Category Archives: Tierquälerei

Nach Verbot im Burgenland und in Wien: Täglich Demos gegen die Gatterjagd in NÖ

In Wr. Neustadt, Neunkirchen, Baden und am Schrannenplatz in Mödling protestierten TierschützerInnen gegen die Gatterjagd und fordern von LR Pernkopf ein Verbot

In Niederösterreich gibt es 74 Jagdgatter, bei weitem mehr, als in jedem anderen Bundesland. Aber nicht nur das, überall sonst wurden Jagdgatter verboten oder sind am Auslaufen. In Vorarlberg, Tirol, Kärnten, der Steiermark und Oberösterreich sind Jagdgatter bereits abgeschafft, im Burgenland und in Wien wurden sie kürzlich verboten und die bestehenden Gatter müssen bis 2023 geschlossen sein, und in Salzburg ist ein Verbot gerade im Entstehen. Bleibt nur Niederösterreich, das Mekka der Gatterjagd, in dem es keine Anzeichen für eine Änderung gibt. Deshalb protestierten diese Woche TierschützerInnen in Wr. Neustadt, Neunkirchen, Baden und werden heute von 10-12 Uhr am Schrannenplatz in Mödling protestieren, um die verantwortlichen PolitikerInnen zum Umdenken zu bewegen. Bei den Kundgebungen zeigte sich deutlich, dass die große Mehrheit der Menschen die Gatterjagd für eine perverse Tierquälerei hält und verboten sehen will.

VGT-Obmann Martin Balluch: „Bisher galt als Ausrede gegen ein Verbot, dass das verfassungsrechtlich nicht möglich sei. Nun ist das Gegenteil bewiesen, im Burgenland wurden mit Zustimmung des Verfassungsdienstes auch Jagdgatter verboten, die zeitlich unbegrenzte Bewilligungen hatten. Die Gatterjagd dient dem leichten Massenabschuss und dem Trophäenkult, beides ist heute nicht mehr zeitgemäß. TierschützerInnen werden zunehmend dringlicher ein Verbot der Gatterjagd auch in NÖ fordern. Vielleicht kehrt mit der neuen Landeshauptfrau auch diesbezüglich ein neuer Wind in dem letzten Bundesland mit Jagdgattern ohne Ablaufdatum ein!“

(APA)

Nach Verbot im Burgenland und in Wien: Täglich Demos gegen die Gatterjagd in NÖ

In Wr. Neustadt, Neunkirchen, Baden und am Schrannenplatz in Mödling protestierten TierschützerInnen gegen die Gatterjagd und fordern von LR Pernkopf ein Verbot

In Niederösterreich gibt es 74 Jagdgatter, bei weitem mehr, als in jedem anderen Bundesland. Aber nicht nur das, überall sonst wurden Jagdgatter verboten oder sind am Auslaufen. In Vorarlberg, Tirol, Kärnten, der Steiermark und Oberösterreich sind Jagdgatter bereits abgeschafft, im Burgenland und in Wien wurden sie kürzlich verboten und die bestehenden Gatter müssen bis 2023 geschlossen sein, und in Salzburg ist ein Verbot gerade im Entstehen. Bleibt nur Niederösterreich, das Mekka der Gatterjagd, in dem es keine Anzeichen für eine Änderung gibt. Deshalb protestierten diese Woche TierschützerInnen in Wr. Neustadt, Neunkirchen, Baden und werden heute von 10-12 Uhr am Schrannenplatz in Mödling protestieren, um die verantwortlichen PolitikerInnen zum Umdenken zu bewegen. Bei den Kundgebungen zeigte sich deutlich, dass die große Mehrheit der Menschen die Gatterjagd für eine perverse Tierquälerei hält und verboten sehen will.

VGT-Obmann Martin Balluch: „Bisher galt als Ausrede gegen ein Verbot, dass das verfassungsrechtlich nicht möglich sei. Nun ist das Gegenteil bewiesen, im Burgenland wurden mit Zustimmung des Verfassungsdienstes auch Jagdgatter verboten, die zeitlich unbegrenzte Bewilligungen hatten. Die Gatterjagd dient dem leichten Massenabschuss und dem Trophäenkult, beides ist heute nicht mehr zeitgemäß. TierschützerInnen werden zunehmend dringlicher ein Verbot der Gatterjagd auch in NÖ fordern. Vielleicht kehrt mit der neuen Landeshauptfrau auch diesbezüglich ein neuer Wind in dem letzten Bundesland mit Jagdgattern ohne Ablaufdatum ein!“

(APA)

Pferd attackiert einen Alligator

Wie das berühmte TV-Pferd “Fury”: Der Leithengst wollte ganz offensichtlich die Jungtiere in seiner Herde verteidigen und ging daher auf den Alligator los.

Die unglaubliche Szene spielte sich im Paynes Prairie Naturschutzpark in Florida ab. Die Besucher staunten nicht schlecht und zückten gleich ihre Smartphones um das Schauspiel festzuhalten.

Alligator legt sich im hohen Gras auf die Lauer

Das Riesen-Reptil hatte sich offensichtlich zuvor im hohen Gras auf die Lauer gelegt, wo es von dem schwarzen Hengst entdeckt wurde. Das Wildpferd zwang den Alligator mit einem gezielten Hufhieb aus dem Gras. Als dieser aber nur ein paar Meter weiter auf einem Naturpfad wieder liegen blieb, griff der Hengst erneut an. Zu viel für den Alligator. Das Reptil zog von dannen.

Baby-Fuchs wird vom Wiener Tierschutzverein aufgepäppelt

Im Wiener Tierschutzverein (WTV) wird gerade ein nur wenige Tage altes Fuchs-Baby bei seinem Start ins Wildtierleben begleitet. Wie der WTV am Donnerstag berichtete, wurde die rund eine Woche alte Fähe wurde von einem Ehepaar im Bezirk Wiener Neustadt-Land (Niederösterreich) beim Spaziergehen mit ihrem Hund entdeckt.

Das Paar nahm den kleinen Fuchs bei sich auf, hielten ihn jedoch für ein Katzenbaby. Am nächsten Tag stellte ein befreundeter Jäger jedoch fest, dass es sich um ein Fuchsbaby handelte und so wurde das Tier umgehend in den WTV nach Vösendorf gebracht.

Da “Fee”, wie die kleine Fuchsdame mittlerweile getauft wurde, aufgrund ihres Alters rund um die Uhr Betreuung und Fürsorge benötigt, hat sich eine erfahrene WTV-Mitarbeiterin ihrer angenommen. Sobald “Fee” selbstständig fressen kann, wird sie ein Freigehege mit genügend Auslauf beziehen dürfen. Danach wird auch versucht, das Tier wieder auf eine mögliche Auswilderung vorzubereiten.

Gerade in diesem Zusammenhang mahnt der Wiener Tierschutzverein die Bevölkerung aber auch zur Vorsicht: Nicht jedes junge Wildtier, welches womöglich einen verlassenen Eindruck erweckt, braucht auch tatsächlich Hilfe. Im Zweifel ist es ratsam, das Tier etwas länger aus sicherer Entfernung zu beobachten und sich an eine kompetente Stelle zu wenden.

(APA)

Elefanten gequält? Mega-Skandal um den Zoo Hannover

Heimliche Filmaufnahmen von der Elefantenanlage im Zoo Hannover befeuern die Debatte über die Haltung der imposanten Riesen in Gefangenschaft. Die Zoos sprechen von tiefem Vertrauen zwischen Pfleger und Elefant, Tierschützer dagegen von Gewalt.

Die Videoaufnahmen von PETA wurden am Dienstag auch frei einsehbar auf Youtube veröffentlicht. PETA wirft dem Zoo vor, seine Pfleger würden Elefanten mit Gewalt für Tricks dressieren. Der Zoo weist die Vorwürfe zurück, will die Aufnahmen aber analysieren.

Mit heimlich gedrehten Filmaufnahmen prangert die Tierrechtsorganisation Peta die Elefantenhaltung im Zoo Hannover an. Die versteckten Kameras sollen aufgezeichnet haben, wie Pfleger Jungtiere mit sogenannten Elefantenhaken schlagen. Der Zoo weist die Vorwürfe vehement zurück. Der Elefantenhaken werde als “Hilfsmittel der Führung” eingesetzt. Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff betonte zunächst: “Unsere Tierpfleger arbeiten im Team mit ihren Tieren. Keiner würde ein Tier mutwillig verletzen.” Die Beziehung zwischen Pfleger und Elefant basiere auf tiefem, gegenseitigem Vertrauen.

Wenig später klang das schon anders: “Sollte irgendwo ein Fehlverhalten stattgefunden haben, werden wir konsequent handeln”, sagte Casdorff am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Der Zoo-Direktor kündigte an, die Peta-Videos genau zu analysieren.

Was ist ein Elefantenhaken?

Der etwa 70 Zentimeter lange Stab mit einem Metallhaken und einer Metallspitze kommt bei der “free contact”- oder “hands on”-Haltung von Elefanten zum Einsatz. Laut Peta ist sein einziger Zweck, den Tieren Schmerzen zuzufügen. Das sehen Zoos anders. Arne Lawrenz, Direktor des Zoologischen Gartens in Wuppertal, sagt: “Wir benutzen den Elefantenhaken, um eine größere Spannweite zu haben.” Er werde zum Dirigieren verwendet. Die Tiere lernten Kommandos durch positive Verstärkung. Zum Beispiel sei es wichtig, dass Elefanten für die Fußpflege ihren Fuß heben, wenn der Pfleger daran tippt.

Kommt der Elefantenhaken in allen Zoos, die Dickhäuter halten, zum Einsatz?

Im Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) sind 67 Zoos im deutschsprachigen Raum organisiert, davon haben 27 Zoos Elefanten. “In der Vergangenheit haben einige Zoos von “hands on” auf “protected contact” umgestellt”, berichtet VdZ-Geschäftsführer Volker Homes. Bei diesem geschützten Kontakt ist der Pfleger nicht mehr Teil der Herde, Elefantenhaken werden abgeschafft. Im Zoo Osnabrück lernen die Elefantenbullen im medizinischen Training, durch das Gitter ihre Füße zu zeigen oder eine Rüsselspülung zu machen. Die Umstellung habe viel Zeit und Umbauten gekostet, aber toll geklappt, sagt Direktor Michael Böer. Hintergrund war der Angriff eines Elefanten auf einen Pfleger. Auch der Zoo Hannover will sich in Zukunft umstellen.

Hat Peta Strafanzeige gegen den Zoo Hannover gestellt?

Die 16-seitige Strafanzeige bezüglich der Elefanten im Zoo Hannover sei am Montag vorab per Fax und auch mit Anlagen per Post herausgegangen, sagte Peta-Sprecher Denis Schimmelpfennig. Der Zoo weist die Beschuldigung ausdrücklich von sich, Tiere mutwillig zu verletzen. Die Tiere würden regelmäßig von behördlicher Seite kontrolliert, betont der Zoo. “Dabei wurden keine mutwillig herbeigeführten Verletzungen festgestellt.”

Ist die Haltung von Elefanten im Zoo Tierquälerei?

Aus Sicht von Peta entwickeln Elefanten in Gefangenschaft Verhaltensstörungen, zudem verursache das unnatürlich lange Stehen Fuß- und Gelenkkrankheiten. Die Tierrechtsorganisation fordert dazu auf, keine Zoos mit Elefanten zu besuchen. Direktor und Tierarzt Lawrenz stellt dagegen in seinem Wuppertaler Zoo keine Haltungsprobleme fest. “Ich sehe selber, was für ein Vertrauen unsere Afrikanischen Elefanten haben.” Die großen charismatischen Tiere seien Botschafter ihrer Art und motivierten sich etwa gegen Wilderei einzusetzen. “Nicht jeder hat das Geld und es wäre auch ökologisch nicht sinnvoll, wenn alle nach Afrika fliegen, um sie zu sehen.”

(Red./dpa)

Geldstrafe nach tödlichem Schuss eines Jägers auf zwei Hunde

Ein steirischer Jäger ist am Dienstag im Grazer Straflandesgericht wegen Tierquälerei und Sachbeschädigung zu 1.200 Euro Geldstrafe verurteilt worden.

Er hat vor einem Jahr zwei Hunde erschossen, die seiner Meinung nach gewildert hatten. Beide Tiere starben durch einen einzigen Schuss, der Angeklagte fühlte sich in keiner Weise schuldig und kündigte sofort Berufung gegen das Urteil an.

Die Hunde sollen, so der Jäger, schon seit Tagen gewildert haben, bevor er selbst einschritt. Einen Besitzer konnte er nicht ausfindig machen, denn die beiden waren rund 15 Kilometer von zuhause entfernt, wie sich herausstellte. Als der 69-jährige die Tiere selbst sah, wie sie auf einem Feld einen Hasen jagten, griff er zum Gewehr. Mit einem einzigen, wie er selbst sagte “Tausend-Gulden-Schuss”, erlegte er die Schäfermischlingshündin “Senta” und den Dackelspitz “Jamie”.

Jäger fühlt sich im Recht

“Ich habe nur auf den größeren Hund gezielt, den kleineren habe ich gar nicht wahrgenommen. Der große war sofort tot, der andere ist noch zwei Mal in die Luft gesprungen”, beschrieb der Jäger den Vorfall vor Gericht. Er fühlte sich nach wie vor im Recht.

Die Richterin sah das nicht so, ihrer Meinung nach seien die Hunde vermutlich nur am Straßenrand gesessen. Der 69-Jährige wurde zu einer unbedingten Geldstrafe von 1,200 Euro verurteilt, dem Hundebesitzer muss er 400 Euro an Schadenersatz und Schmerzensgeld zahlen. Der Angeklagte kündigte sofort volle Berufung an, das Urteil ist nicht rechtskräftig.

(APA)

Lustenau: Tierquäler fängt Fuchs mit Horror-Falle – Es hätte auch Menschen treffen können!

Wer macht denn Sowas? In Lustenau haben Unbekannte ein verbotenes Tellereisen aufgestellt, in welches ein Fuchs hineingeriet. Das Tier musste von einem Jäger von seinen Leiden erlöst werden. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Die Vorarlberger Polizei sucht nach einem Tierquäler, der in der Parzelle Heitere in Lustenau eine illegale eiserne Klappfalle, ein sogenanntes Tellereisen, ausgelegt hat. In der Falle verfing sich ein etwa ein Jahr alter Fuchs, sein Hinterlauf wurde fast zur Gänze abgeschlagen. Ein Jäger erlöste das Tier am Donnerstag mit einem Schuss von seinem Leiden.

Das noch lebende Tier fand am Donnerstag gegen 9.00 Uhr ein 47 Jahre alter Landwirt, der daraufhin einen Jäger verständigte. Bei der Falle fehlte Polizeiangaben zufolge die Bodenverankerung. Es wird deshalb angenommen, dass das Tier beim Versuch, sich zu retten, die Falle mit sich geschleppt hat. Der ursprüngliche Auslegungsort der Falle war vorerst nicht bekannt, lag aber vermutlich in der Nähe des Fundortes.

Die Polizei ermittelt nun, wer die Falle aufgestellt hat und sucht Zeugen. “Das Fangen von Tieren mittels Tellereisen ist äußerst verwerflich, da die Tiere unglaubliche Qualen erleiden”, so Burghart Häfele von der Polizei Lustenau. Die Vorgangsweise sei nicht “waidmännisch”, weshalb auch nicht davon ausgegangen wird, dass die Falle von einem Jäger aufgestellt wurde. Häfele weiter: EU-weit ist die Verwendung von Tellereisen zum Fang von Tieren seit dem Jahr 1995 verboten. “Dennoch lassen sich Tellereisen relativ problemlos beziehen” – etwa über Jagdkataloge oder im benachbarten Deutschland, verdeutlicht er die Problematik.

Es hätte auch Menschen treffen können!

Diesmal war es ein Fuchs – aber sehr leicht hätte auch ein Haustier oder ein Mensch in die gefährliche Falle gelangen können, schließlich geht die Polizei davon aus, dass die Falle ursprünglich auf einem Feld aufgestellt war.

Ein Tellereisen besteht aus zwei eisernen, halbkreisförmigen Bögen mit scharfen Zacken, die mit Hilfe einer Feder gespannt werden. Sie liegen dann flach am Boden, in der Mitte eine Art eiserner Teller. Tritt jemand darauf, schnappen die beiden Bögen zu und klemmen Bein oder Fuß des Tiers oder des Menschen ein.

Zeugenaufruf!

Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Angaben zum Fallensteller machen kann, wird gebeten sich bei der Polizei zu melden.

Polizeiinspektion Lustenau, Tel. +43 (0) 59 133 8144

(APA/Red.)

Jagd auf Robben vor der Küste Kanadas vorzeitig eröffnet

Rund zwei Wochen vor der regulären Jagdsaison hat die kanadische Regierung die Robbenjagd vor der Küste Neufundlands eröffnet.

In der am Dienstag begonnenen, noch bis kommenden Freitag (7.4.) laufenden Jagd sei die Tötung von bis zu 5.000 ausgewachsenen Sattelrobben zulässig, teilte das Fischereiministerium Kanadas mit. Mützenrobben dürften in dieser Zeit nicht gejagt werden.

Kritik von Aktivisten

Traditionell ist die Jagd bis Mitte April untersagt, weil Muttertiere in dieser Zeit noch Junge gebären und diese mit Milch versorgen. “Die jährliche Schlacht vor Entwöhnung der Jungen zu eröffnen, erhöht die Gefahr, dass stillende Weibchen getötet werden und Robbenbabys verhungern”, kritisierte der International Fund for Animal Welfare (IFAW). “Die Jagd in dieser Zeit stört die Paarung, was die nächste Generation von Sattelrobben möglicherweise gefährdet.” Die Folgen des Klimawandels machten den Tieren bereits genug zu schaffen und führten zu höheren Sterblichkeitsraten bei Robbenbabys.

Kanada wehrt sich gegen Handeslverbot

Aktivisten hatten Kanadas Premierminister Justin Trudeau mehrfach gedrängt, die umstrittene Robbenjagd komplett zu verbieten. Seit einem 2009 verhängten EU-Verbot zum Handel mit Robbenprodukten ist der Markt bereits geschrumpft. Kanada wehrte sich bei der Welthandelsorganisation WTO vergeblich gegen dieses Verbot. Laut IFAW ist die Zahl der aktiven Jäger zwischen 2006 und 2014 von etwa 5.600 auf etwa 400 geschrumpft.

(APA/dpa)

Privater Tierverkauf via Internet künftig verboten

Der Nationalrat hat am Donnerstag eine Novelle des Tierschutzgesetzes beschlossen, und zwar mit den Stimmen von SPÖ, ÖVP und NEOS. Sie enthält unter anderem ein Verbot privater Tierinserate auf Online-Plattformen. Künftig bedürfen alle wirtschaftlichen Tierhaltungen einer Bewilligung. Zusätzlich kommt die verpflichtende Kennzeichnung von Zuchtkatzen durch Microchips.

Mit der Novelle wird zudem das Tätowieren und die Verfärbung von Haut, Federkleid oder Fell aus modischen oder kommerziellen Gründen verboten. Die Rechtsstellung von Tierschutzombudspersonen wird verbessert. In Zukunft wird zudem die Möglichkeit der Revisionserhebung beim Verwaltungsgerichtshof und der Akteneinsicht bei Strafgerichten in Tierschutzvergehen möglich sein.

Mittels rot-schwarzem Abänderungsantrag wurden zudem Klarstellungen bezüglich der Verwendung von speziellen Halsbändern bei Hunden, der Auswilderung von Fasanen oder strengere Ausnahmeregelungen in Bezug auf die Anbindehaltung von Rindern getroffen.

Die auch für Tierschutz zuständige Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner (SPÖ) bezeichnete das Gesetz als “guten Kompromiss im Sinne eines Interessenausgleichs”. Nach acht Jahren sei die Novelle überfällig gewesen. Es handle sich um ein hochemotionales Thema, “von da her kann der Tierschutz nie weit genug gehen”.

Ähnlich sah das der SÖP-Abgeordnete Philipp Kucher, der die Einbeziehung von Tierschützern in der Gesetzwerdung hervorhob. Für die ÖVP meldeten sich vor allem Bauernvertreter zu Wort. Romantik und Idealismus seien bei Tierschutzdebatten zu wenig, meinte etwa Landwirtschaftssprecher Jakob Auer.

Höchst unzufrieden zeigte sich Josef Riemer (FPÖ), der weder die Bauern, noch Tierschützer, Tierärzte oder die Tiere selbst zufriedengestellt sah. Christiane Brunner von den Grünen kritisierte den weiter bestehenden Hunde- und Katzenverkauf im Zoofachhandel. Die NEOS begrüßten die Novelle, während Ulla Weigerstorfer (Team Stronach) Schlupflöcher bei der Katzenkastration ortete.

(APA)

Dringender Notfall!

Aus gesundheitlichen Gründen wird schweren Herzens für die entzückenden Minischweine Rudi (Göttinger Minischwein, 3 1/2 Jahre, kastriert), Resi und Lili (Schwestern, 8 Monate) ein neues Zuhause gesucht.

Die Schweinderln sind absolut menschenbezogen und sehr zutraulich. Sie leben in Kirchberg a.d.R. in Offenstallhaltung auf ca. 200 m² Grundfläche. Schön wäre es, wenn alle 3 zusammen bleiben könnten. Bei Interesse: 0664/2347497 – bitte teilen!!!!!

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Tierschutz Fürstenfeld Bitte rufen Sie Frau Brunner an : 0664/1603379