Milch, Eier oder Produkte mit Eiern. Hinter all diesen Erzeugnissen steckt großes Tierleid. Melden Sie sich noch heute für unser unverbindliches und kostenloses Veganstart-Programm an und erhalten Sie 30 Tage lang leckere vegane Rezepte und viele Tipps und Tricks, die den Einstieg in ein gesundes und tierfreundliches Leben erleichtern.
Unterschreiben Sie zudem unsere Petition gegen die legalisierte Tierquälerei in Deutschland.
Weiteres Bildmaterial finden Sie in unserer Mediathek.