Category Archives: Tiernachrichten

Demo vor IDT Biologika Tierschützer protestieren gegen Pferdequal

Schluss mit der Pferdequal für die Pharmaindustrie !!!!

Dessau –

Tierschützer haben am Mittwoch in Dessau vor den Toren der IDT Biologika im Pharmapark Rodleben protestiert. Die international tätige Verbraucherorganisation SumOfUs und die deutsche Animal Welfare Foundation übergaben der Geschäftsleitung der IDT Biologika 214.000 Unterschriften der Online-Petition „Stoppen Sie das Geschäft mit der Pferdequal“.

Nach Informationen der Tierschützer bezieht das Dessauer Unternehmen das Hormon PMSG von Blutfarmen in Südamerika. PMSG wird in der Ferkelproduktion eingesetzt: Es synchronisiert die Geburten, das gleichzeitige Zur-Welt-Kommen der Ferkel.
Für die Gewinnung des Hormons soll trächtigen Stuten unter qualvollen Bedingungen Blut abgenommen werden. Filmaufnahmen sollen belegen, wie trächtige Stuten in Stände geprügelt werden, um ihnen pro Woche auf einen Schlag zehn Liter Blut abzuzapfen – insgesamt elf Wochen hintereinander.
Das Unternehmen wollten sich zu den Vorwürfen nicht äußern. (mz) – Quelle: http://www.mz-web.de/26730240 ©2017

wir hatten mehr als 200.000 Unterschriften von SumOfUs-Mitgliedern wie Ihnen dabei, als wir am Mittwoch vor die Tore des Pharmakonzerns IDT Biologika gezogen sind.

Unsere Forderung: Schluss mit der Pferdequal für die Pharmaindustrie!

Die Tierschützer wollen mit der Geschäftsführung des Unternehmens sprechen.
Foto:Lutz Sebastian

– Quelle: http://www.mz-web.de/26730240 ©2017

 

SumOfUs

Die Geschäftsführer von IDT Biologika verweigerten den Dialog und schickten einen privaten Wachschutz vor. Doch das Abschotten half nichts: Im Vorfeld war unser Kommen im Radio angekündigt worden. Der Protest vor Ort wurde von Journalistinnen und Fotografen begleitet.

Langsam dürfte es der Geschäftsleitung von IDT Biologika dämmern: Dieser Skandal lässt sich nicht aussitzen — der gemeinsame Protest von Menschen auf der ganzen Welt erreicht immer mehr Politiker/innen, Journalist/innen und Organisationen.

Wir haben längst unter Beweis gestellt, dass wir auch unbezwingbar scheinende Pharmariesen bewegen können: Gemeinsam mit unseren Partnern von der Animal Welfare Foundation hat die SumOfUs-Gemeinschaft den Konzern Merck Sharp & Dohme (MSD) zum Umdenken gebracht. Hunderttausende hatten eine Petition unterschrieben, die Kampagne in den sozialen Medien geteilt und direkt auf der Facebook-Seite des Konzerns gegen die Pferdequal protestiert.

Gemeinsam stemmen wir uns gegen ein blutiges, aber lukratives Geschäft der Pharmaindustrie. Das ist eine gewaltige Aufgabe. Aber wir sind auf dem besten Weg, sie zu meistern.

Wir danken allen Unterstützerinnen und Unterstützern — ohne euch wäre unsere Arbeit nicht möglich.

Wir fordern ein Ende der industriellen Massentierhaltung!

Neuigkeit zur Petition

Vortrag – AACHEN gegen Massentierhaltung!

Prof. Dr. Klaus Buchner MdEP (ÖDP)

Munich, Deutschland

19. Apr. 2017 — Vortrag Aachen – Klaus graust’s vor industrieller Tierhaltung und multiresistenten Keimen

ÖDP-Europaabgeordneter Prof. Dr. Klaus Buchner
21.04.2017 um 19 Uhr im Forum M der Mayrischen Buchhandlung
Buchkremerstraße 1-7, 52062 Aachen

Die industrielle Massentierhaltung ist durch den massiven Einsatz von Antibiotika eine Brutstätte für multiresistente Keime. Diese Keime, bei welchen Antibiotika nicht mehr wirken, gelangen über viele Wege zum Menschen. Eine tödliche Gefahr und eine Rückkehr ins medizinische Mittelalter, wenn nicht schnellstens Maßnahmen getroffen werden.

Der Vortrag behandelt die schwerwiegenden Folgen der industriellen Massentierhaltung und die möglichen und dringend notwendigen Alternativen.

Mehr Informationen zur Kampagne des ÖDP-Europa-Abgeordneten
Prof. Dr. Klaus Buchner finden Sie unter www.klaus-grausts.eu

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Pressesprecher
Claude Kohnen unter der Telefonnummer: 0176/45 63 78 45

http://klaus-buchner.eu/2017/03/08/vortrag-aachen-klaus-grausts-vor-industrieller-tierhaltung-und-multiresistenten-keimen/

Jetzt diese Petition unterzeichnen und teilen

77.229 Unterstützer/innen auf Change.org



Blaue Farbe rettete Hummer in Frankreich vor Kochtopf

Seine leuchtend blaue Farbe hat einen Hummer in Frankreich vor dem Kochtopf bewahrt. Das Schalentier mit der ungewöhnlichen Färbung ist seit Mittwoch im Aquarium Oceanopolis im westfranzösischen Brest zu bewundern.

Es war in der vergangenen Woche einem bretonischen Fischer ins Netz gegangen.

Gendefekt rettete Hummer

“Wissenschafter schätzen, dass nur einer von zwei bis drei Millionen Hummern eine solche Farbe hat”, erklärte das Aquarium. Verantwortlich dafür sei ein Gendefekt: Er führe dazu, dass überwiegend blaue Farbpigmente entstünden und kaum orange-rote. Normalerweise hätten Hummer einen Farbton zwischen Braun und Dunkelblau. Beim Kochen blieben dann nur die orange-roten Farbpigmente übrig.

(APA/ag.)

Die Taubenfütterungsverbotstafeln mussten den massiven Protesten weichen!

zur Erinnerung an 2015

WIENS UMWELSTSTADTRÄTIN ULRIKE SIMA ERWEIST SICH ALS BERATUNGSRESISTENT


„Strafe für Taubenfüttern bleibt“ berichtet der Kurier am 17.April 2015 über Simas geplante Intensivierung der Sanktionen gegen Tauben. Tierschützer steigen auf dieBarrikaden, allen voran Brigitte Martzak, leidenschaftliche und sehr engagierte Tierschützerin und Obfrau des Vereins „Plattform und Event gegen Tierleid“.

„Ein Skandal“ so erbost sich Brigitte Martzak über Ulrike Simas Statements und Rechtfertigungsversuche. „Fr. Sima hat anscheinend ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Bereits im Jahr 2013 berief sie unter dem Titel „Tauben im urbanen Bereich“, zusammen mit der Tierombudsstelle der Stadt Wien eine Tagung ein. Unter den Teilnehmern befanden sich auch ein Spezialist aus Deutschland, der praxisorientierte, erfolgreiche Konzepte in dieser Causa sowohl vorgelegt, als auch vorgetragen hatte“.

Wien ist anders!

„Dieses Statement lässt sich in vollem Umfang auf Fr. Sima anwenden“, schäumt Brigitte Martzak weiter, „von all den Anregungen und der in etlichen Städten sehr erfolgreichen Umsetzung des oben geschilderten Konzeptes, hat sie als Vorgangsweise lediglich ein Aufstellen von geschmacklosen Schildern, die gleich 2 Tiergattungen stigmatisieren, herausgezogen. Da stellt sich mir doch die Frage, ob die Fr. Umweltstadträtin ihrer Informationspflicht auch soweit nachkommt, dass sie vorgelegte Konzepte tatsächlich liest. Das wirkt auf mich nicht so, denn anders kann ich mir ihre lächerliche Erklärung rund um den Meidlinger Taubenkobel nicht vorstellen. Und natürlich das beliebte Rezept von strafen, strafen, strafen. Es wirkt beinahe so, als wenn hier immer wieder neue
Grunde gesucht werden, um durch fragwürdige politische Entscheidungen entstehende Budgetlöcher, zumindest teilweise stopfen zu können. Und Herhalten müssen immer die, die sich nicht wehren können. Artgerechtes Füttern von Tauben darf nicht bestraft werden, diese Aktion ist illegal“.

Sehr ähnlich sieht das auch die Präsidentin des Wiener Tierschutz Vereines Madeleine Petrovich und eine Entscheidung des Verwaltungssenats untermauert dies und gibt den Tierschützern recht. Umweltstadträtin Sima geht auf diesen Entscheid in keiner Weise ein.
Selbstverständlich sei es zu ahnden, verdorbene Lebensmittel auf der Straße quasi zu „entsorgen“, darüber sind sich alle einig. Aber „rechtlich unzureichend geschulte WasteWatcher handeln sehr oft verfassungswidrig und kommen vielfach mit ihrem einschüchternden Verhalten in die Nähe der strafrechtlich relevanten Nötigung“ (Zitat Madeleine Petrovich OTS Aussendung).


Beratungsresistent zeigt sich Ulli Sima laut Brigitte Martzak auch bei den von den Zeitungen Heute und Kurier durchgeführten Umfragen, wo sich zwischen 58 und 67% der Leser deutlich für die Tauben und gegen die Vorgangsweise der Umweltstadträtin entschieden haben.

 

Taubenumfrage Heute: Stand 7.7.2015

http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,1144153

Taubenfüttern wird nun bestraft. Was sagen Sie dazu?

Endlich! Die “Ratten der Lüfte” sind schon länger ein Hygiene-Problem.

31,94%

Schlimm! Man kann die armen Tiere doch nicht verhungern lassen.

68,06%

1769 abgegebene Stimmen

Finden Sie die Strafe fürs Taubenfüttern angebracht?

Ja, denn an manchen Orten in Wien kann man schon von einer Plage sprechen.

31,64%

Nein, Tauben sind auch Lebewesen.

68,36%

2901 abgegebene Stimmen

Umfrage Kurier:

Umfrage

Nachgefragt

    • Soll Taubenfüttern erlaubt sein?

    • Ja

73.7%

    • Nein

26.3%

http://kurier.at/chronik/wien/wer-fuettert-riskiert-36-euro-strafe/123.017.558

„Ein solches Urteil würde für die SPÖ der die Umweltstadträtin angehört, ein absolutes Traumergebnis bedeuten, nämlich die absolute Mehrheit. Mit welchem Recht setzen Sie sich, liebe Fr. Sima dann aber über die absolute Mehrheit der Wiener Bürgerinnen und Bürger hinweg? Und haben Sie sich jemals gefragt, ob Sie mit ihrer fragwürdigen Schilderaktion nicht direkt und indirekt zu Gewaltaktionen gegen die unschuldigen Lebewesen aufrufen und diese damit sogar noch sanktionieren?

http://kurier.at/chronik/wien/sima-taubenfuetterung-macht-die-voegel-krank/125.486.369

http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,1144153

http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/4672842/Wien_Wann-Taubenfuttern-doch-erlaubt-ist
Die stärkste Waffe des Menschen ist seine Vernunft und es wird Zeit, dass diese auf den Plan tritt. Wir werden jedenfalls nicht aufhören für die Durchsetzung eines integrativen Stadttaubengesetzes, das auf den erfolgreichen Konzepten, die in unseren Nachbarländern seit langem zur Anwendung kommen, zu kämpfen“, so Brigitte Martzak abschließend.

Die Fakten

 

Die Lösung liegt in einem Konzept der tierschutzgerechten Regulierung der Stadttaubenpopulation, das gute, effektive und nachhaltige Methoden beinhaltet, die
mehrere Komponenten vereinigt. Ein integratives Stadttaubengesetz, das auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und praktischen Erfahrungen basiert wurde von der Bundesarbeitsgruppe Stadttauben, die dem Bundesverband „Menschen für Tierrechte“ angeschlossen ist, entwickelt und befindet sich seit 1995 im Einsatz. Es wird von den zuständigen Ministerien der Länder Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen empfohlen und ist auch schon mit einigen Tierschutzpreisen ausgezeichnet worden. Dabei handelt es sich um betreute Taubenschläge, deren Anzahl der Taubenpopulation angepasst werden. Im
Umkreis dieser soll auch nicht zugefüttert werden. Im Schlag selbst werden die Tiere mit artgerechtem und gesundem Futter versorgt, ihre Population wird durch Ersetzen der Eier mit Attrappen geregelt und eingedämmt, der Großteil des Kots wird in den Schlägen abgesetzt und kann durch die Betreuer täglich entsorgt werden und die Tiere bleiben dadurch gesund. Die Kosten für einen Taubenschlag belaufen sich auf etwa 3.500.-/jährlich für Einrichtung, Betreuung und Futter. Damit liegen sie weit unter den Kosten für bisherige Vergrämungsmaßnahmen und immer wiederkehrende Verschmutzungsbeseitigungen.

Es wurde auch mit Vorurteilen aufgeräumt, so beispielsweise mit „Taubenkot zerstört Bauwerke“. Ein Prüfbericht des Instituts für Massivbau der technischen Universität Darmstadt, sowie des Bayrischen Instituts für Denkmalpflege, bescheinigt Taubenkot einen neutralen bis schwach sauren pH-Wert. Eine direkte Schädigung der Bausubstanz durch den Ätzwert des Kots kann daher NICHT nachgewiesen werden.


Dem Mythos über den „Krankheitserreger Taube“ begegnet Dr. Ludger Kamphausen, seit über 20 Jahren Leiter der Taubenklinik Essen wie folgt:“ Die Gefahr ist sehr viel geringer, als immer dargestellt wird. So ist sie z.B im Verhältnis zu einem normalen Blumentopf, der regelmäßig gewässert wird, deutlich geringer. Das liegt an der Entwicklung von Pilzen, die in bewässerten Blumentöpfen sehr viel höher ist.“

Eine 2007 durchgeführte Umfrage in den praktizierenden Städten stellen dem Konzept eine absolute Erfolgsbilanz aus. Dem schließen sich auch Schädlingsbekämpfer und der Denkmalschutz an. Schädlingsbekämpfer, die sich mit Vergrämungen von Gebäuden mit hoher Taubenpopulation beschäftigten, wissen genau, dass jene Maßnahme, außer einem Übersiedeln der Tauben zum nächsten Gebäude, nichts bewirkt.
Die betreuten Taubenschläge jedoch geben den Tieren eine sichere Umgebung und sie sind nicht mehr gezwungen, woandershin auszuweichen. Durch die Populationskontrolle bleibt der Besiedlungsdruck gleich.

 

Laudatio

Wolfgang Leix, Leiter des Sozialamts Augsburg und gleichzeitig Hausherr jenes restaurierten Renaissancebaus findet, dass es gerade bei historischen Gebäuden keine Alternative zu diesem Erfolgskonzept gibt, denn damit wurden alle damit verbundenen Randprobleme gelöst.

Auch die Stadt Aachen, die neben den 10 betreuten Taubenschlägen sogar eine eigenen Taubenauffangstation unterhält schließt sich diesem Lobgesang an, ebenso wie die Stadt Augsburg, wo bereits 95% der Stadttauben unter Kontrolle sind, Torgau, wo Bettina Klein von der Umweltstelle bescheinigt, dass mit jenem Konzept keine Unsummen verschlungen werden und Basel wo die Bevölkerung von einer, durch die öffentlichen Taubenschläge und Taubenhäuser bewirkten, vorbildlichen Tierhaltung durch die Stadt spricht.
Es gilt als DAS Mittel zur Wahl, um das Stadttaubenproblem effektiv und tierschutzkonform in den Griff zu bekommen. Dazu besteht auch eine besondere
Verpflichtung, seit der Tierschutz als Staatsziel im Grundgesetz formuliert ist.

SH

Die Taubenfütterungsverbotstafeln mussten den massiven Protesten weichen!

zur Erinnerung an 2015

WIENS UMWELSTSTADTRÄTIN ULRIKE SIMA ERWEIST SICH ALS BERATUNGSRESISTENT


„Strafe für Taubenfüttern bleibt“ berichtet der Kurier am 17.April 2015 über Simas geplante Intensivierung der Sanktionen gegen Tauben. Tierschützer steigen auf dieBarrikaden, allen voran Brigitte Martzak, leidenschaftliche und sehr engagierte Tierschützerin und Obfrau des Vereins „Plattform und Event gegen Tierleid“.

„Ein Skandal“ so erbost sich Brigitte Martzak über Ulrike Simas Statements und Rechtfertigungsversuche. „Fr. Sima hat anscheinend ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Bereits im Jahr 2013 berief sie unter dem Titel „Tauben im urbanen Bereich“, zusammen mit der Tierombudsstelle der Stadt Wien eine Tagung ein. Unter den Teilnehmern befanden sich auch ein Spezialist aus Deutschland, der praxisorientierte, erfolgreiche Konzepte in dieser Causa sowohl vorgelegt, als auch vorgetragen hatte“.

Wien ist anders!

„Dieses Statement lässt sich in vollem Umfang auf Fr. Sima anwenden“, schäumt Brigitte Martzak weiter, „von all den Anregungen und der in etlichen Städten sehr erfolgreichen Umsetzung des oben geschilderten Konzeptes, hat sie als Vorgangsweise lediglich ein Aufstellen von geschmacklosen Schildern, die gleich 2 Tiergattungen stigmatisieren, herausgezogen. Da stellt sich mir doch die Frage, ob die Fr. Umweltstadträtin ihrer Informationspflicht auch soweit nachkommt, dass sie vorgelegte Konzepte tatsächlich liest. Das wirkt auf mich nicht so, denn anders kann ich mir ihre lächerliche Erklärung rund um den Meidlinger Taubenkobel nicht vorstellen. Und natürlich das beliebte Rezept von strafen, strafen, strafen. Es wirkt beinahe so, als wenn hier immer wieder neue
Grunde gesucht werden, um durch fragwürdige politische Entscheidungen entstehende Budgetlöcher, zumindest teilweise stopfen zu können. Und Herhalten müssen immer die, die sich nicht wehren können. Artgerechtes Füttern von Tauben darf nicht bestraft werden, diese Aktion ist illegal“.

Sehr ähnlich sieht das auch die Präsidentin des Wiener Tierschutz Vereines Madeleine Petrovich und eine Entscheidung des Verwaltungssenats untermauert dies und gibt den Tierschützern recht. Umweltstadträtin Sima geht auf diesen Entscheid in keiner Weise ein.
Selbstverständlich sei es zu ahnden, verdorbene Lebensmittel auf der Straße quasi zu „entsorgen“, darüber sind sich alle einig. Aber „rechtlich unzureichend geschulte WasteWatcher handeln sehr oft verfassungswidrig und kommen vielfach mit ihrem einschüchternden Verhalten in die Nähe der strafrechtlich relevanten Nötigung“ (Zitat Madeleine Petrovich OTS Aussendung).


Beratungsresistent zeigt sich Ulli Sima laut Brigitte Martzak auch bei den von den Zeitungen Heute und Kurier durchgeführten Umfragen, wo sich zwischen 58 und 67% der Leser deutlich für die Tauben und gegen die Vorgangsweise der Umweltstadträtin entschieden haben.

 

Taubenumfrage Heute: Stand 7.7.2015

http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,1144153

Taubenfüttern wird nun bestraft. Was sagen Sie dazu?

Endlich! Die “Ratten der Lüfte” sind schon länger ein Hygiene-Problem.

31,94%

Schlimm! Man kann die armen Tiere doch nicht verhungern lassen.

68,06%

1769 abgegebene Stimmen

Finden Sie die Strafe fürs Taubenfüttern angebracht?

Ja, denn an manchen Orten in Wien kann man schon von einer Plage sprechen.

31,64%

Nein, Tauben sind auch Lebewesen.

68,36%

2901 abgegebene Stimmen

Umfrage Kurier:

Umfrage

Nachgefragt

    • Soll Taubenfüttern erlaubt sein?

    • Ja

73.7%

    • Nein

26.3%

http://kurier.at/chronik/wien/wer-fuettert-riskiert-36-euro-strafe/123.017.558

„Ein solches Urteil würde für die SPÖ der die Umweltstadträtin angehört, ein absolutes Traumergebnis bedeuten, nämlich die absolute Mehrheit. Mit welchem Recht setzen Sie sich, liebe Fr. Sima dann aber über die absolute Mehrheit der Wiener Bürgerinnen und Bürger hinweg? Und haben Sie sich jemals gefragt, ob Sie mit ihrer fragwürdigen Schilderaktion nicht direkt und indirekt zu Gewaltaktionen gegen die unschuldigen Lebewesen aufrufen und diese damit sogar noch sanktionieren?

http://kurier.at/chronik/wien/sima-taubenfuetterung-macht-die-voegel-krank/125.486.369

http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,1144153

http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/4672842/Wien_Wann-Taubenfuttern-doch-erlaubt-ist
Die stärkste Waffe des Menschen ist seine Vernunft und es wird Zeit, dass diese auf den Plan tritt. Wir werden jedenfalls nicht aufhören für die Durchsetzung eines integrativen Stadttaubengesetzes, das auf den erfolgreichen Konzepten, die in unseren Nachbarländern seit langem zur Anwendung kommen, zu kämpfen“, so Brigitte Martzak abschließend.

Die Fakten

 

Die Lösung liegt in einem Konzept der tierschutzgerechten Regulierung der Stadttaubenpopulation, das gute, effektive und nachhaltige Methoden beinhaltet, die
mehrere Komponenten vereinigt. Ein integratives Stadttaubengesetz, das auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und praktischen Erfahrungen basiert wurde von der Bundesarbeitsgruppe Stadttauben, die dem Bundesverband „Menschen für Tierrechte“ angeschlossen ist, entwickelt und befindet sich seit 1995 im Einsatz. Es wird von den zuständigen Ministerien der Länder Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen empfohlen und ist auch schon mit einigen Tierschutzpreisen ausgezeichnet worden. Dabei handelt es sich um betreute Taubenschläge, deren Anzahl der Taubenpopulation angepasst werden. Im
Umkreis dieser soll auch nicht zugefüttert werden. Im Schlag selbst werden die Tiere mit artgerechtem und gesundem Futter versorgt, ihre Population wird durch Ersetzen der Eier mit Attrappen geregelt und eingedämmt, der Großteil des Kots wird in den Schlägen abgesetzt und kann durch die Betreuer täglich entsorgt werden und die Tiere bleiben dadurch gesund. Die Kosten für einen Taubenschlag belaufen sich auf etwa 3.500.-/jährlich für Einrichtung, Betreuung und Futter. Damit liegen sie weit unter den Kosten für bisherige Vergrämungsmaßnahmen und immer wiederkehrende Verschmutzungsbeseitigungen.

Es wurde auch mit Vorurteilen aufgeräumt, so beispielsweise mit „Taubenkot zerstört Bauwerke“. Ein Prüfbericht des Instituts für Massivbau der technischen Universität Darmstadt, sowie des Bayrischen Instituts für Denkmalpflege, bescheinigt Taubenkot einen neutralen bis schwach sauren pH-Wert. Eine direkte Schädigung der Bausubstanz durch den Ätzwert des Kots kann daher NICHT nachgewiesen werden.


Dem Mythos über den „Krankheitserreger Taube“ begegnet Dr. Ludger Kamphausen, seit über 20 Jahren Leiter der Taubenklinik Essen wie folgt:“ Die Gefahr ist sehr viel geringer, als immer dargestellt wird. So ist sie z.B im Verhältnis zu einem normalen Blumentopf, der regelmäßig gewässert wird, deutlich geringer. Das liegt an der Entwicklung von Pilzen, die in bewässerten Blumentöpfen sehr viel höher ist.“

Eine 2007 durchgeführte Umfrage in den praktizierenden Städten stellen dem Konzept eine absolute Erfolgsbilanz aus. Dem schließen sich auch Schädlingsbekämpfer und der Denkmalschutz an. Schädlingsbekämpfer, die sich mit Vergrämungen von Gebäuden mit hoher Taubenpopulation beschäftigten, wissen genau, dass jene Maßnahme, außer einem Übersiedeln der Tauben zum nächsten Gebäude, nichts bewirkt.
Die betreuten Taubenschläge jedoch geben den Tieren eine sichere Umgebung und sie sind nicht mehr gezwungen, woandershin auszuweichen. Durch die Populationskontrolle bleibt der Besiedlungsdruck gleich.

 

Laudatio

Wolfgang Leix, Leiter des Sozialamts Augsburg und gleichzeitig Hausherr jenes restaurierten Renaissancebaus findet, dass es gerade bei historischen Gebäuden keine Alternative zu diesem Erfolgskonzept gibt, denn damit wurden alle damit verbundenen Randprobleme gelöst.

Auch die Stadt Aachen, die neben den 10 betreuten Taubenschlägen sogar eine eigenen Taubenauffangstation unterhält schließt sich diesem Lobgesang an, ebenso wie die Stadt Augsburg, wo bereits 95% der Stadttauben unter Kontrolle sind, Torgau, wo Bettina Klein von der Umweltstelle bescheinigt, dass mit jenem Konzept keine Unsummen verschlungen werden und Basel wo die Bevölkerung von einer, durch die öffentlichen Taubenschläge und Taubenhäuser bewirkten, vorbildlichen Tierhaltung durch die Stadt spricht.
Es gilt als DAS Mittel zur Wahl, um das Stadttaubenproblem effektiv und tierschutzkonform in den Griff zu bekommen. Dazu besteht auch eine besondere
Verpflichtung, seit der Tierschutz als Staatsziel im Grundgesetz formuliert ist.

SH

Nach Verbot im Burgenland und in Wien: Täglich Demos gegen die Gatterjagd in NÖ

In Wr. Neustadt, Neunkirchen, Baden und am Schrannenplatz in Mödling protestierten TierschützerInnen gegen die Gatterjagd und fordern von LR Pernkopf ein Verbot

In Niederösterreich gibt es 74 Jagdgatter, bei weitem mehr, als in jedem anderen Bundesland. Aber nicht nur das, überall sonst wurden Jagdgatter verboten oder sind am Auslaufen. In Vorarlberg, Tirol, Kärnten, der Steiermark und Oberösterreich sind Jagdgatter bereits abgeschafft, im Burgenland und in Wien wurden sie kürzlich verboten und die bestehenden Gatter müssen bis 2023 geschlossen sein, und in Salzburg ist ein Verbot gerade im Entstehen. Bleibt nur Niederösterreich, das Mekka der Gatterjagd, in dem es keine Anzeichen für eine Änderung gibt. Deshalb protestierten diese Woche TierschützerInnen in Wr. Neustadt, Neunkirchen, Baden und werden heute von 10-12 Uhr am Schrannenplatz in Mödling protestieren, um die verantwortlichen PolitikerInnen zum Umdenken zu bewegen. Bei den Kundgebungen zeigte sich deutlich, dass die große Mehrheit der Menschen die Gatterjagd für eine perverse Tierquälerei hält und verboten sehen will.

VGT-Obmann Martin Balluch: „Bisher galt als Ausrede gegen ein Verbot, dass das verfassungsrechtlich nicht möglich sei. Nun ist das Gegenteil bewiesen, im Burgenland wurden mit Zustimmung des Verfassungsdienstes auch Jagdgatter verboten, die zeitlich unbegrenzte Bewilligungen hatten. Die Gatterjagd dient dem leichten Massenabschuss und dem Trophäenkult, beides ist heute nicht mehr zeitgemäß. TierschützerInnen werden zunehmend dringlicher ein Verbot der Gatterjagd auch in NÖ fordern. Vielleicht kehrt mit der neuen Landeshauptfrau auch diesbezüglich ein neuer Wind in dem letzten Bundesland mit Jagdgattern ohne Ablaufdatum ein!“

(APA)

Nach Verbot im Burgenland und in Wien: Täglich Demos gegen die Gatterjagd in NÖ

In Wr. Neustadt, Neunkirchen, Baden und am Schrannenplatz in Mödling protestierten TierschützerInnen gegen die Gatterjagd und fordern von LR Pernkopf ein Verbot

In Niederösterreich gibt es 74 Jagdgatter, bei weitem mehr, als in jedem anderen Bundesland. Aber nicht nur das, überall sonst wurden Jagdgatter verboten oder sind am Auslaufen. In Vorarlberg, Tirol, Kärnten, der Steiermark und Oberösterreich sind Jagdgatter bereits abgeschafft, im Burgenland und in Wien wurden sie kürzlich verboten und die bestehenden Gatter müssen bis 2023 geschlossen sein, und in Salzburg ist ein Verbot gerade im Entstehen. Bleibt nur Niederösterreich, das Mekka der Gatterjagd, in dem es keine Anzeichen für eine Änderung gibt. Deshalb protestierten diese Woche TierschützerInnen in Wr. Neustadt, Neunkirchen, Baden und werden heute von 10-12 Uhr am Schrannenplatz in Mödling protestieren, um die verantwortlichen PolitikerInnen zum Umdenken zu bewegen. Bei den Kundgebungen zeigte sich deutlich, dass die große Mehrheit der Menschen die Gatterjagd für eine perverse Tierquälerei hält und verboten sehen will.

VGT-Obmann Martin Balluch: „Bisher galt als Ausrede gegen ein Verbot, dass das verfassungsrechtlich nicht möglich sei. Nun ist das Gegenteil bewiesen, im Burgenland wurden mit Zustimmung des Verfassungsdienstes auch Jagdgatter verboten, die zeitlich unbegrenzte Bewilligungen hatten. Die Gatterjagd dient dem leichten Massenabschuss und dem Trophäenkult, beides ist heute nicht mehr zeitgemäß. TierschützerInnen werden zunehmend dringlicher ein Verbot der Gatterjagd auch in NÖ fordern. Vielleicht kehrt mit der neuen Landeshauptfrau auch diesbezüglich ein neuer Wind in dem letzten Bundesland mit Jagdgattern ohne Ablaufdatum ein!“

(APA)

Schloss Hof lädt zur ersten Tierolympiade mit buntem Kinderprogramm

Einmal gegen einen weißen Esel um die Wette laufen oder sich beim Weitspringen mit unseren tierischen Bewohnern messen? Das und vieles mehr ist im Rahmen der neuen Tierolympiade für die Besucher von Schloss Hof Ende April möglich.

Erstmals findet heuer die Tierolympiade auf Schloss Hof statt. Die Tiere vom Gutshof trainieren schon eifrig mit ihren Pflegern, um am 22. und 23. April ihr Können unter Beweis zu stellen. Nachdem die tierischen Athleten auf die Festwiese von Schloss Hof eingezogen sind, messen sie sich mit den kleinen und großen Besuchern.

Erste Tierolympiade auf Schloss Hof mit buntem Programm

Unter dem Motto “Dabei sein ist alles” können die Besucher bei unterschiedlichen Stationen, etwa dem “Esel-Slalom”, mit den Vierbeinern wetteifern. Für viel Spaß sorgt außerdem ein buntes Rahmenprogramm.

Neben Kinderschminken und Ponyreiten wird eine Alpakawanderung angeboten. In der tierischen Fotostation werden witzige Schnappschüsse geknipst und für die nötige Stärkung sorgen kulinarische Köstlichkeiten.

Alle Infos zur Veranstaltung im Überblick:

  • Wann: 22. und 23. April 2017, jeweils von 14.00 bis 17.00 Uhr
  • Wo: Schloss Hof 1, 2294 Schloßhof
  • Eintritt: Erwachsene € 13,00; Kinder (6-18 J.) € 8,00; Familienkarte (2 EW + max. 3 K) € 34,00
  • allgemeine Öffnungszeiten Schloss Hof: 10.00 bis 18.00 Uhr

Pferd attackiert einen Alligator

Wie das berühmte TV-Pferd “Fury”: Der Leithengst wollte ganz offensichtlich die Jungtiere in seiner Herde verteidigen und ging daher auf den Alligator los.

Die unglaubliche Szene spielte sich im Paynes Prairie Naturschutzpark in Florida ab. Die Besucher staunten nicht schlecht und zückten gleich ihre Smartphones um das Schauspiel festzuhalten.

Alligator legt sich im hohen Gras auf die Lauer

Das Riesen-Reptil hatte sich offensichtlich zuvor im hohen Gras auf die Lauer gelegt, wo es von dem schwarzen Hengst entdeckt wurde. Das Wildpferd zwang den Alligator mit einem gezielten Hufhieb aus dem Gras. Als dieser aber nur ein paar Meter weiter auf einem Naturpfad wieder liegen blieb, griff der Hengst erneut an. Zu viel für den Alligator. Das Reptil zog von dannen.

Baden: Eine Million Bienen gestohlen

Biene ist unterwegs

Ähnliche Tat erst vor wenigen Tagen auch im Burgenland.

In Ebreichsdorf (Bezirk Baden) haben unbekannte Täter 26 Bienenstöcke mit etwa einer Million Bienen gestohlen. Die Landespolizeidirektion NÖ bestätigte auf Anfrage, dass am Dienstag eine diesbezügliche Anzeige eingegangen sei.

Als Zeitraum für den Diebstahl wurde “Ende März bis gestern” genannt, sagte eine Sprecherin. Laut ORF NÖ hat der Imkerverband eine Belohnung von 1.000 Euro für Hinweise in dem Fall ausgesetzt.

Erst vor wenigen Tagen sind auch in Kittsee (Bezirk Neusiedl am See) von drei Obstplantagen insgesamt 13 Bienenstöcke gestohlen worden. Die Täter hatten das Diebesgut gezielt aus 25 aufgestellten Stöcken ausgewählt, berichtete die Landespolizeidirektion Burgenland am Mittwoch vergangener Woche.

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