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Stoppen wir die Barbarei – die Hornanbindung MUSS verboten werden!!! Unfassbar: ÖVP und FPÖ schmettern Antrag für die Wachteln ab!!!

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Stoppen wir die Barbarei – die Hornanbindung MUSS verboten werden!!!

 

Neben den untragbaren gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Wachteln hat sich nun auch eine zweite, ganz ähnliche Front gebildet; es geht hierbei um die Hornanbindung von Rindern, in erster Linie Stieren, welche nach Meinung der ExpertInnen zwar die physiologischen Bedürfnisse der Tiere missachtet – daher nach §16-1 des Tierschutzgesetzes strafbar sein müssen – aber leider noch immer praktiziert wird. Warum? Weil es keine Stelle im gesagten Kontext gibt, welche die Tierquälerei explizit verbietet; und wir alle wissen: was dann nicht schwarz auf weiß verboten ist und – wenn auch noch so kleine – Vorteile irgendwelcher Art für den/die TierhalterIn bietet, wird von hartherzigen Menschen nur allzu gerne gnadenlos ausgenützt…
Wir sind schon in einem der letzten Newsletter auf die Situation näher eingegangen; dabei haben wir festgestellt, auch wenn die Hornanbindung nicht ausdrücklich verboten ist, so ist sie aber andererseits paradoxerweise auch nicht erlaubt. Denn mehrere Passagen im Tierschutzgesetz sprechen hierbei eine klare Sprache.
Wir fragten also bei sämtlichen Tierschutz-Ombudsmännern/frauen des Landes nach und bemühten auch verschiedene AmtstierärztInnen um eine Meinung zur Thematik.
Der Tenor ist ein einhelliger – trotz keines klaren Verbotes würden die Amtsorgane durch die Bank eine Hornanbindung in ihrem Wirkungsbereich nicht dulden, ganz im Gegenteil. Aus sehr einfach nachvollziehbaren Gründen ist im gegebenen Falle eine Amtshandlung zur Entfernung der Stricke der Meinung der ExpertInnen nach sehr gut zu argumentieren.

 

 

Unfassbar: dieses Rind entdeckten wir vor kurzem im Waldviertel!

 

 

 

So schrieb uns etwa eine sehr engagierte Tierschutz-Ombudsfrau aus Niederösterreich, Dr. Lucia Giefing, folgendes:
‚Ja, leider ist in den tierschutzrechtlichen Bestimmungen kein dezidiertes Verbot der Hornanbindung bei Rindern festgeschrieben. Allerdings sind aus meiner Sicht durch die Hornanbindung vor allem auch die Möglichkeit des Sich-Beleckens, des Einnehmens verschiedener Liegepositionen (z.B. mit zurückgelegtem Kopf) und die Ausführung des Kopfschwungs stark eingeschränkt und ist das Verbot der Hornanbindung wohl mit diesen Argumenten begründbar.‘

Eine Kollegin, welche den Sachverhalt bevor veröffentlich zuerst mit ihren AmtskollegInnen abklären möchte, vertritt dieselbe Ansicht, nämlich dass eine Hornanbindung prinzipiell nicht gesetzeskonform ist. Sie begründet die Feststellung mit der 1. Tierhaltungsverordnung, welche zwar die Anbindung von Rindern erlaubt, jedoch liest man dort zB. von Halsriemen, Seilen und Ketten, die dann ständig zu kontrollieren sind. Es verbietet sich deshalb die dauerhafte Anbindung an der Hornbasis mittels eng-geschnürtem Seil durch §13 TSchG, welches in seinen Absätzen 1-3 darauf hinweist, dass Tiere entsprechend ihren ethologischen und physiologischen Bedürfnissen gehalten werden müssen und dass weiters ihre Körperfunktionen und Ihr Verhalten nicht gestört werden dürfen. Dies ist wohl nicht zu vereinbaren mit einer derartigen Anbindung, da keine normale Kopfhaltung oder Verhalten möglich ist.

Dr. Cornelia Rouha-Mülleder aus Oberösterreich gab folgende Stellungnahme zum Thema ab:
‚Aus meiner Sicht widerspricht die Anbindung von Rindern an den Hörnern den tierschutzrechtlichen Bestimmungen eindeutig. Eine Anbindung von Rindern an den Hörnern schränkt das Verhalten dieser massiv ein (etwa beim Aufsteh- und Abliegevorgang, bei den Liegepositionen – Kopf zurück, beim Komfortverhalten – sich Belecken), erhöht das Verletzungsrisiko für die Rinder massiv und kann auch zu ungerechtfertigten Schmerzen, Leiden oder Schäden der Tiere führen.‘

Aus Tirol schrieb uns Tierschutzombudsmann Dr. Janovsky gleichlautend:
‚Gemäß erste Tierhaltungsverordnung, Anlage 2, 2.2 gelten für die Anbindehaltung folgende Bestimmungen: Die Anbindevorrichtungen müssen dem Tier in der Längsrichtung mindestens 60,00 cm und in der Querrichtung mindestens 40,00 cm Bewegungsfreiheit bieten sowie genügend Spiel in der Vertikalen geben, damit ein ungehindertes Stehen, Abliegen, Aufstehen, Ruhen, Fressen und Zurücktreten möglich ist. Siehe auch dazu das Handbuch Selbstevaluierung Tierschutz, Rinder https://www.verbrauchergesundheit.gv.at/tiere/publikationen/Handbuch_Rinder_20161025.pdf?63xzq1 Nach Ansicht der Tierschutzombudsstelle Tirol ist damit eine Hornanbindung verboten, da davon auszugehen ist, dass diese die oben angeführten gesetzlichen Anforderungen nicht erfüllen kann.‘

Ein Amtstierarzt meint stellvertretend: ‚Da die physiologischen Bedürfnisse der Rinder nicht erfüllt werden, ist die Anbindehaltung an den Hörnern nicht gestattet – laut Tierschutzgesetz  allerdings nicht dezidiert verboten.‘

Etwas anders scheint sich die Situation aber in Salzburg zu präsentieren; auf unsere Anzeige hin, die 2. diesbezügliche innerhalb von wenigen Monaten übrigens, erfuhren wir: ‚… Das Problem mit den Hörnerstricken ist allerdings, dass diese nach dem TSchG nicht explizit verboten sind. Herrn XXX wurde daher aufgetragen durch regelmäßiges Überprüfen dafür zu sorgen, dass die Rinder durch die Stricke nicht über das vorgeschriebene Maß in ihrer Bewegung eingeschränkt werden, und dass die Stricke nicht zu eng angelegt werden. Das wird auch kontrolliert.‘
Ob eine Eigenkontrolle des Landwirten zielführend sein kann? Wir bezweifeln es zutiefst!

Wir werden in Kürze verschiedene weitere Stellungnahmen präsentieren. Eines scheint aber jetzt schon sicher: auch die Hornanbindung genau wie die derzeitige Wachtelhaltung MUSS verboten und dieses Verbot MUSS dezitiert im Gesetzbuch verankert werden! Darauf werden wir mit aller Kraft hinarbeiten!

 

 

Foto: Bilder wie dieses, sie sollten nie mehr entstehen – Hornanbindung MUSS verboten sein!!!

 

 

Un- Un- Unfassbar! Wichtige Eilmeldung in letzter Minute! Nach einer Sitzung im NÖ Landtag, wo VertreterInnen der Grünen einen Antrag zur gesetzlichen Verankerung von Haltungsvorschriften für Wachteln einbrachten (unter anderem: ‚Die NÖ Landesregierung wird aufgefordert, an die Bundesregierung heranzutreten und diese aufzufordern, spezielle Haltungsvorschriften für Wachteln gesetzlich zu verankern, welche eine artgerechte Haltung dieser Hühnervögel im Sinne der Antragsbegründung garantieren. Der Herr Präsident wird ersucht, diesen Antrag dem LANDWIRTSCHAFTS-AUSSCHUSS zur Vorberatung zuzuweisen‘), wurde dieser am 25. Oktober von ÖVP und FPÖ abgelehnt!!!! Jetzt wissen wir wohl endgültig, was wir von diesen beiden Parteien im Tierschutz zu erwarten haben – nämlich absolut nichts (außer dann vielleicht, wenn ‚Tierschutz‘ für andere, eigene Zwecke vorgeschoben und missbraucht wird…).
Dabei liegt uns noch ein Schreiben an die damalige ‚Tierschutzministerin‘ und jetzte SPÖ-Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner vor, ein offizielles Regierungsschreiben übrigens, wo noch im August 2017 dezidiert festgehalten ist:
‚Mit der Novelle der 1. Tierhaltungsverordnung (BGBl. II Nr. 151/2017) vom 6. Juni 2017 ist die Japanwachtel unter den Begriff „Hausgeflügel“ in die Anlage 6 der 1. Tierhaltungsverordnung aufgenommen worden.
Für die Haltung der domestizierten Japanwachtel gelten daher die „Allgemeinen Haltungsvorschriften für Hausgeflügel“ der 1. Tierhaltungsverordnung sowie die Bestimmungen im Tierschutzgesetz.
Die Empfehlung des Tierschutzrates zur Legewachtelhaltung, die auch in den Amtlichen Veterinärnachrichten veröffentlicht wurde, ist eine gute Richtlinie, die dem Amtstierarzt zur Verfügung steht.
Für alle anderen Wachteln, welche nicht domestiziert sind und daher nicht zum Hausgeflügel zählen, gelten die „Mindestanforderungen an die Haltung von Hühnervögeln“ gemäß der 2. Tierhaltungsverordnung (BGBl. II Nr.486/2004 idgF.), Anlage 2 Punkt 5.‘

Die jetzige Bundesregierung will anscheinend von all dem nichts mehr wissen. Ganz in diesem Sinne und jetzt besonders wichtig – bitte erinnern wir sie nochmals daran, vergessen Sie nicht die Petition für den Eintrag der Wachtelhaltung ins Tierschutzgesetz zu unterschreiben (siehe letzter Newsletter)!
https://secure.avaaz.org/de/petition/Oesterreichische_Bundesregierung_Wachteln_ins_Tierschutzgesetz_Jetzt/share/?new

 

 

Foto: Zustände wie diese: für ÖVP und FPÖ kein Grund zum Handeln! Unfassbar! Jetzt erst recht: lasst uns kämpfen für einen Eintrag zu den Wachteln ins Tierschutzgesetz – JETZT!!!!

 

 

Der so traurige Geschichte um den armen Husky im Waldviertel wurde große mediale Aufmerksamkeit beschert. Nicht nur das, das Thema beschäftigt auch die lokale Politik, und unsere Aktivistin Bettina Stoifl hat einen weiterführenden Termin beim Bezirks-Hauptmann. Jedenfalls, bei einer von uns kürzlich durchgeführten Kontrolle wurde festgestellt, dass die vorgeschriebenen Maßnahmen – zum Beispiel der Bau einer großen Freifläche VOR dem Haus – gerade umgesetzt werden! Ob die Zukunft für den Hund eine bessere sein wird? Wir glauben daran, dass sich die Dinge in die richtige Richtung entwickeln. Und zumindest soviel können wir versprechen: wir werden an der Sache dranbleiben, solange, bis wirklich Entwarnung gegeben werden kann!

Hier ein paar der besagten Zeitungsausschnitte:
https://www.meinbezirk.at/waidhofenthaya/c-lokales/tierschuetzer-fordern-befreit-den-husky_a2966259

https://www.heute.at/oesterreich/niederoesterreich/story/Katzen-gerettet–Husky-lebt-immer-noch-in-seinem-Kot-42329798

 

 

 

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ANIMAL SPIRIT – Newsletter vom 23.04.2018

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Neues von Animal Spirit

ANIMAL SPIRIT – Newsletter vom 23.04.2018

Frühlingserwachen am Hendlberg; OTS: Das Märchen vom bösen Wolf; Neue Baustelle am Hendlberg; Kinder spenden für Tiere; Hühnerfabrik St. Valentin den Hahn zudrehen

Frühlingserwachen am Hendlberg

Eselfohlen Aurora auf der oberen Frühlings-Hausweide

Frühlingserwachen auch am Gnadenhof Hendlberg, 5 neue Kaninchen

Wie in unserem letzten Newsletter berichtet dürfen jetzt schon alle unsere Gnadenhof-Tiere – zumindest stundenweise – hinaus auf die Frühlingsweiden. So auch am Ur-Gnadenhof Hendlberg in Laaben/NÖ: Eselfohlen Aurora (siehe Titelbild), im Juni erst ein Jahr alt, freut sich über die üppigen Kräuter am Hendlberg, gemeinsam mit ihrer Mutter Amelie und den Kumpanen Rasmus, Felix, Philipp und Pinocchio. Oberhalb davon weiden unsere Schafe, die aber schon in Bälde auf die wunderschöne Sommerweide dürfen – bis ca. November oder bis zum ersten Schnee. Auch Kuh Annemarie, Altpony Benjamin und die Ziegen Viktor, Tina und Mona erfreuen sich über einen der ersten Tage auf der Hausweide.

Letztes Wochenende sind auch noch 5 Kaninchen bei uns am Hendlberg eingezogen: Die 4 weißen Zwergkaninchen stammen aus einer Zucht in NÖ und da sie für den „Schönheits-Wettbewerb“ nicht „schön“ genug waren, wären sie einfach „entsorgt“ worden. Ein tierfreundlicher Nachbar hat sie in letzter Minute gerettet und zu uns auf den Gnadenhof gebracht. Die beiden Rammler hat Dr. Plank gleich einmal fachgerecht kastriert, die Häsinnen dürfen sich schon jetzt mit den anderen im neu eingeweihten und allseitig gesicherten Meerschweinchen-Außengehege tummeln.

Dem fünften Kaninchen, „Levi“ ebenfalls aus dem Tierschutz, ist kürzlich seine Gefährtin verstorben und so haben es seine Besitzer schweren Herzens ebenfalls zu uns gebracht und auch gleich eine Patenschaft übernommen. Für die 4 weißen Zwergkaninchen werden allerdings noch Paten gesucht – siehe HIER oder bei eva@animal-spirit.at melden!

     
     

OTS: Das Märchen vom bösen Wolf

„Problem-Wölfe“ (aus „Brunos Jagdfieber“)

APA-OTS: NÖ Landesjägermeister Pröll und das Märchen vom bösen Wolf

ANIMAL SPIRIT: Für 34.000 Jäger ist in Niederösterreich Platz, aber nicht für ein paar Wölfe?

Josef Pröll, seines Zeichens Landesjägermeister von NÖ, Ex-ÖVP-Obmann und Ex-Finanzminister (Stichwort: Hypo-Zwangsverstaatlichung auf Kosten der Steuerzahler) und Neffe des „schwarzen Paten“ von NÖ, Erwin Pröll, hat sich wieder einmal in einer Presseaussendung vom letzten Wochenende zum Thema Wolf zu Wort gemeldet: Darin stellt er fest, daß sich Niederösterreichs Jäger klar gegen den Wolf in NÖ aussprechen. Laut Pröll drohen angeblich finanzielle Schäden in Millionenhöhe, verursacht durch ein paar getötete Schafe. Er spielt damit ganz bewußt mit der alten Ur-Angst vor dem „bösen Wolf“, um wieder einmal zum Halali und Mord an ein paar wenigen Individuen dieser wunderbaren Wildtierart blasen zu können.

Ebenso sorgt die Aussage Prölls, die Anzahl der Wölfe sei vor allem ein landwirtschaftliches, touristisches und regionales Problem, für Unverständnis in der „Normal“-Bevölkerung. Dazu Tierschützer Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann von ANIMAL SPIRIT: „Wo bitte, abgesehen von einigen gerissenen Weidetieren, leidet die Landwirtschaft unter der Wolfspopulation? Sind Wölfe schon beim Maisfressen oder beim Baum-Verbiß gesichtet worden? Oder haben sie gar Touristen und Wanderer bedroht? Ist es nicht vielleicht eher so, daß Wölfe für den Tourismus ein (weiteres) Zugpferd darstellen und vielleicht auch gegen die – jäger-gemachte – Überpopulation der Rehe und Wildschweine helfen könnten? Aber Jäger sehen in Wölfen und anderem „Raubzeug“ – wie z.B. dem Fuchs, der derzeit wieder vermehrt mit Fallen bejagt wird, wie uns erst heute eine entsetzte Augenzeugin aus NÖ berichtet hat – nichts als eine Konkurrenz ihrer Jagd-Leidenschaft.“

Auch der bekannte Biologe, Verhaltensforscher und Leiter des Wolf Science Center Ernstbrunn, Prof. Kurt Kotrschal, bestätigt das (in der NÖN): „Der Wolf gehört nun einmal in die freie Wildbahn. Wenn der Wolf zurückkommen soll, dann muß der Mensch auch den Lebensraum mit ihm teilen, und wir müssen lernen, wieder mit Wolfsrudeln zu leben, wie es vor der Ausrottung des Wolfes der Fall war. Die größte Gefahr ist sicherlich, daß wir Menschen glauben, daß Natur ausschließlich ein Wirtschaftsraum ist und daß alles, welches diesen bedroht, mit der Flinte getötet werden muß. Wir müssen akzeptieren, daß dieser Lebensraum nicht nur uns alleine gehört.“

Josef Pröll will sich auch weiter für die Frühjahrsbejagung der Waldschnepfe einsetzen, da spricht er sich sogar gegen die EU-Bürokratie aus, die allzu sehr in die „kleinen Dinge“ der Menschen eingreife. Dr. Plank kommentiert: „Also wenn es um die Jäger und ihre Mords-Leidenschaft geht, darf sogar die EU-Einpeitscherin erster Klasse, nämlich die ÖVP, auf einmal die EU-Bürokratie kritisieren, welche sich ja bekanntlich seit dem Anschluß 1995 in alle noch so kleinen Angelegenheiten der Bürger einmischt.“

Überwiegende Mehrheit der Bevölkerung sieht Auswüchse und Gefahren der Jagd kritisch

 

[lesen Sie den ganzen Artikel HIER]

   

Neue Baustelle am Hendlberg

Heute wurden 7 m3 Beton fürs neue Fundament verbraucht!

Wieder neue Baustelle am Gnadenhof Hendlberg

Wie bereits mehrfach berichtet, hat uns der private Straßenbau durch unseren Gnadenhof in den letzten Jahren nicht nur viel Geld, Zeit und Nerven gekostet, sondern hatte sich – bedingt durch die Rüttelarbeiten an der Straße – der Zubau vom ANIMAL SPIRIT-Büro so sehr gesenkt, daß er jetzt – mitsamt dem Kamin – aus Sicherheitsgründen abgerissen werden mußte. Die Versicherung der Baufirma hat allerdings keinen Cent gezahlt, trotz unserer Eingabe vor Gericht!

Also haben wir das wohl oder übel wieder einmal selbst in die Hand genommen, den Altbau abgerissen, eine ordentliche Vertiefung fürs neue Fundament gegraben und heute mit fast 7 m3 Beton aufgefüllt. Dieser muß nun 4 Wochen „rasten“ und erst dann können wir mit den Aufbauarbeiten für den neuen Vorbau (als dringend benötigter Büro-Lagerraum) beginnen. „Mädchen für alles“ Peter (er ist gleichzeitig Vorstandsmitglied und arbeitet nun genau 10 Jahre unermüdlich am und für den Hendlberg) und sein Helfer Asamat leisten wie immer ganze Arbeit!

Wer uns bei dieser leider notwendig gewordenen neuen Investition unterstützen möchte und kann, kann das gerne HIER tun. Vielen Dank!

   

Kinder spenden für Tiere

Volksschule Esternberg, Tierpfleger Jan und Anita

Gnadenhof Esternberg: Kinder spenden für die Tiere

Gnadenhofleiterin Anita schreibt: „Schon als Kleinkind kam Christina D. aus der Gemeinde Esternberg regelmäßig mit ihrer Mama auf unseren Gnadenhof, weil sie die Tiere lieben, sie gerne streicheln und mit Leckerlis verwöhnen dürfen. Die Jahre gingen ins Land, Christina ist jetzt schon ein großes Mädchen, aber die Liebe zu den Tieren hat sich nur noch verstärkt.

Das Mädchen weiß, daß unsere Höfe auf Spenden angewiesen sind, deshalb hatte sie die Idee, in ihrer Werkstatt eine Spendenbox für Animal Spirit zu plazieren. Sie erzählte auch allen möglichen Leuten von dem Paradies, welches die Tiere am Gnadenhof genießen dürfen und konnte dadurch im Bekanntenkreis noch weitere Spenden sammeln.

Auch in der Volksschule machte sie ihre Mitschüler und die Lehrerin auf den Gnadenhof im Ort aufmerksam. Die Kinder besuchten uns also letzte Woche, sie waren alle begeistert und wollten sich ebenfalls an der Spendenaktion beteiligen: Stolze 300,- € hat die kleine Rasselbande so für uns sammeln können! Die Kinder strahlten vor Freunde, als sie uns das Geld persönlich überreichen durften. Auch unsere Tiere lieben Kinder und so bedankten sie sich quasi persönlich für die Hilfe, wie auf den Fotos gut zu erkennen ist…

Die Faszination, die Tiere auf den Menschen ausüben, ist einfach wunderbar, man kann es kaum in Worte fassen und für uns sind solche Tage immer sehr be-rührend.

Ein großes Dankeschön an die Kinder der 4. Klasse Volksschule Esternberg, der Lehrerin, der Mama Marianne und natürlich Christina!“

   

Hühnerfabrik St. Valentin den Hahn zudrehen

So ähnlich würde die neue Hühnerfabrik innen aussehen…

In einem unserer letzten Newsletter haben wir bereits über den geplanten Bau einer weiteren Hühner-Massentierhaltungsanlage bei St. Valentin im westlichen Niederösterreich berichtet und auf die Petition dagegen bzw. die Homepage der Bürgerinitiative (www.wollen-wir-nicht.at) verwiesen: Der Abstand zu den Häusern wäre groß genug, um lästige Gerüche von den Anrainern fernzuhalten, so die behördliche Meinung zur geplanten Tierfabrik, wo dann neben dem Tierleid auch noch ca. 800 Tonnen Hühnermist pro Jahr anfallen würden.

Heute haben sich auch die Grünen NÖ in einer OTS-Aussendung dazu zu Wort gemeldet:

Helga Krismer: Geplanter Tierfabrik in St. Valentin den Hahn zudrehen

Grünen NÖ: Wir brauchen Alternativen zum Tierleid und mehr Schutz der AnrainerInnen

Durch die Errichtung einer Hühnermastfarm in St. Valentin würde eine Tierfabrik mit ca. 39.000 Hühnern auf einer Fläche entstehen. Die Klubobfrau der Grünen NÖ Helga Krismer dazu: „Die 39.000 Hühner werden mit gasbetriebener Heizung und Kraftfutter mit hoher Wahrscheinlichkeit mit gentechnikveränderten Soja gemästet. Der Druck auf Hühnermäster ist enorm: wenig Profit. Übrig bleibt die hohe Belastung durch Staub, LKW Transport und Tonnen von Hühnermist. Daß 2018 weiter in dieser Form produziert wird, ist ein Schildbürgerstreich.“ Die Grünen NÖ sehen einen klaren Trend zu immer größeren Ställen und Tierzahlen in der Landwirtschaft: Der Bauwerber, ein Landwirt, wünscht sich am Siedlungsrand liegenden Standort, rund 200 Meter von den nächsten Wohnhäusern entfernt, eine 100 mal 20 Meter große Halle auf seinem Grund und Boden, wo man ab der Fertigstellung in 7 Durchgängen pro Jahr jeweils ca. 39.000 Hühner zu mästen gedenkt (ab 40 000 Tieren hätte der Gesetzgeber eine Umweltverträglichkeitsprüfung verlangt).

„Die Baubehörde ist die einzige Hürde und die braucht auf Emissionen nicht viel einzugehen. Die ÖVP in diesem Lande wehrt sich seit mehr als 10 Jahren gegen Verbesserungen für Mensch (AnrainerInnen) und Tier. Geht es nach schwarz-blau wird die Umweltverträglichkeitsprüfung noch lockerer (auch Masthühner ab 40.000) und Aufdecken von Tierleid wird ein Kapitalverbrechen. Es braucht daher einen radikalen Wandel in der Produktion tierischer Lebensmittel. In dieser Angelegenheit muß auch die NÖ Landesregierung dieser Massentier-Hühnerfarm in St. Valentin den Hahn zudrehen“, schließt Helga Krismer ab.

Der im Mai 2002 gegründete gemeinnützige Verein ANIMAL SPIRIT (ZVR 357436036) bezweckt die Verbreitung des Tierschutzgedankens und bedrohten Tieren in Not, in erster Linie sog. „Nutz“-Tieren, zu helfen. Unsere Hauptziele sind sowohl politische, als auch die direkte Hilfe für in Not geratene Tiere.

Mehr zu unseren vielfältigen Tätigkeiten Kampagnen und Aktionen können Sie auf unserer Webseite sehen!

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