ANIMAL SPIRIT – Newsletter vom 05.12.2018

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                                                                                                                                                                                              Neues von Animal Spirit ANIMAL SPIRIT – Newsletter vom 05.12.2018 Tierpfleger/innen gesucht; Weihnachten, Kirche und Massentierhaltung; Gefühle und Freundschaften bei „Nutztieren“; Faszinierende Welt der Fische; Das Therapie-Pferd
Tierpfleger/innen gesucht                                                                                   

Gnadenhof-Leiterin Marion mit Noriker Conner
In eigener Sache: Tierpfleger/innen gesucht für ANIMAL SPIRIT-Gnadenhöfe Engelberg (Bezirk Schärding, OÖ) bzw. Hendlberg (Laaben, NÖ):
ANIMAL SPIRIT-Engelberg verstärkt sein Team und sucht engagierte/n Mitarbeiter/in für die Betreuung unserer geretteten Gnadenhoftiere, derzeit 23 Pferde und Ponys, 40 Schafe, 55 Hühner, 11 Katzen und 3 Hunde. Landwirtschaftliche Kenntnisse und/oder Erfahrung im Umgang mit Pferden erwünscht.

Regelmäßig anfallende Tätigkeiten:

Schwerpunkt (insbesondere im Sommer) sind landwirtschaftliche Tätigkeiten
Benützung von Traktor und dazugehörigen Geräten (Egge, Mulcher, etc.)
Benützung des Hoftraks und Aufsitzrasenmähers
Mist und Gülle ausfahren (2-3 mal jährlich)
Weidemanagement
Rasenmähen

Vertretungsweise bzw. vermehrt im Winter:

Umgang mit Pferden, Schafen, Hühnern, Hunden und Katzen (Füttern, Wundversorgung nach Vorgabe, striegeln)
Stallarbeit (ausmisten, fegen, Tränker reinigen, allgemein Ordnung halten)

Bei Bedarf anfallende Tätigkeiten:

Reparaturen an Maschinen soweit selbst möglich
Tiertransporte mit Pferdeanhänger (E zu B Führerschein wünschenswert)
Schneeräumen

Sonstiges:

eigene Hunde können bei Verträglichkeit mit zur Arbeit gebracht werden

ANFORDERUNGSPROFIL:

Affinität und Liebe zu Tieren
Praxis oder Ausbildung im landwirtschaftlichen Bereich (Stallwirtschaft)
Führerschein B, ggf. auch Führerschein F (Traktor)

WIR BIETEN:

Voll- oder Teilzeitbeschäftigung im Ausmaß von 20-40 Wochenstunden
Arbeitszeit erfolgt im Rahmen von ca. 7 – 18 Uhr, jedes 3. Wochenende Dienst bzw. nach Vereinbarung
Entlohnung um ca. € 2.000,- brutto pro Monat (Vollzeitbasis, 14x jährlich), bzw. je nach Vorkenntnissen oder ob Wohnen vor Ort gewünscht.

BEWERBUNGEN mit Lebenslauf und Foto

bitte richten an:
Hofleiterin Marion Reisinger,
engelberg@animal-spirit.at und in cc an office@animal-spirit.at

PS.: Ab kommendem Frühjahr (März/April) suchen wir auch wieder eine/n TierpflegerIn für den Gnadenhof Hendlberg in Laaben, NÖ.

Gerne auch schon früherer Beginn möglich.
Bewerbungen dafür bitte direkt an office@animal-spirit.at  

Weihnachten, Kirche und Massentierhaltung

Buchempfehlung „Du sollst nicht töten“
www.change.org: Weihnachten, Kirche und Massentierhaltung – eine Weihnachtslektüre zum Nachdenken

Von Vladislav Altbregin Bald feiern wir wieder das Fest der Hoffnung, der Besinnlichkeit und der Liebe. Eine sehr selektierte Liebe, denn sie bezieht sich nach der Definition der meisten Menschen einzig auf die eigene Spezies. Die anderen Lebewesen schlachten und verspeisen wir zur Feier dieses Tages. Das ist völlig OK und normal – sagt unsere Gesellschaft. Ich habe mir oft die Frage gestellt, warum unsere westliche Gesellschaft des 21. Jahrhunderts in großen Teilen ignoriert, wie viel Leid, welches gewaltige Ausmaß an Zerstörung und gesundheitliche Gefährdungen dieser gigantische Konsum mit sich bringt, der einzig durch Massentierhaltung ermöglicht wird. Nach wie vor reflektieren nur sehr wenige, was Massentierhaltung für Tier, Mensch und Umwelt bedeutet. Über unsere Medien haben wir Zugang zu sämtlichen relevanten Informationen. Wer lesen kann, wer in der Lage ist, einen Fernseher ein- und auszuschalten, hat davon gehört. Trotzdem blenden wir aus, verweigern wir Veränderung oder gehen diese nur sehr zögerlich an. Die Tierfabriken-Industrie wird sogar durch Subventionen mit öffentlichen Geldern gezielt fördert. Der deutsche „Bund für Umwelt und Naturschutz“ erfasste bereits 2008/2009in einer Studie, dass die EU allein in Deutschland jährlich die sogenannte Intensivhaltung von Schweinen und Geflügel mit mehr als einer Milliarde Euro subventionierte. Steuergelder, die ich liebend gerne anderweitig investiert gesehen hätte. Und dann wäre noch die Kirche. Unsere erstaunliche Fähigkeit, über all das verursachte Leid hinwegzusehen, es als „Normalität“ hinzunehmen, ist eng mit dem christlichen Glauben verknüpft. Sie hat dafür gesorgt, dass die Ideologie des Karnismus und der Glaube an die Minderwertigkeit von Tieren über die Jahrhunderte fest in unserem Denken verwurzelt wurde und somit ermöglicht, dass die meisten Menschen Tierleid für unsere Ernährung als notwendiges Opfer (seitens der Tiere) akzeptiert haben, ohne dabei moralische Schuld zu empfinden.

Die Massentierindustrie feiert bald 100sten Geburtstag

In den 20er-Jahren des 20. Jahrhunderts, zu einer Zeit, als die Kirche noch weit größeren Einfluss auf Gesellschaft und Politik hatte als heute, wurden im US Bundesstaat Delaware die ersten Massenzuchtanlagen für Hühner in Betrieb genommen, der erste mit einem Bestand von ca. 500 Tieren. Heute werden weltweit ca. 21 Milliarden (!) Nutztiere pro Jahr in Massentierhaltung gehalten und in Massenschlachtung getötet (Anm.: Insgesamt sind es weltweit sogar mehr als 60 Milliarden Landtiere – plus ca. 3 Billionen Fische -, die jährlich für unseren Fleisch-, Fisch-, Eier- und Milchkonsum leiden und sterben müssen!). In nur knapp 100 Jahren entstand eine gewaltige Industrie in Dimensionen, die kaum noch vorstellbar sind. Massentierhaltung wurde mit rasanter Geschwindigkeit zu einem wesentlichen Faktor der menschlichen Existenz und vereinnahmt heute mehr als zwei Drittel der zur Verfügung stehenden landwirtschaftlichen Nutzflächen. Allein die OS-Gesellschaft „Tyson Foods“, das zweitgrößte Fleischunternehmen der Welt, schlachtet 42 Millionen Hühner, 170.000 Rinder und 350.000 Schweine – pro Woche!

Die weltweiten Auswirkungen sind dramatisch für Mensch und Tier

Massentierhaltung ist mitverantwortlich für die Abholzung des Amazonas-Regenwalds und die Überfischung der Weltmeere. Achtzig Prozent des Welt- Soja -Ertrages und ein Drittel des gesamten Fischfangs werden für die Fütterung der Tiere benötigt. Massentierhaltung lässt große Agrarkonzerne kleine Bauern von ihrem Land vertreiben und verseucht durch in der Gülle enthaltenen Nitratstickstoff, durch Hormone und Medikamentenrückstände unser Grundwasser. Diese verunreinigen nicht nur die Trinkwasserbestände sondern gelangen von den Äckern letztendlich in Seen und Meere. In der Ostsee kommt es durch den Düngereintrag deswegen inzwischen jährlich zu riesigen Algenblüten, die dem Wasser Sauerstoff entziehen und dann zu Fischsterben führen.

1 kg Fleisch entspricht der Fahrt von Berlin nach Rom in der CO2 Belastung  

[lesen Sie den ganzen Artikel HIER]   Gefühle und Freundschaften bei „Nutztieren“ Freundschaften unter verschiedenen Tierarten sind sehr häufig www.animalequality.de:

Über Gefühle, Freundschaften und Intelligenz der („Nutz“-)Tiere:         

Sicher wissen Sie bereits eine Menge über Hunde, Katzen und andere Tiere, die wir typischerweise als Haustiere bezeichnen. Vielleicht wohnt bei Ihnen sogar ein vierbeiniges Familienmitglied. Aber wusste Sie schon, dass sich sogenannte Nutztiere und Haustiere in ihren Bedürfnissen und Verhaltensweisen ganz ähnlich sind?

1. Schweine gehören zu den schlausten Tierarten der Welt

Wenn wir Schweine auf Lebenshöfen beobachten, dann zeigen sie ähnliche Verhaltensweisen wie Hunde: Sie hören auf ihren eigenen Namen, wackeln mit dem Schwanz und lernen kleine Tricks wie “Sitz” mit Freude – solange ein Leckerli für sie dabei herausspringt. Forscher haben sogar herausgefunden, dass Schweine über ein Ich-Bewusstsein verfügen. In der Massentierhaltung werden Schweine unter grausamen Bedingungen gehalten und können ihre natürlichen Verhaltensweisen nicht ausleben. In den meisten Fällen fühlen Schweine in ihrem gesamten Leben nicht ein einziges Mal Sonnenlicht auf ihrer Haut.

2. Lachse können unter Depressionen leiden

Lachse auf Fischfarmen können an Depressionen erkranken. Eine Studie aus dem Jahr 2016 zeigte auf, dass sich die Population von Lachsen auf Fischfarmen durch sogenannte “drop-outs” auszeichnet – das sind Fische, die sich ohne jeden Lebenswillen an der Oberfläche treiben lassen. Laut dieser Studie sind ein Viertel aller Lachse in Gefangenschaft träge, verkümmert und verweigern Nahrung. Diese Fische wiesen bei Untersuchungen hohe Werte des Stresshormons Cortisol auf. Der Serotoninspiegel der Tiere ähnelte dem von depressiven Säugetieren. Sie reagierten außerdem nicht mehr auf weitere Stresseinwirkungen.

3. Kühe sind sanft und voller Güte

Sie lieben die Aufmerksamkeit von freundlichen Menschen und wissen eine entspannende Bauchmassage oder ein sanftes Ohrenkraulen sehr zu schätzen. Selbst Kühe, die in der Vergangenheit schlecht behandelt wurden, können mit der Zeit vergeben und lernen, Menschen wieder zu vertrauen. Auch untereinander bilden Kühe enge soziale Beziehungen, die ihnen in der Massentierhaltung gänzlich fehlen. In der Tierindustrie werden Kälber bereits kurz nach der Geburt von ihren Müttern getrennt und ganz allein in enge Boxen gesperrt. Sie werden nie ihr natürliches Bedürfnis nach sozialen Beziehungen ausleben dürfen.

4. Hennen kommunizieren mit ihren Kindern – durch die Eierschale hindurch

Bereits während die Küken im Ei heranwachsen, entwickeln sie eine enge Bindung zu ihrer Mutter. Sie kommunizieren mittels bestimmter Laute durch die Eierschale hindurch: So kann eine Mutter z. B. durch ein spezielles Piepen ihre aufgebrachten Küken in einer Stresssituation beruhigen. Nach dem Schlüpfen lernen die Küken viel von ihrer Mutter. Und falls der Nachwuchs einmal von der Henne getrennt wird, stoßen beide ganz spezifische Rufe aus, bis sie wieder zueinander gefunden haben. In der Tierindustrie bleibt den Hühnern solch eine soziale Beziehung verwehrt, denn ihnen werden die Eier – und damit ihre Küken – direkt nach dem Legen weggenommen. Der Unterschied zwischen sogenannten Haus- und Nutztieren besteht nur in unseren Köpfen, denn alle Tiere verdienen unseren Schutz und unseren Respekt. Animal Equality und ANIMAL SPIRIT sind der Meinung, dass es kein Lebewesen verdient hat, sein Dasein unter den brutalen Bedingungen der Massentierhaltung zu fristen. Stehen wir gemeinsam für eine bessere Zukunft für alle Tiere ein – egal ob sie Fell, Federn oder Schuppen haben.

  Faszinierende Welt der Fische

Intelligenter Fischschwarm
www.ciwf.org: Die faszinierende Welt der Fische (Eine neue Kampagne unserer englischen Partner-Organisation CIWF – Compassion in World Farming) Unter der Wasseroberfläche offenbart sich uns eine faszinierende Welt. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse beweisen, dass Fische empfindliche, intelligente und emotionale Tiere sind, die weit mehr können, als wir je gedacht haben. Sie fühlen Schmerzen, sie benutzen Werkzeuge und sie bilden soziale Bindungen. ES IST ZEIT, FISCHE ZU ERSETZEN Aber Fische müssen auch geschützt werden. In riesigen Unterwasserfabriken oder, wenn sie aus ihren Käfigen im Meer gezogen werden, werden Fische auf grausamste Weise geschlachtet. Fische leiden jedes Jahr leise billionenfach. SCHAUEN SIE SICH BITTE DIESES VIDEO AN (auf englisch) Das Wasser ist erfüllt von der unglaublichen Intelligenz, den Persönlichkeiten und dem komplizierten Leben der Fische. Die neue CIWF-Kampagne soll das Bewusstsein für diese Entdeckungen schaffen und das in politisches Handeln umwandeln.
Es ist Zeit, Fische neu zu überdenken:
Helfen Sie mit einem email an die jeweilige Regierung Ihres Landes, das Leiden der Fische während der Schlachtung zu minimieren  
[lesen Sie den ganzen Artikel HIER]

  Das Therapie-Pferd

Das ungewöhnliche Therapiepferd
Das Therapie-Pferd: Ein versöhnliches und sehr berührendes Video (auf englisch, aber die Bilder sprechen für sich) über ein Pferd, welches zu schwerstkranken Menschen ins Spital gehen darf und ihnen durch seine Empathie unermessliche Freude schenkt!: www.facebook.com/sanne.ulbrich/videos/2216794571745491/UzpfSTEwMDAwMTQyMjM0NTc4MjoyMTc1NzAwMjU1ODIwNjk4/?fref=pb&hc_location=friends_tab oder auch auf Youtube     Der im Mai 2002 gegründete gemeinnützige Verein ANIMAL SPIRIT (ZVR 357436036) bezweckt die Verbreitung des Tierschutzgedankens und bedrohten Tieren in Not, in erster Linie sog. „Nutz“-Tieren, zu helfen. Unsere Hauptziele sind sowohl politische, als auch die direkte Hilfe für in Not geratene Tiere.

Mehr zu unseren vielfältigen Tätigkeiten Kampagnen und Aktionen können Sie auf unserer Webseite sehen!  
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