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ANIMAL SPIRIT – Newsletter vom 05.12.2018

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                                                                                                                                                                                              Neues von Animal Spirit ANIMAL SPIRIT – Newsletter vom 05.12.2018 Tierpfleger/innen gesucht; Weihnachten, Kirche und Massentierhaltung; Gefühle und Freundschaften bei „Nutztieren“; Faszinierende Welt der Fische; Das Therapie-Pferd
Tierpfleger/innen gesucht                                                                                   

Gnadenhof-Leiterin Marion mit Noriker Conner
In eigener Sache: Tierpfleger/innen gesucht für ANIMAL SPIRIT-Gnadenhöfe Engelberg (Bezirk Schärding, OÖ) bzw. Hendlberg (Laaben, NÖ):
ANIMAL SPIRIT-Engelberg verstärkt sein Team und sucht engagierte/n Mitarbeiter/in für die Betreuung unserer geretteten Gnadenhoftiere, derzeit 23 Pferde und Ponys, 40 Schafe, 55 Hühner, 11 Katzen und 3 Hunde. Landwirtschaftliche Kenntnisse und/oder Erfahrung im Umgang mit Pferden erwünscht.

Regelmäßig anfallende Tätigkeiten:

Schwerpunkt (insbesondere im Sommer) sind landwirtschaftliche Tätigkeiten
Benützung von Traktor und dazugehörigen Geräten (Egge, Mulcher, etc.)
Benützung des Hoftraks und Aufsitzrasenmähers
Mist und Gülle ausfahren (2-3 mal jährlich)
Weidemanagement
Rasenmähen

Vertretungsweise bzw. vermehrt im Winter:

Umgang mit Pferden, Schafen, Hühnern, Hunden und Katzen (Füttern, Wundversorgung nach Vorgabe, striegeln)
Stallarbeit (ausmisten, fegen, Tränker reinigen, allgemein Ordnung halten)

Bei Bedarf anfallende Tätigkeiten:

Reparaturen an Maschinen soweit selbst möglich
Tiertransporte mit Pferdeanhänger (E zu B Führerschein wünschenswert)
Schneeräumen

Sonstiges:

eigene Hunde können bei Verträglichkeit mit zur Arbeit gebracht werden

ANFORDERUNGSPROFIL:

Affinität und Liebe zu Tieren
Praxis oder Ausbildung im landwirtschaftlichen Bereich (Stallwirtschaft)
Führerschein B, ggf. auch Führerschein F (Traktor)

WIR BIETEN:

Voll- oder Teilzeitbeschäftigung im Ausmaß von 20-40 Wochenstunden
Arbeitszeit erfolgt im Rahmen von ca. 7 – 18 Uhr, jedes 3. Wochenende Dienst bzw. nach Vereinbarung
Entlohnung um ca. € 2.000,- brutto pro Monat (Vollzeitbasis, 14x jährlich), bzw. je nach Vorkenntnissen oder ob Wohnen vor Ort gewünscht.

BEWERBUNGEN mit Lebenslauf und Foto

bitte richten an:
Hofleiterin Marion Reisinger,
engelberg@animal-spirit.at und in cc an office@animal-spirit.at

PS.: Ab kommendem Frühjahr (März/April) suchen wir auch wieder eine/n TierpflegerIn für den Gnadenhof Hendlberg in Laaben, NÖ.

Gerne auch schon früherer Beginn möglich.
Bewerbungen dafür bitte direkt an office@animal-spirit.at  

Weihnachten, Kirche und Massentierhaltung

Buchempfehlung „Du sollst nicht töten“
www.change.org: Weihnachten, Kirche und Massentierhaltung – eine Weihnachtslektüre zum Nachdenken

Von Vladislav Altbregin Bald feiern wir wieder das Fest der Hoffnung, der Besinnlichkeit und der Liebe. Eine sehr selektierte Liebe, denn sie bezieht sich nach der Definition der meisten Menschen einzig auf die eigene Spezies. Die anderen Lebewesen schlachten und verspeisen wir zur Feier dieses Tages. Das ist völlig OK und normal – sagt unsere Gesellschaft. Ich habe mir oft die Frage gestellt, warum unsere westliche Gesellschaft des 21. Jahrhunderts in großen Teilen ignoriert, wie viel Leid, welches gewaltige Ausmaß an Zerstörung und gesundheitliche Gefährdungen dieser gigantische Konsum mit sich bringt, der einzig durch Massentierhaltung ermöglicht wird. Nach wie vor reflektieren nur sehr wenige, was Massentierhaltung für Tier, Mensch und Umwelt bedeutet. Über unsere Medien haben wir Zugang zu sämtlichen relevanten Informationen. Wer lesen kann, wer in der Lage ist, einen Fernseher ein- und auszuschalten, hat davon gehört. Trotzdem blenden wir aus, verweigern wir Veränderung oder gehen diese nur sehr zögerlich an. Die Tierfabriken-Industrie wird sogar durch Subventionen mit öffentlichen Geldern gezielt fördert. Der deutsche „Bund für Umwelt und Naturschutz“ erfasste bereits 2008/2009in einer Studie, dass die EU allein in Deutschland jährlich die sogenannte Intensivhaltung von Schweinen und Geflügel mit mehr als einer Milliarde Euro subventionierte. Steuergelder, die ich liebend gerne anderweitig investiert gesehen hätte. Und dann wäre noch die Kirche. Unsere erstaunliche Fähigkeit, über all das verursachte Leid hinwegzusehen, es als „Normalität“ hinzunehmen, ist eng mit dem christlichen Glauben verknüpft. Sie hat dafür gesorgt, dass die Ideologie des Karnismus und der Glaube an die Minderwertigkeit von Tieren über die Jahrhunderte fest in unserem Denken verwurzelt wurde und somit ermöglicht, dass die meisten Menschen Tierleid für unsere Ernährung als notwendiges Opfer (seitens der Tiere) akzeptiert haben, ohne dabei moralische Schuld zu empfinden.

Die Massentierindustrie feiert bald 100sten Geburtstag

In den 20er-Jahren des 20. Jahrhunderts, zu einer Zeit, als die Kirche noch weit größeren Einfluss auf Gesellschaft und Politik hatte als heute, wurden im US Bundesstaat Delaware die ersten Massenzuchtanlagen für Hühner in Betrieb genommen, der erste mit einem Bestand von ca. 500 Tieren. Heute werden weltweit ca. 21 Milliarden (!) Nutztiere pro Jahr in Massentierhaltung gehalten und in Massenschlachtung getötet (Anm.: Insgesamt sind es weltweit sogar mehr als 60 Milliarden Landtiere – plus ca. 3 Billionen Fische -, die jährlich für unseren Fleisch-, Fisch-, Eier- und Milchkonsum leiden und sterben müssen!). In nur knapp 100 Jahren entstand eine gewaltige Industrie in Dimensionen, die kaum noch vorstellbar sind. Massentierhaltung wurde mit rasanter Geschwindigkeit zu einem wesentlichen Faktor der menschlichen Existenz und vereinnahmt heute mehr als zwei Drittel der zur Verfügung stehenden landwirtschaftlichen Nutzflächen. Allein die OS-Gesellschaft „Tyson Foods“, das zweitgrößte Fleischunternehmen der Welt, schlachtet 42 Millionen Hühner, 170.000 Rinder und 350.000 Schweine – pro Woche!

Die weltweiten Auswirkungen sind dramatisch für Mensch und Tier

Massentierhaltung ist mitverantwortlich für die Abholzung des Amazonas-Regenwalds und die Überfischung der Weltmeere. Achtzig Prozent des Welt- Soja -Ertrages und ein Drittel des gesamten Fischfangs werden für die Fütterung der Tiere benötigt. Massentierhaltung lässt große Agrarkonzerne kleine Bauern von ihrem Land vertreiben und verseucht durch in der Gülle enthaltenen Nitratstickstoff, durch Hormone und Medikamentenrückstände unser Grundwasser. Diese verunreinigen nicht nur die Trinkwasserbestände sondern gelangen von den Äckern letztendlich in Seen und Meere. In der Ostsee kommt es durch den Düngereintrag deswegen inzwischen jährlich zu riesigen Algenblüten, die dem Wasser Sauerstoff entziehen und dann zu Fischsterben führen.

1 kg Fleisch entspricht der Fahrt von Berlin nach Rom in der CO2 Belastung  

[lesen Sie den ganzen Artikel HIER]   Gefühle und Freundschaften bei „Nutztieren“ Freundschaften unter verschiedenen Tierarten sind sehr häufig www.animalequality.de:

Über Gefühle, Freundschaften und Intelligenz der („Nutz“-)Tiere:         

Sicher wissen Sie bereits eine Menge über Hunde, Katzen und andere Tiere, die wir typischerweise als Haustiere bezeichnen. Vielleicht wohnt bei Ihnen sogar ein vierbeiniges Familienmitglied. Aber wusste Sie schon, dass sich sogenannte Nutztiere und Haustiere in ihren Bedürfnissen und Verhaltensweisen ganz ähnlich sind?

1. Schweine gehören zu den schlausten Tierarten der Welt

Wenn wir Schweine auf Lebenshöfen beobachten, dann zeigen sie ähnliche Verhaltensweisen wie Hunde: Sie hören auf ihren eigenen Namen, wackeln mit dem Schwanz und lernen kleine Tricks wie “Sitz” mit Freude – solange ein Leckerli für sie dabei herausspringt. Forscher haben sogar herausgefunden, dass Schweine über ein Ich-Bewusstsein verfügen. In der Massentierhaltung werden Schweine unter grausamen Bedingungen gehalten und können ihre natürlichen Verhaltensweisen nicht ausleben. In den meisten Fällen fühlen Schweine in ihrem gesamten Leben nicht ein einziges Mal Sonnenlicht auf ihrer Haut.

2. Lachse können unter Depressionen leiden

Lachse auf Fischfarmen können an Depressionen erkranken. Eine Studie aus dem Jahr 2016 zeigte auf, dass sich die Population von Lachsen auf Fischfarmen durch sogenannte “drop-outs” auszeichnet – das sind Fische, die sich ohne jeden Lebenswillen an der Oberfläche treiben lassen. Laut dieser Studie sind ein Viertel aller Lachse in Gefangenschaft träge, verkümmert und verweigern Nahrung. Diese Fische wiesen bei Untersuchungen hohe Werte des Stresshormons Cortisol auf. Der Serotoninspiegel der Tiere ähnelte dem von depressiven Säugetieren. Sie reagierten außerdem nicht mehr auf weitere Stresseinwirkungen.

3. Kühe sind sanft und voller Güte

Sie lieben die Aufmerksamkeit von freundlichen Menschen und wissen eine entspannende Bauchmassage oder ein sanftes Ohrenkraulen sehr zu schätzen. Selbst Kühe, die in der Vergangenheit schlecht behandelt wurden, können mit der Zeit vergeben und lernen, Menschen wieder zu vertrauen. Auch untereinander bilden Kühe enge soziale Beziehungen, die ihnen in der Massentierhaltung gänzlich fehlen. In der Tierindustrie werden Kälber bereits kurz nach der Geburt von ihren Müttern getrennt und ganz allein in enge Boxen gesperrt. Sie werden nie ihr natürliches Bedürfnis nach sozialen Beziehungen ausleben dürfen.

4. Hennen kommunizieren mit ihren Kindern – durch die Eierschale hindurch

Bereits während die Küken im Ei heranwachsen, entwickeln sie eine enge Bindung zu ihrer Mutter. Sie kommunizieren mittels bestimmter Laute durch die Eierschale hindurch: So kann eine Mutter z. B. durch ein spezielles Piepen ihre aufgebrachten Küken in einer Stresssituation beruhigen. Nach dem Schlüpfen lernen die Küken viel von ihrer Mutter. Und falls der Nachwuchs einmal von der Henne getrennt wird, stoßen beide ganz spezifische Rufe aus, bis sie wieder zueinander gefunden haben. In der Tierindustrie bleibt den Hühnern solch eine soziale Beziehung verwehrt, denn ihnen werden die Eier – und damit ihre Küken – direkt nach dem Legen weggenommen. Der Unterschied zwischen sogenannten Haus- und Nutztieren besteht nur in unseren Köpfen, denn alle Tiere verdienen unseren Schutz und unseren Respekt. Animal Equality und ANIMAL SPIRIT sind der Meinung, dass es kein Lebewesen verdient hat, sein Dasein unter den brutalen Bedingungen der Massentierhaltung zu fristen. Stehen wir gemeinsam für eine bessere Zukunft für alle Tiere ein – egal ob sie Fell, Federn oder Schuppen haben.

  Faszinierende Welt der Fische

Intelligenter Fischschwarm
www.ciwf.org: Die faszinierende Welt der Fische (Eine neue Kampagne unserer englischen Partner-Organisation CIWF – Compassion in World Farming) Unter der Wasseroberfläche offenbart sich uns eine faszinierende Welt. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse beweisen, dass Fische empfindliche, intelligente und emotionale Tiere sind, die weit mehr können, als wir je gedacht haben. Sie fühlen Schmerzen, sie benutzen Werkzeuge und sie bilden soziale Bindungen. ES IST ZEIT, FISCHE ZU ERSETZEN Aber Fische müssen auch geschützt werden. In riesigen Unterwasserfabriken oder, wenn sie aus ihren Käfigen im Meer gezogen werden, werden Fische auf grausamste Weise geschlachtet. Fische leiden jedes Jahr leise billionenfach. SCHAUEN SIE SICH BITTE DIESES VIDEO AN (auf englisch) Das Wasser ist erfüllt von der unglaublichen Intelligenz, den Persönlichkeiten und dem komplizierten Leben der Fische. Die neue CIWF-Kampagne soll das Bewusstsein für diese Entdeckungen schaffen und das in politisches Handeln umwandeln.
Es ist Zeit, Fische neu zu überdenken:
Helfen Sie mit einem email an die jeweilige Regierung Ihres Landes, das Leiden der Fische während der Schlachtung zu minimieren  
[lesen Sie den ganzen Artikel HIER]

  Das Therapie-Pferd

Das ungewöhnliche Therapiepferd
Das Therapie-Pferd: Ein versöhnliches und sehr berührendes Video (auf englisch, aber die Bilder sprechen für sich) über ein Pferd, welches zu schwerstkranken Menschen ins Spital gehen darf und ihnen durch seine Empathie unermessliche Freude schenkt!: www.facebook.com/sanne.ulbrich/videos/2216794571745491/UzpfSTEwMDAwMTQyMjM0NTc4MjoyMTc1NzAwMjU1ODIwNjk4/?fref=pb&hc_location=friends_tab oder auch auf Youtube     Der im Mai 2002 gegründete gemeinnützige Verein ANIMAL SPIRIT (ZVR 357436036) bezweckt die Verbreitung des Tierschutzgedankens und bedrohten Tieren in Not, in erster Linie sog. „Nutz“-Tieren, zu helfen. Unsere Hauptziele sind sowohl politische, als auch die direkte Hilfe für in Not geratene Tiere.

Mehr zu unseren vielfältigen Tätigkeiten Kampagnen und Aktionen können Sie auf unserer Webseite sehen!  
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ANIMAL SPIRIT – Zentrum für Tiere in Not
Obmann: Dr. Franz-Joseph Plank
ZVR 357436036 Copyright © 2018 Animal Spirit – Zentrum für Tiere in Not, All rights reserved.
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Unsere Postadresse lautet: Animal Spirit – Zentrum für Tiere in Not Klamm 112 Laaben 3053 Austria
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Es ist passiert!

 Diese Nachricht hat uns verstört wie schon lange keine mehr: Die Koalition hat in der letzten Woche beschlossen, das für den 1. Januar 2019 geplante Verbot der betäubungslosen Kastration von Ferkeln jetzt doch wieder zu verschieben! Und das trotz massiver Proteste verschiedenster Gruppierungen. Allein bei foodwatch haben sich 85.000 Menschen – unter anderem Sie, vielen Dank dafür – an dem Protest beteiligt. Den Verantwortlichen allerdings war diese breite Allianz des Widerstandes anscheinend völlig egal.
Wenn Sie das – genau wie wir – als unerträgliche Ignoranz empfinden, dann schließen Sie sich uns an und werden Sie Förderin/Förderer von foodwatch.   Jetzt foodwatch unterstützen   Wir sind entsetzt und wütend: Denn auch wenn es den Bauern jetzt erlaubt wird, das Narkosemittel Isofluran bei der Kastration zu verwenden, ist das nicht mehr als ein Feigenblatt. Denn die allermeisten Landwirte werden so weiter machen wie bisher, nämlich den Ferkeln die Hoden ohne Betäubung abschneiden. Das bedeutet, dass in den nächsten zwei Jahren wahrscheinlich weitere 40 Millionen Ferkel unnötige Qualen leiden. Und das, obwohl bereits vor 5 Jahren der Beschluss, diese mittelalterliche Praxis zu verbieten, gefasst wurde. Und jetzt, wo es ernst wird, machen die Spitzen von Union und SPD einen Rückzieher. Und warum? Weil die Schweinezüchter, der Bauernverband und die Schlachtindustrie vor allem eins wollen und das ist billig produzieren. Der Grund für das Verschieben ist also rein ökonomischer Natur. Es gibt praktikable Alternativen zum bisherigen Verfahren, aber die sind ihnen schlicht zu teuer!

Das ist an Perfidie und Herzlosigkeit nicht mehr zu überbieten: Alle die schon mal eine Kastration an nicht betäubten Ferkeln live oder im Film gesehen haben, werden sich von dieser Praxis mit Abscheu abwenden. Und jeder und jede, die auch nur einen Funken Mitgefühl in sich trägt, wird sich dafür aussprechen, eine solche Praxis so schnell wie nur irgend möglich zu beenden. Wenn Sie auch wollen, dass das sofort ein Ende hat, dann schließen Sie sich uns an und setzen sich gemeinsam mit uns gegen die Aussetzung des Verbotes ein und werden Sie Förderin/Förderer von foodwatch. Aber auch jeder, der noch nicht das herzzerreißende Quieken der kleinen Ferkel gehört hat, kann sich mit Leichtigkeit die Qualen vorstellen, die diese Tiere erleiden müssen. Dennoch wird ihnen dieses Leid angetan. Jeden Tag 55 Tausend Mal. Und das in einem Staat, der im Allgemeinen recht viel auf seine humanitären Werte und sein dementsprechendes Tierschutzgesetz hält. Aber das Tierschutzgesetz weist gefährliche Lücken auf, denn sonst wäre eine solche Praxis gar nicht möglich.

Die Kastration der kleinen Ferkel wird noch absurder, wenn man sich vor Augen führt, dass der Grund für das Abschneiden der Hoden bei vollem Bewusstsein der „Ebergeruch“ ist und dass es längst andere Methoden gibt, um diesen Geruch bzw. den speziellen Beigeschmack zu verhindern. Es gibt die Möglichkeit einer Impfung. Bei diesem Verfahren werden die Ferkel lediglich zweimal gepikst. Für die Verbraucherinnen und Verbraucher, die das Schweinefleisch später essen, birgt die Impfung keinerlei Risiken. Diese Methode würde aber geringfügig mehr kosten als das einfache Abschneiden der Hoden…

Es muss die Frage erlaubt sein, was mit einem Parlament los ist, das solch einen achtlosen Umgang mit dem Leid anderer Wesen zulässt. Das es zulässt, dass hilflosen, sich in unserer Obhut befindlichen und von uns abhängigen Geschöpfen willentlich furchtbare Schmerzen zugefügt werden. Denn am Ende tragen nicht nur die handelnden Personen die Verantwortung, sondern auch die, die NICHT handeln. Deshalb liebe foodwatch-Interessierte wenden Sie sich mit uns zusammen gegen Grausamkeit gegenüber Mitgeschöpfen. Sagen Sie nein zu dieser Praxis und werden Sie Förderin/Förderer von foodwatch.   Jetzt Förderin/Förderer werden   Aber natürlich geht es nicht „nur“ um die betäubungslose Kastration der Ferkel, sondern darum, wie alle unsere Nutztiere gehalten und krank gemacht werden und wie ernst Tierschutz-Kontrollen genommen werden. Bundesweit werden die Tiere in deutschen Ställen nur alle 17 (!) Jahre kontrolliert. In Bayern sogar nur alle 50 Jahre!

Die Analyse zahlreicher wissenschaftlicher Studien durch foodwatch hat ergeben, dass etwa jedes vierte (!) Nutztier in Deutschland krank ist. Die Kühe leiden unter Euterentzündungen und Klauenerkrankungen. Die Schweine werden nicht nur als Ferkel betäubungslos kastriert, sondern erkranken später sehr oft an Lungenentzündungen und trockenem Brüllhusten. Die Knochen der Hühner sind oft gebrochen, da ihnen das für die Eierschalenbildung notwendige Kalzium entzogen wird.

Bei dieser Aufzählung handelt es sich nur um einen kleinen Auszug der häufigsten Krankheiten. Wir könnten sie noch lang fortführen und mit Details anreichern, aber das wollen wir Ihnen ersparen.

Was wir Ihnen nicht ersparen wollen, ist mit uns zusammen dafür einzutreten, dass die Lebensbedingungen aller Nutztiere verbessert werden und dass grausame Praktiken wie das betäubungslose Kastrieren der Ferkel so schnell wie möglich beendet werden. Darum stellen Sie sich hinter foodwatch und unsere Ziele und werden Sie Förderin/Förderer von foodwatch. Wir wollen, dass wir als Verbraucherinnen und Verbraucher sicher sein können, dass uns keine Produkte von gequälten Kreaturen untergeschoben werden.
Wenn Sie diese Forderungen unterstützen, dann werden Sie als
Förderin/Förderer ein Teil von foodwatch. Denn nur, wenn sich möglichst viele Menschen hinter uns stellen und damit kundtun, dass sie als nicht-vegane Verbraucherinnen und Verbraucher nicht mehr länger ungewollt eine tierquälerische Nahrungsmittelproduktion unterstützen, können wir die Politik und die Nahrungsmittelproduzenten zum Umsteuern bewegen.   Jetzt foodwatch unterstützen   Vielen Dank und herzliche Grüße Ihr Matthias Wolfschmidt
Internationaler Kampagnendirektor   P.S.: Geld ist das eine. Die Anzahl unserer Fördererinnen und Förderer spielt aber auch eine große Rolle, um uns als Organisation Gehör zu verschaffen. Je mehr Unterstützerinnen und Unterstützer wir haben, desto leichter können wir Druck ausüben. Deshalb: Werden Sie bitte Förderin/Förderer von foodwatch und kämpfen Sie gemeinsam mit uns für Ihr Recht! 

Weiterführende Informationen und Quellen:
Newsletter-Text mit vollständigen Quellenangaben
Foto: Fotolia.com/byrdyak Impressum

Herausgeber: foodwatch e.V., Brunnenstr. 181, 10119 Berlin, Deutschland
E-Mail: aktuell@foodwatch.de
Info-Telefon: 030 – 28 09 39 95
foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 B, AG Charlottenburg
Geschäftsführer sind Dr. Thilo Bode und Martin Rücker.

l Sig

Wenn Hilfe gebraucht wird…sind wir da!!!

Jetzt sitzen wir also im Van, um endlich nach Frau Havranovra zu sehen; sie, die in den frühen 90er-Jahrendes letzten Jahrhunderts das erste Tierheim Bratislavas gegründet hat, war kürzlich von einem Unbekannten niedergeschlagen worden. Die Tierschützerin erlitt dabei schwere Verletzungen, ihre Hand ist bereits operiert worden und braucht noch mehrere chirurgische Nachbehandlungen. Was genau passiert ist, wir wissen es zu diesem Zeitpunkt gar nicht so genau; da Frau Havranovra kein Telefon mehr hat und es Verständigungsschwierigkeiten mit der Überbringerin der schlechten Nachricht gibt, müssen wir die derzeitige Sachlage selbst herausfinden. Jedenfalls erschallte ein lauter Hilferuf, welcher ein schnelles Handeln erfordert, und weil wir sowieso keine FreundInnen des Zögerns sind, finden wir uns nun auf der Ostautobahn wieder.
        Fotos: unfassbar viel hatten wir geladen (ein Teil der Güter aus dem Van kommt übernächte Woche mit nach Rumänien/Serbien)! Angefangen von den tollsten Lebensmitten bis hin zur wärmenden Kleidung – und natürlich Katzenfutter in rauen Mengen! 🙂   Frau Havranovra hat sich in den letzten Jahren mehr und mehr aus der Gesellschaft zurückgezogen, von Depressionen geplagt. Die vielen Probleme um ihr Katzenparadies haben sie beinahe gebrochen, Lichtblicke gab es immer wieder, doch genau so schnell wie sie aufgetaucht, erloschen sie dann auch wieder.
Die einzige Konstante in dieser so traurigen Episode ist RespekTiere; schon bald nach der Jahrtausendwende sollten wir das erste Mal bei der damals noch so starken Frau gewesen sein, und seither sind wir mehrmals im Jahr gekommen, um die Katzen mit Futter, das Heim mit Wärme, und Frau Havranovra mit dem Nötigen zu versorgen. Auch Kastrationseinsätze haben wir durchgeführt, einmal mit der so engagierten Tierärztin Dr. Birgit Angerer beispielsweise, und auch ein großes zusammen mit unserem Dr. Facharani! Die fehlenden Dachschindeln neu zu decken war unsere Aufgabe, Bäume zu beschneiden, die Freigehege auszubessern – noch wichtiger aber waren bestimmt die Auftritte vor dem Parlament (wobei wir die Schließung des Asyls verhindern konnten), sowie diverse Fernseh-Interviews zur Erhaltung des Katzenparadieses. Der Ort ist den StadtvertreterInnen nämlich anscheinend ein Dorn im Auge, das Grundstück eine Menge Geld wert, die Tierliebe doch nicht groß genug, um so eine Herberge weiter zu unterhalten. Alle Gelder wurden gestrichen, seit zwei Jahren lebt die ‚Katzenmutter‘ deshalb von der Hand im Mund.
            Fotos: Kastrationseinsatz mit Dr. Facharani (www.tierarzt-facharani.de)! Reihe zwei: Interviews mit lokalen Medien, rechts: vor dem Kongress! darunter: Dr. Birgit Angerer, immer sofort bereit ehrenamtlich armen Tieren zu helfen; Dr. Angerer hat übrigens auch eine eigene mobile Tierarztpraxis gegründet, kommt zu Ihnen nach Hause (Raum Wien; www.tierarztmobil.at))!!! rechts: respekTIERE IN NOT-Team nach einem winterlichen Einsatz bei Frau Havranovra   Und jetzt auch noch diese miese Geschichte! Angeblich hat der Angreifer die Schlüssel entwendet und die Katzen allesamt vor die Tür gesetzt. Sie dürften inzwischen dem Himmel sei Dank aber wieder eingefangen sein, bzw. ihr Heim nicht wirklich verlassen haben.

Beladen ist unser Auto mit jeder Menge an Katzenfutter, aber auch Lebensmittel für Frau Havranovra haben wir mit, Kleidung sowieso. Zudem werden wir in der Slowakei-Metropole auch noch Heizmaterial kaufen – all das haben Sie möglich gemacht, ganz viele Sachspenden sind seit gestern noch bei uns eingetrudelt! Einmal mehr gilt der RespekTiere-Familie unser ganzer Dank, so wunderschön zu wissen, wenn Hilfe gebraucht wird, ist auf Sie immer Verlass!!!
    Was wir zu diesem Zeitpunkt natürlich noch nicht wissen konnten, der Tag sollte ein schwieriger werden, ein solcher, der letztendlich zwar viel Gutes gebracht haben wird, wo dann allerdings die Umsetzung der einzelnen Aufgaben jeweils ungeahnte Herausforderungen mit sich zog!
Aber der Reihe nach: am Weg nach Bratislava galt es noch in Tulln an der Donau einen Zwischenstopp einzulegen; dort ist eine Kuh in Not, untergebracht seit vielen Jahren in einer Haltung, welche von ‚artgerecht‘ meilenweit entfernt ist. Leider funktionierte die Recherche dazu heute nicht wirklich, die Bauernleute zu aufmerksam – aber davon werden wir später erzählen, dann, wenn die Beweis-Erfassung doch noch geglückt ist…
Wäre ein Misserfolg nicht genug, gab es jetzt Probleme mit dem Auto – die Motorkontroll-LED leuchtete plötzlich auf, mit schrillem Alarmsignal zuerst, dann warnte ein dauerpräsentes Licht vor möglichem Schaden; also musste eine Autoreparatur-Werkstätte angefahren werden, welche das Problem aber schnell beheben konnte.
In Wien angekommen, stieg einmal mehr Cosma zu, bereit für den neuerlichen Osteinsatz! Zwischendurch mussten wir in Folge auch noch mehrmals halten, galt es doch, zusätzliche Lebensmittel für die inzwischen mittellose Frau Havranovra sowie auch Katzenfutter in Dosen in verschiedenen Geschäften zu besorgen.
              Foto: Bratislava ist eine boomende Stadt – die neue Skyline schießt in den Himmel! Mit dem permanenten Wachstum hält die Tierleibe leider nicht Schritt, wie das Beispiel ‚Frau Havranovra‘ zeigt…   Nun endlich schien alles erledigt, die Uhrzeit leider schon fortgeschritten, aber immer noch mochten wir alle Vorhaben im annehmbaren Rahmen umsetzen. Schnell erreichten wir auch die slowakische Metropole, dort allerdings stoppte uns der aufkommende Nachmittagsverkehr jäh und holte uns auf den Boden der Tatsache zurück. Nicht einmal im Schritttempo ging es weiter, und letztendlich legte die Dunkelheit bereits ihre Schleier über die Stadt, als wir bei Frau Havranovra im Katzenparadies eintrafen!
      Frau Havranovra und Viola, ‚unsere‘ unbezahlbare Übersetzerin (Viola hat die meiste Zeit ihres Lebens in den USA verbracht, ist erst kürzlich aus den Staaten in ihr Geburtsland zurückgekehrt) sowie ein Freund der Katzenmama erwarten uns bereits, durchgefroren, im Finstern der beginnenden Nacht. Ja, die nächste bittere Pille folgte auf den Fuß – es gibt keinen Strom mehr im Asyl! Im Stockdunkeln begannen wir daher die mitgebrachten Waren auszuladen, zum Sortieren blieb nun keine Zeit. Bald stapelten sich die Kisten und Säcke im Inneren des kalten Vorraumes, die einzige Lichtquelle geliefert von unseren Mobiltelefonen. Was wir alles bringen durften: angefangen von den Körperpflegemitteln, über die warme Kleidung, Wärmespeicher, Lebensmittel für Mensch und Tier und Hülle und Fülle, und sogar einen Sack Kohle – ein Geschenk eines Freundes meines Vaters – hatten wir mit!
Die Eiseskälte machten allen zu schaffen, aber besonders Frau Havranovra und die Ihren litten darunter; im durchfrorenen Raum saßen sie schon zwei Stunden vor unserer Ankunft, während wir noch im Verkehr feststeckten!
Jetzt hören wir auch erstmals die wirklich unfassbare Geschichte der vergangenen Tragödie: wie gestern bereits berichtet, ein Mann hatte die Katzenmutter überfallen, und zwar hier, in diese Räume ist er eingedrungen!!!! Mit voller Wucht hat der Täter dann auf die Wehrlose eingeschlagen, und als sie bereits am Boden lag, ist er noch mehrmals auf ihre Hand gestiegen. Ein komplizierter Bruch war die Folge, eine Fraktur, die mehrere Operationen nach sich zog. Der Berserker hörte dann plötzlich mit dem Schlagen auf, aber nur, um die Türen zu den Katzenräumen zu öffnen. Er verließ anschließend das Haus und riss dabei auch noch das Zugangstor an der Straße aus der Verankerung, wohl um das letzte bisschen Schutzgefühl ein für alle Mal zu zerstören. ‚Ganz so, als ob er sagen wollte: ‚Du kannst Dich nicht vor uns verschließen, es gibt keinen Schutz!‘…
      Notdürftig sind die gröbsten Schäden nun geflickt, die Katzen wieder eingefangen, die Hand mit einem dicken Gips versehen; aber die Schrammen an der Seele, die werden Frau Havranovra wohl bis ans Ende ihrer Tage begleiten… Wer der Einbrecher war, warum er so schrecklich wütete, wir werden es vielleicht nie erfahren. Fest steht, viele Menschen, vor allem solche auch aus der hohen Politik, möchten Frau Havranovra entfernt von jenem Platz wissen; es gab auch dementsprechende Drohungen in der Vergangenheit. Ob der jetzige komplette Stromausfall der nächste Schritt auf der Eskalationsstufe ist, ein Weg, um sie vom Asyl endgültig zu vertreiben, der Schluss würde naheliegen – aber Vermutungen anzustellen, ist nicht unsere Sache. Wäre es aber so, die Verbrecher haben ohnehin eine falsche Rechnung angestellt; denn Frau Havranovra, in die Enge gedrängt, körperlich und geistig fast gebrochen, sie hat nichts mehr zu verlieren. Und gerade deshalb wird sie das Haus nicht verlassen, zumindest nicht aufrecht gehend…
Die Polizei ermittelt, tappt aber völlig im Dunkeln; ob der Amtsapparat Licht in die Angelegenheit bringen kann, es mag bezweifelt werden. Besonders im Angesicht der Tatsachen, wo wohl vielen einflussreichen Personen so gar nichts an einer Aufklärung liegt. Die einzige Hoffnung: das muss es nun gewesen sein mit den vermeintlichen ‚Einschüchterungsversuchen‘, denn was könnte das Ganze noch toppen? Wir mögen gar nicht darüber nachdenken (schrecklich, mysteriös, ist auch jener Fakt: Frau Havranovra hatte bis vor zwei, drei Jahren einen ganz fantastischen Helfer, einen jungen Mann geflüchtet aus Eritrea; Simon hieß der Gute, ein Tierfreund erster Klasse. Simon suchte um die slowakische Staatsbürgerschaft an, konnte die Landessprache schon gut sprechen, bekam einen Job – bis er verschwand. Von einer Sekunde auf die andere. Nie wieder wurde er gesehen, kein Hinweis (nur ein leerer Rucksack in einem Waldstück), kein Nichts. Verschwunden, aufgesogen von der Kälte der Nacht; alle Versuche der Polizei, einen möglichen Aufenthaltsort ausfindig zu machen, schlugen fehl. Ein schweres Verbrechen ist nicht nur ‚nicht ausgeschlossen‘, die Behörden gehen davon aus…)!

Worüber wir uns aber nun den Kopf zerbrechen, ist, wie wir mehr Heizmaterial beschaffen; der eine Sack Kohle, der reicht zwar für die folgenden Tage, aber eine Lösung stellt er natürlich in kleinster Form dar. Irgendwie finden wir aber nicht den gerechten Ansatz; Frau Havranovra und Viola meinen, es gäbe keinen Lieferanten, der Wärmespendendes auf Lieferschein bringen würden, wo wir dann die anfallende Rechnung von zu Hause aus übernehmen könnten – nicht, dass das mit dem Lieferschein, der Rechnung ein Problem wäre, anscheinend existiert kein einziger Anbieter, der solche Dinge zur Haustür bringt…

Wir haben noch einen Termin an diesem ereignisreichen Tag: endlich sollen wir wieder Anna treffen, den guten Engel Bratislavas. Anna hat zum Beispiel Frau Havranovra über die Jahre hinweg immens unterstützt, doch ein bitterer Streit beendete die Zusammenarbeit; die Gute hilft aber dennoch, nun im Versteckten. Frau Havranovra soll nicht wissen, dass sie weiterhin Katzenfutter und dergleichen besorgt, bezahlt mit ihrer ohnehin viel zu geringen Pension, und über uns zu den Tieren bringen lässt! 🙂  Nebenbei ist sie auch sehr geschickt in der Improvisation, und so sind wir sicher, sie wird eine entsprechende Lösung für das Heizproblem finden!
Es gilt sich zu verabschieden; mit Tränen in den Augen drückt uns Frau Havranovra an sich, tausend Dank, tausend Dank an Sie, liebe Spenderinnen und Spender – einfach großartig, für die Katzenfrau, das ist sicher, ist wohl heute schon Weihnachten!!!
              Fotos: oben, Viola und Frau Havranovra, mit neuen Mützen, Schals und Plüschjacken für die Katzenmutter!   Eine halbe Stunde später sitzen wir im Wohnzimmer der wunderbaren Anna. Es gäbe so viel zu erzählen, aber leider fehlt heute die Zeit – es ist nun schon nach 19 Uhr abends! Letztendlich, nach einer halben Stunde herzerwärmenden Geschichten-Austausches (so viel Zeit muss sein), steht dann auch fest: Frau Havranovra und Viola lagen richtig, niemand wird Holz oder Kohle zum Asyl liefern, niemand außer uns selbst!
Dem Himmel sei Dank werden im Osten die Laden-Öffnungszeiten sehr liberal gehandhabt. Dennoch gilt es sich etwas zu beeilen, denn gelingt das Vorhaben, der Einkauf, nun nicht mehr, dann steht dem Asyl eine kalte Woche bevor, so sicher wie das Amen im Gebet!
So sitzen wir bald wieder im Wagen, übermüdet und ausgelaugt; es hilft nichts, wir müssen zum nächsten Baumarkt und dann wieder zurück zum Asyl, um wenigstens 200 kg der begehrten Güter direkt hinzubringen!
Die Einkaufswagen sind schnell beladen, der Rückraum des braven Wagens zum Bersten gefüllt, nun zum zweiten Mal innerhalb eines Tages: zuerst mit Lebensmitteln, jetzt mit Heizmaterial!
            Fotos, oben: links, eben erst in Annas Wohnzimmer (Viola mit Annas Liebling), dann schon (rechts) im Baumarkt!     Eine wichtige Sache gilt es noch zu erledigen: unsere traditionellen Straßentier-Demos im Ausland! Weil die Zeit drängt, suchen wir gar nicht lange nach einem geeigneten Platz – hier vor der Baumarktfiliale herrscht reges Treiben, der Parkplatz überfüllt, viele Menschen sind unterwegs – was will man mehr? Und so sehen die alsbald einen Aktivisten in Hundemaske, ein Transparent haltend, wo in dicken Lettern geschrieben steht: ‚Death Penalty for Innocents? Stop Killing Stray Dogs!!!‘
      Foto: Kundgebung vor Ort!     Zurück beim Asyl möchten wir Frau Havranovra ob der späten Stunde nicht mehr wecken; helfen kann sie beim Tragen sowieso nicht, mit ihrer Verletzung ist Ruhe und Rast geboten! Nun kommt uns sogar das geknickte Tor zugute, wir können es ohne größter Probleme aus den Angel heben – und so das Heizmaterial direkt zum kleinen Häuschen schleppen! Unter dem Fenster, drinnen hören wir Frau Havranovra unruhig schlafen, lagern wir die verschiedenen Briketts und ziehen uns ungehört zurück.
Ja, sie wird sich freuen morgen früh, bekreuzigen, wenn sie die Türe öffnet, und das zusätzliche Geschenk auf sie wartend vorfindet!
Auch wenn ihr schrecklich mitgespielt worden ist, Frau Havranovra weiß, da draußen gibt es jemanden, der/die sich um sie kümmern, was die Zeit auch bringen mag. Und wieviel ein solches Wissen wert ist, wer mag es in Frage stellen?!

Von ganzem Herzen ‚DANKE‘!!!!
        Fotos: ‚Wärme gespendet‘, im wahrsten Sinne des Wortes!      
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Umweltausschuss hat gegen Tierschutz-Verbandsklage gestimmt



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animal public e.V. hat gerade ein Update zur Petition Tierschutz-Verbandsklage in NRW muss erhalten bleiben veröffentlicht. Lesen Sie das Update und kommentieren Sie: Neuigkeit zur Petition Umweltausschuss hat gegen Tierschutz-Verbandsklage gestimmt   In dieser Woche haben sich CDU, FDP und AfD im Umweltausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags gegen eine Verlängerung der Verbandsklage für Tierschutzverbände ausgesprochen. In der nächsten Woche wird dann das Plenum des Landtags endgültig entscheiden, ob den Tierschutzverbänden das Klagerecht genommen wird. Mit dem Ende der Verbandsklage würden auch alle laufenden Gerich… Vollständiges Update lesen Am 13. Nov. 2018 haben Sie die Petition „Tierschutz-Verbandsklage in NRW muss erhalten bleiben” von animal public e.V. unterschrieben   Dies ist eine automatisch erstellte E-Mail. Der oben stehende Petitionstext wurde nicht von Change.org erstellt. Change.org ist nicht für den Inhalt der Petition verantwortlich. Um zukünftig keine Updates mehr zu dieser Petition zu erhalten, klicken Sie bitte hier.
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Protest gegen Errichtung von Schächtschlachthof! Protest in SK und CZE!

  Zur Erinnerung: im Zuge unserer diesjährigen Protest-Serie gegen das betäubungslose Schlachten standen wir in jenen Wochen der Haupt-Aktionen auch vor einem Schächtschlachthof in Gedersdorf bei Krems. Schon im Vorfeld tauchten von dort Bilder auf, welche unseres Erachtens einen Amtstierarzt-Einsatz unbedingt nötig machten. Viel zu viele Schafe waren auf viel zu engem Raum zusammengedrängt, außerdem, als Tribut an die damals vorherrschenden enormen Temperaturen, ’stand‘ die Luft in den Indoor-Buchten der armen Tiere. Das Amtsorgan, der so engagierte Tierarzt Dr. Michael Oppitz, reagierte wie gewohnt schnell und unbürokratisch. Weil die ‚Schlachttage‘ schon vor dem Ende standen und die Zeit für einen sofortigen Komplettumbau nicht mehr reichte, ließ er große Ventilatoren anschaffen und die Schafe täglich mit Wasser absprühen. In Folge stand der notwendige Umbau der Stall-Anlage dann aber gar nicht mehr zur Debatte, weil der Tierhalter verlauten ließ, er würde irgendwo anders, in einem anderen Bezirk, eine völlig neuen Schlachthof bauen.
Jetzt ist es soweit; durch anonyme Quellen erfuhren wir, schon am kommenden Mittwoch findet in der niederösterreichischen Gemeinde Traismauer eine Gemeinderatssitzung statt, wo die Genehmigung für einen solchen Betrieb erteilt werden soll! Selbstredend, der Betreiber braucht hierfür einen Fleischhauer-Meister, um überhaupt die nötige Konzession zu erhalten – was dem Vernehmen nach noch gar nicht der Fall sein soll, vielmehr soll eine entsprechende Person, welche über eine derartige, verpflichtete Genehmigung verfügt, bloß ’nachgereicht‘ werden…

Leider ist die Zeit schon fortgeschritten; wie es scheint, hat der Bürgermeister, Herr Herbert Pfeffer, seine Zusage bereits gegeben. Am Mittwoch findet dem Anschein nach eine Gemeinderatssitzung statt, wo das Thema dann auch besprochen und höchstwahrscheinlich abgesegnet werden wird.
Wer der Gemeinde oder dem Bürgermeister Bedenken gegen die Errichtung eines solchen Tötungshof mitteilen möchte, bitte schreibt an folgende Adressen (dabei, ganz wichtig, unbedingt beachten: Argumente sollten ausschließlich im Sinne und zum Wohle der Tiere vorgebracht werden; jede anderen Beweggründe, vor allem aber Wutausbrüche oder Geschimpfe auf Menschen anderer Herkunft oder anderer Religionszugehörigkeit, sind letztendlich mehr als kontroproduktiv und schaden der Sache der Tiere viel mehr als sie nützen könnten); wir sind sehr gespannt wie die Gemeinde auf derartige Protestschreiben reagiert – bestenfalls wird sie den Grundstücksverkauf für diesen Zweck nochmals überdenken, schlechtestensfalls muss sie sich auf massive Proteste von TierschützerInnen wohl einstellen:
stadtgemeinde@traismauer.at
buergermeister@traismauer.at     Foto: so eng war es im Stall in Gedersdorf; will Traismauer jetzt vielleicht ähnliche Tierqual importieren?     Die letzten Tage veranstalteten wir wieder verschiedene Proteste für die Straßentiere in Europa; so nutzen wir die Hilfsfahrt zu Frau Havranovra’s Katzenparadies, um dabei auch auf das Leid der Streunerhunde in der Slowakei aufmerksam zu machen! Geschuldet der späten Stunde und des großen Stresses ergab sich leider nicht viel Zeit für die Kundgebung selbst, dennoch erregte sie Aufmerksamkeit. Es ist ganz einfach so, wir erachten es als immens wichtig, immer wieder, so oft als möglich und mit allen Mitteln, auf den Wahnsinn hinter der Straßentier-Problematik aufmerksam zu machen und hoffen mit unseren Protesten auf lokale Nachahmung. Deshalb ist es auch so erstrebenswert, dass derartige Beiträge massiv geteilt werden, damit sie möglichst viele Menschen zu Gesicht bekommen! 🙂     Nur zwei Tage später führte uns die Reise ins Nachbarland, nach Tschechien. So konnte man auch dort, vor der Zufahrt zu einem vielbesuchten Einkaufszentrum, einen Aktivisten in Hundemaske sehen, der ein Transparent vor sich hielt: ‚Death Penalty for Innocents? Stop Killing Stray Dogs!‘, lautete die vielbeachtete Botschaft! Die Reaktionen darauf sollten vielfältig und vor allem eines, nämlich (bis auf wenige Ausnahmen – ein hochgestreckter Mittelfinger legt den Verdacht auf Missbilligung nahe 🙂 – durchwegs positiv, gewesen sein!     Am späten Abend wurde es dann nochmals richtig gruselig: im Stockdunkeln, an der viel befahrenen Ortseinfahrt nach Znaim, tauchte plötzlich wie aus dem Nichts Gevatter Tod im Nebel der beginnenden Nacht auf und konnte sie sicher sein, dass alleine durch sein gespenstisches Erscheinen die mitgebrachte Botschaft großen Eindruck bei den hunderten vorbeifahrenden AutolenkerInnen hinterlies…       Am gestrigen Sonntag durften wir wieder einmal in der ‚Weihnachtskekse-Fabrik‘ unserer so großartigen Linzer TierfreundInnen beim fröhlichen Backen mit dabei sein. Ihr wisst‘ s, der Reingewinn aus dem Verkauf der köstlichen veganen Leckereien kommt den RespekTiere-Hunde- und Eselprojekten zugute (für eine Spende von 15 Euro plus Versandkosten erhaltet Ihr die wahrscheinlich köstlichsten in Europa – oder sogar weltweit – erhältlichen Kekse zugesandt)!
Wie könnte es auch anders sein, wiederum gehen uns die Superlativen aus: was dort in Auwiesen vollbracht wird, es ist wirklich, wirklich einzigartig! Da treffen sich ein Dutzend AktivistInnen und mehr Woche für Woche, gerade jetzt in der so hektischen Vorweihnachtszeit, und zaubern die süßen Delikatessen in feinster Team-Arbeit aus dem Handgelenk – einfach nur großartig!!! Nach Stunden des Schaffens wird dann auch noch gemeinsam gekocht und gegessen – eine echte Tierrechtsfamilie!
Danke, Danke, Danke, Ihr Lieben, wir sind soooo stolz auf Euch!!!

ÜBRIGENS, WENN AUCH IHR DIESE TOLLE AKTION UNTERSTÜTZEN MÖCHTET wendet euch bitte an Christine Schreiner (sc.christine.21@gmail.com). Sie schickt euch die Kekse gerne zu oder ihr könnt sie, falls Ihr in München und Umgebung wohnt, auch an unserem Info-Tisch am 16. und 17.12. beim legendären Tollwood-Festival in München (www.tollwood.de) nach Vorbestellung selber abholen!
 
                    Fotos: Gemeinsames Kekse-Backen in Linz für den guten Zweck – eine der großartigsten Initiativen, die es überhaupt nur geben kann!!!  
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