Category Archives: Tierquälerei

Stop Republicans From Legalizing Puppy Mills, Horse Meat and Other Forms of Animal Abuse

 
Stop Republicans From Legalizing Puppy Mills, Horse Meat and Other Forms of Animal Abuse
Puppy mills, the sale of dog and horse meat, force feeding ducks until their livers explode, and other examples of animal cruelty will be legalized if Republican efforts to overturn animal welfare laws are successful. Sign this petition to oppose Republican plans to return to the days where extreme animal cruelty was legal.

 

 

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Protest vor dem Schlachthof in Bergheim! Unser alljäjhrlicher Allerheiligen-Brief!

Protest vor dem Schlachthof in Bergheim! Unser alljäjhrlicher Allerheiligen-Brief!

 

Die Finsternis der Nacht hat den Tag längst besiegt. Mit ihr ist die Kälte zurückgekommen, nichts ist mehr übrig geblieben von der Sanftheit des späten Herbstnachmittags wo wärmende Sonnenstrahlen für kurze Augenblicke leise Hoffnung versprachen; die Sonne schläft längst und hat zu dieser Jahreszeit nicht mehr die Kraft ihre Wärme in Stein, Beton und Asphalt für die Nacht zu speichern.

Foto: gestern konnten die PassantInnen wieder eine schaurige Darbietung an der Schlachthofzufahrt bezeugen – RespekTiere-AktivistInnen gedachten der Seelen der Ermordeten… und die Tiertransportfahrer blickten verschämt zur Seite… Sanfte Nebelschleier bedecken die Landschaft, schwermütig, so als ob sie die hässlichen Wunden in ihr vor den Augen gütiger BetrachterInnen verstecken wollten. Und wahrlich, Wunden sind es, die ‚Mensch‘ hier aufgerissen hat, Karzinome, direkt am Nerv des Lebens.

Es ist ein Ungeheuer aus Stahl und Beton, ein Ort, der im Laufe so vieler Jahre so viel Schreckliches in sich gespeichert hat, dass selbst die Luft rings herum anders erscheint als anderswo, ja sogar anders schmeckt – tatsächlich, jeder Atemzug scheint in der Lunge zu brennen, schmerzlich, reißt Erinnerungen auf, ungeborene Gedanken; das hier ist ein Ort des Todes, und selbst die Menschen die hier arbeiten, bilden da keine Ausnahme; längst sind sie innerlich gestorben, haben kapituliert gegen die bleierne Schwere einer alles verzehrenden Energie, ständig wachsend, addierend, genährt von den Körpern und Geistern abertausender Unschuldiger, deren Blut die Erde unter ihnen längst in ein Meer des seelenlosen Irrsinns verwandelt hat. Wie könnte der menschliche Geist mit dieser Zusammensetzung zurechtkommen? Es ist ihm unmöglich, und sobald er in deren Bann gezogen wird, erstickt der Keim der Humanität, chancenlos, bis zur Potenz überfordert mit der Schwere dessen, was die Augen bezeugen müssen..

 

Heute, nach dem Tag der Heiligen, am Tag der Seelen, fragen wir uns: warum – so ein Schöpfer existiert – warum lässt Gott das zu?

Tut er es wirklich? Die Antwort ist eine einfache – nein, das würde es nicht, niemals; aber Gott schläft, schläft in unseren Herzen, wir erwecken ihn/sie nicht mehr; wir sind selbstgefällig geworden, suchen nicht seinen/ihren Beistand, aber Gott, heilige Materie, braucht unseren Glauben zum Existieren. Ohne Glauben ist selbst der Schöpfer/die Schöpferin machtlos, ohnmächtig!

Gott hat ‚Mensch‘ geschaffen, genau wie unsere Brüder und Schwestern um uns, jene mit Federn, mit Flossen, mit Flügeln, mit vier- oder mit zwei Beinen, jene die am Boden kriechen, die im Wasser schwimmen, sich in die Lüfte erheben können, jene, die in deren Rinde Jahrhunderte der Weisheit in sich gespeichert haben und jene, die im Sommer in alles überstrahlender Schönheit erblühen, nur um im Winter ihre Köpfe mutlos gegen den Himmel zu strecken, jedoch immer im Wissen, dass einem unumstößlichen Gesetz der Natur folgend ihre Zeit in wenigen Monaten wieder kommen wird; und Gott geriet in einen Rausch aus Farben und Formen und Eigenschaften, formte und vollendete, ruhelos, rastlos; erstrahlte in selbst für göttliche Energie nie gekannter Kreativität und Schaffenskraft; nimmermüde, Tag ein Tag aus, Monate, Jahre hindurch; und plötzlich war alles erfüllt von Leben, gackerte, kicherte, fauchte, blubberte vor sich hin, Leben um des Lebens Willen – und immer noch etwas hatte Gott zu vergeben – Liebe und Güte! Und ein kleines nacktes Wesen hielt sich zurück, zu sehr von sich selbst eingenommen, um Liebe oder Güte als Geschenk zu betrachten. Und Mensch war totenstill. Friede und Ehre war als nächstes dran – und wieder gebar sich Mensch ganz zurückhaltend. Bescheidenheit und Mitgefühl, darüber konnte das nackte Wesen nur wissend lächeln – und ging erneut leer aus.

 

 

Dann wurde es ruhig, kehrte Harmonie ein! Gott blickte zufrieden zur Seite, müde und glücklich; er betrachtete die ungeheure Vielfältigkeit und murmelte: ‚So soll es sein!‘. Doch gerade als er sich zurücklehnen wollte, den Lohn der Arbeit genießend, da erspähte er ein Häufchen Elend, zusammengekauert, plötzlich angsterfüllt und alleine. Gott sah nun wie nackt es tatsächlich war, kein wunderschönes Federkleid erhalten hatte, keinen wärmenden Pelz, keine Schuppen, mit welchen sich das Wasser zerteilen ließ; dieses Wesen hatte keine Zähne, um fleischliche Nahrung zu reißen, kein Verdauungssystem, welches Aas und toter Materie verarbeiten konnte, er hatte zu langsame Beine, um mit den Tieren des Waldes und des Feldes und der Steppe mitzuhalten; es hatte keine Klauen, um nach Nahrung zu graben, Nüsse zerbrechen zu können – dieses Wesen war ganz offensichtlich der einzige Punkt seiner/ihrer Schöpfung, welcher nicht vollendet war, beim Verteilen all der wunderbaren Eigenschaften und ‚Ausstattungen‘ zu kurz gekommen sein musste; und Gott hatte Mitleid… fast schon übermannt von unendlicher Müdigkeit, am Ende seiner Kräfte nach all den Anstrengungen, dachte er sich für ‚Mensch‘, dieses offensichtlich zu kurz gekommen Wesen in seinem göttlichen Plan, etwas ganz besonderes aus, denn er/sie hatte Erbarmen mit ihm; dass er ihn so nackt und hässlich gelassen, fast auf ihn vergessen hätte; doch nun war nichts mehr da zu geben, all die göttliche Kreativität schien ausgeschöpft; alles war verteilt und so musste jegliche Vergabe an ‚Mensch‘ eine bloße Kopie dessen sein, was schon geschaffen worden war.

Gott dachte kurz nach und mit mildem Lächeln – er/sie wäre nicht Gott, wenn ihm/ihr nun tatsächlich nichts mehr eingefallen wäre – griff er /sie noch ein letztes Mal in den Zauberkasten der Evolution. Gott dachte, wenn ‚Mensch‘ schon sonst nichts hat, dann, statte ich ihn mit Kreativität und Schaffenskraft aus, mit 2 Händen, die greifen und festhalten, gestalten, formen – und, darauf vergaß Gott in diesem Augenblick – die töten können!

Und ‚Mensch‘ lachte erstmals, weniger ängstlich nun, mit ersten Anflügen von Selbstsicherheit. Gott lachte zurück, denn nun sollte die Schöpfung abgeschlossen sein, alles schien am richtigen Platz. Alles schien gerecht verteilt, und ewiger Friede könnte herrschen zwischen allen Wesen, jedes mit dem zufrieden, was ein gerechter Schöpfer gegeben hatte!

Und Gott selbst war zufrieden! Und Gott war müde. Jetzt, wo Genesis vollbracht, jetzt konnte er sich zurücklehnen. Und Gott schlief ein und fiel in einen tausendjährlichen Schlaf. Vollkommen überzeugt, jedes Wesen seinen Platz im Weltgefüge gegeben, alle mit gleichen Rechten ausgestattet zu haben. Mit Fähigkeiten, die sich ineinander aufwogen und ergänzten, damit ein Gleichgewicht geschaffen sein würden. Ein Lächeln umspielt seine/ihre Lippen, während er/sie zufrieden schlief… und nichts bemerkte davon, wie Mensch plötzlich mächtig wurde, und immer mächtiger. Sein Wesen, unendliche Neugierde gepaart mit nicht zu befriedigendem Forschungsdrang, zeigte sich noch immer tief verletzt von der Schaffenspause, welche Gott an ihm eingelegt hatte. Sein Geist war deswegen rachsüchtig geworden, klein und hässlich, plötzlich jedoch mit Überlegenheit gesegnet; Überlegenheit, die auserwählt war, um Gerechtigkeit walten zu lassen, ein Gleichgewicht herzustellen; ‚Mensch‘ litt aber noch immer an mangelndem Selbstwertgefühl, und eine Kombination dieser Eigenschaften sollte aus ihm in sehr kurzer Zeit ein äußerst gefährliches Wesen gestalten – ein Raubtier, dessen Hunger nie gestillt sein wird, bis es auch noch das allerletzte andere Wesen von seiner Überlegenheit restlos überzeugt; und Überzeugung bedeutet in seiner verworrenen Vorstellung Unterjochung, Ausbeutung, ja sogar Genozid, die totale Ausrottung! So machte sich dieses Wesen alsbald daran die Schöpfung umzugestalten. Gott muss stolz sein, dachte er; doch im selben Augenblick setzte er sich über Gott hinweg, erachtete sich als seinesgleichen … und wurde selbst zu Gott, aber zu einem tyrannischen, despotischen Irrläufer, einem Satan, der von nun an fortwährend seine eigenen Menschlichkeit untergrub. Er schuf Todeslager, Tierkonzentrationslager, schuf ein perfektes Ausbeutungssystem, welches in all dessen tödlicher Effizenz Schöpfer selbst nicht perfekter hätte schaffen können. Gott schlief noch immer, er/sie war so müde, dass ihn/sie nicht einmal die Todesschreie der sterbenden und Leidenden wecken konnten. Und Mensch wusste: Gott, der Schöpfer, kann nur erwachen, kann nur leben, wenn wir uns seiner erinnern; er lebt in uns und mit uns, jedoch nur, wenn wir den Glauben an ihn/sie nähren; tun wir es nicht, stirbt er/sie wie eine Pflanze ohne Licht; er/sie wird einfach verwelken, erstarren in Stummheit. Und würde das passieren, wären wir dann nicht selber Gott? ‚Mensch‘ fasste nun einen eigenen Plan seines Universums, und in diesem Plan hatte ein gerechter Gott keinen Platz mehr; ‚Mensch‘ wollte Gott sterben lassen, die Erinnerung an ihn ausradieren, ein für alle Mal aus den Gedanken löschen, sich selbst befreien.

Und so vergaß Mensch Gott, begrub auch den letzten Gedanken an dessen Güte ganz tief im Herzen; Mensch erfand seinen eigenen Gott, eine Gott des Krieges, einen Gott seiner impertinenten eigenen Überlegenheit; er legte diesem neuen Gott falsche Worte in den Mund und verherrlichte ihn – doch in Wahrheit verherrlichte er nur sich selbst, denn den Gott, den er nun anbetet, ist sein Spiegelbild…

 

 

Und Gott schläft immer noch; er wird von Tag zu Tag müder und immer weniger spüren wir seinen Atem, seine Liebe und seine Zuneigung. Gott liegt im Sterben, ganz gewiss. Und je weniger wir an ihn glauben, desto schwächer wird sein Herzschlag; desto mehr wir ihn aus unserer Erinnerung vertreiben, desto massiver erblasst sein Wirken, desto schneller stirbt sein Werk. Gott hat in vielen Herzen bereits aufgehört zu existieren, und in noch mehreren ist er bloß als ein Hauch von angestaubter Sentimentalität zurückgeblieben, ein Relikt aus uralten Zeiten; ein verklärtes Symbol, in einer Epoche, wo Symbole längst ihren Status als Leuchttürme und Wegweiser verloren haben.

Dies ist eine Anklage an die heilige katholische Kirche, deren Oberketzer – und nicht anders sind jene zu bezeichnen, die sich von der Lehre ihres eigenen Lehrmeisters abgewendet und Eigeninterpredationen zugewandt haben – das Schicksal der Tiere hinnehmen, es sie niemals berührte und berührt; mehr noch, sie haben Verrat betrieben, seit Jahrhunderten, Verrat am Leben selbst! Sie haben die Tiere ausgeschlossen aus einer von Gott gewollten Gemeinschaft, in welcher nur die Menschheit selbst ‚gemein‘ ist; sie haben uns mit ihren hässlichen Worten entzweit von der Schöpfung, haben ihren eigenen Gott verraten, Völlerei – eine Todsünde – betrieben an den Wunden der Genesis. Und sie betreiben sie weiterhin, ohne zu zögern, ohne nachzudenken, ohne mit der Wimper zu zucken. Gieren nach dem Fleisch der Wehrlosen, denen sie jegliche Rechte in gar dümmlichen Worthülsen aberkennen.

Die heilige katholische Kirche hat sich mit unauslöschlicher Schande bedeckt, seit jenem Tag, wo sie ihre eigenen Mitglieder als gottgleich dargestellt und alle andere Schöpfungen aus dem Kreis des Lebens ausgeschlossen hat, ihre Führer als Vertreter Gottes auf Erden erkoren, an der Not der Welt Geld gescheffelt, Krieg und Leid und Elend kampflos akzeptiert hat; die Vertreter Gottes sind schweigsam dieser Tage, sie stellen sich nicht erdlichen Problem; sie verdammen das Kondom, sprechen dem Mitgeschöpf, welches ihre Teller ‚ziert‘ und ihre Mägen füllt, die Seele ab – dabei fehlt es ihnen selbst daran, die ihren sind von Heuchelei und Raffgier endgültig besiegt..

 

‚Es herrscht weitgehend Konsens darüber, dass der Mensch auf dieser Welt das einzige vernunftbegabte Wesen ist. Einzig der Mensch, geschaffen nach dem Ebenbild Gottes, besitzt hinsichtlich seines Handelns die Möglichkeit einer freien Entscheidung. Nur er kann eine bewusste Wahl zwischen mehreren Möglichkeiten treffen, kann sich so oder so entscheiden. Er allein ist fähig seinem Handeln eine Zukunftsperspektive zu geben. Er allein ist in der Lage die Folgen seines Handelns abzuschätzen um voraussehbare negative Folgen zu vermeiden.‘

‚Als alleiniger Träger der Vernunft hat der Mensch die Möglichkeit als Sachverwalter für Gottes Schöpfung darüber hinaus das Recht, die ihn umgebenden Tiere und Pflanze sowie die unbelebte Natur zu ‚nutzen‘.‘,

Sekretariat der deutschen Bischofskonferenz, 4. Oktober 1993

 

Triefen diese Zeilen nicht geradezu von Überheblichkeit, eine Überheblichkeit selbst Gott gegenüber? Wie kann der Schreiber dieser Worte einen derart vernichtenden Eindruck als allgemein gültige These wiedergeben, ohne dabei nicht in Schamesröte zu verfallen? Was nimmt ‚Mensch‘ sich heraus, sich als ‚Gottes Ebenbild‘ zu betrachten? Wir, die alleinigen Träger der Vernunft? Gerade wir, die wir unsere eigene Lebensader zerstören, unentwegt in den Eingeweiden unserer Mutter Erde wühlen, selbst Individuen der eigenen Gattung mit Hass und Ausgrenzung strafen, die dem imaginären Symbol ‚Dollar‘ hoffnungslos unterlegen, ausgeliefert sind? Die wir uns selbst in Kriegen vernichten, mit Waffen, welche unseren gesamten Planeten in Sekundenbruchteilen zu Sternenstaub verwandeln könnten?

Wir, die wir von Habgier und Intoleranz, von Sucht und Neid und Aggression geradezu befallen sind? Die wir an einer Krankheit leiden, die schlimmer ist als alles je gewesene, eine Krankheit, die sich ‚Selbstherrlichkeit‘ nennt?

 

 

Doch die Kirche geht sogar noch einen Schritt weiter – in einer totalen Fehlinterpretation der ‚Hubertus-Geschichte‘, wo Jesus einem Jäger namens Hubertus dessen Tun vor Augen führte und ihn von der Heiligkeit alles Lebens lehrte, gibt sie heute den Waidmännern ein zu Hause, ein Dach über den Kopf, und sanktioniert deren Tun auf gar heidnische Art und Weise, feiert tatsächlich als Innbegriff des Götzendiensts mit diesen regelrechte ‚Opferfeste‘; besagter Jäger entsagte – jedermann/frau weiß das – nach dem Zusammentreffen mit Jesus, der verkörperten Menschlichkeit, dem Morden in Wald und Flur. Dennoch, wie kann man den Fortgang der Geschichte anders bezeichnen als ‚purste Schizophrenie‘, eine Bewusstseinsspaltung in Reinkultur, muss der arme Hubertus heute herhalten als Schutzpatron jener, von welchen er sich so eindeutig abgewandt hatte??? Bei einer solchen ‚Jäger-Messe‘, dem ‚Erntedankfest‘ der Grünberockten, im Wiener Stephansdom, an einem der heiligsten Orte der österreichischen Christenwelt abgehalten, sprach Dr. Jürgen Vocke, Präsident des Bayerischen Jagdverbandes, 2010 folgende eindrucksvollen Worte:

‚Herr, Du hast uns zu Jägern und Hegern berufen. Gib, dass wir Dich in jeder Pflanze und in jedem Tier als Schöpfer erkennen und Dir für den uns anvertrauten Reichtum der Natur danken.‘

 

‚Wie bitten Dich erhöre uns‘, ist die Antwort des Kirchenvolkes. Fürbitten, nennt man es, eine achtlose Aneinanderreihung von sinnentleerten Wortfragmente, nicht mit der Sprache des Herzens gesprochen, nur ein Wiederkäuen der Stimmbänder; tausende Male wiederholt ohne den Verstand zu bemühen, eine Bankrott-Erklärung des Geistes.

 

Ist das die Möglichkeit? Dr. Vocke, der im Deutschland jener Tage übrigens beleidigt einen Prozess gegen das ‚Universelle Leben‘ geführt hatte, weil dieses ihn mit ‚Lustmörder‘ titulierte, möchte also Gott in jedem Tier erkennen – richtet er aber im Umkehrschluss dann nicht seine Waffe gegen seinen Gott selbst, in der Absicht zu töten? Wir erachten Dr. Vocke als bestimmt sehr intelligenten Mann, aber gerade darum bietet seine Aussage nur einen zulässigen Schluss: entweder er belügt sich hier selbst oder aber er belügt uns, verkauft uns für dumm – und stellt sich dabei auch noch unter den Scheffel einer präpotenten Scheinheiligkeit…

Dr. Peter Lebersorger, der Generalsekretär der Zentralstelle Österreichischer Landesjagdverbände, war der nächste Fürbittensprecher:

‚Herr, du gabst allen Menschen Wald und Natur zur Erholung und Entspannung. Lass die Besucher sich wie Gäste benehmen, damit wir die Vielfalt und Schönheit Deiner Schöpfung an unsre Nachkommen weitergeben können.‘

Alle: ‚Wir bitten Dich erhöre uns.‘

 

Entspannung nennt er es, wenn die Waidmänner das blutige Handwerk des täglichen Massakers in unseren Schlachthöfen auch auf den Wald ausdehnen? ‚Lass die Besucher sich wie Gäste benehmen … wie gerne haben wir Besuch mit der Waffe in der Hand … damit wir die Vielfalt der Schöpfung an unsere Nachkommen weitergeben können‘. Wie wohl? Als Rehrücken, gemordetes Leben, zerstückelt und zerteil, auf einem Teller serviert?

 

Dass die Kirche nichts dazu gelernt hat, beweist folgende Begebenheit: 2014 flüsterte der die Messe im Zuge des ‚Erntedankfestes’ der Salzburger Jägerschaft leitende Geistliche – im Angesicht eines für diesen Zwecke ermordet aufgebahrten Hirsches – der versammelten Masse unfassbare Worte zu, wo er die JägerInnen mit dem Verweis segnete, sie würden doch ‚das ganze Jahr hindurch so viel Gutes tun‘! Selbiger Diener Gottes, so dem Vernehmen, soll übrigens erst wenige Wochen zuvor den Jagdschein, die Lizenz zum Töten, erworben haben…

 

Wir werden erst Frieden mit der Schöpfung, und damit mit uns selbst, finden, wenn wir neue Wege beschreiten; wir laden die Kirche ein auf diesen Weg, laden sie ein zur Diskussion, zum Austausch. Es liegt an ihr, sich endlich abzuwenden von Selbstzerfressenheit und wieder dorthin zurück zu kehren, wo ‚Mensch‘ sie gerade in diesen Tagen am meisten braucht und was letztendlich ihre Bestimmung, ihr gottgegebener Auftrag ist – als leuchtendes Vorbild der Lehren Christi zu wirken, ein Beispiel zu geben wie es sein könnte, wenn wir alle wieder zurückkehren würden zum Ratsfeuer des Lebens und dort den uns gebührenden Platz einnehmen, gemeinsam mit unseren tierlichen Brüdern und Schwestern; die Augen beschämt zu Boden gerichtet um Verzeihung bittend, die Bestie in uns endlich zum Erliegen gebracht; und dieses Mal werden wir nicht als Zerstörer sondern als Bewahrer, als schützende Hand, erscheinen…

Wenn sich die Kirche aber anders entscheidet, uns ihre Stimme versagt, dann gehen wir diesen Weg alleine; und die ‚Heilige katholische Kirche’ wird endgültig und ohne Wiederkehr abrutschen in die Bedeutungslosigkeit. Ihre Führer werden sich einst ihrem Schöpfer stellen, erneut nackt und elend, und sich zu verantworten haben, sie, seine Stellvertreter, im Angesicht Abermilliarden von tierlichen Seelen, welche sie in dem Wahnsinn, dem allergrößten Verbrechen in einem an Schandtaten überreichen Erbe der Menschheit, als Schutzbefohlene so ganz allein gelassen hatten…

 

 

 

 

 

Wieder haben sich an den diesjährigen Tagen der Heiligen und der Seelen RespekTiere-Tierrechts-AktivistInnen eingefunden, um vor den Toren des größten Rinderschlachthofes Österreichs, in Bergheim bei Salzburg, der Getöteten zu gedenken. Sie sind schwarz oder blutigrot gekleidet – Totenkopfmasken tauchen die Szenerie in eine dem Anlass entsprechende Atmosphäre – und (kunst-)blutübergossen, im triefenden Gewand der Schlächter. Mit leuchtenden Fackeln erweisen sie den Seelen der Tiere ihre Ehre.

Heute ist der Tag der Seelen; und Seelen besitzen wir alle, jegliches Leben, ob tierlich, pflanzlich oder menschlich.

Vergessen wir nicht, untersagt die Kirche den Tieren, den Geknechteten, Gefolterten, Ausgebeuteten, Gemordeten, die Unterstützung, versagt sie in sich selbst; so weit so gut…

 

 

 

 

 

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Decomposed and Starving Horses Found on Property Deserve Justice

 
Decomposed and Starving Horses Found on Property Deserve Justice
 

 

Nine horses reportedly died of hunger and one nearly starved to death in a shocking case of animal cruelty. The surviving horse, named Shamus, was apparently so emaciated that his ribs showed through the skin. Demand justice for these horses now.
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Enten leiden in Niedersachsen

Wiederholungstäter und Tierquäler in Niedersachsen

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PETA zeigt Enten- und Schweinemäster erneut an

Stand Oktober 2017

Entenmast: 

Enten lieben das Wasser und pflegen intensive Beziehungen zu ihren Artgenossen und Familien. Die intelligenten Tiere können sogar schon als Küken abstrakte Konzepte erfassen. Zudem können Enten wie jedes andere Lebewesen eines – leiden!

In der intensiven Mast ist es den stark überzüchteten Wasservögeln kaum möglich, eine ihrer arttypischen Verhaltensweisen auszuleben, denn das für sie wichtigste Element fehlt – das Wasser. Zudem wurden den eigentlich schlanken Enten enorme Fleischmassen angezüchtet. Schon nach kurzer Zeit bewegen sich die Tiere kaum noch, denn aus dem schnellen Muskelwachstum resultiert in den meisten Fällen eine Bein- und Skelettschwäche. Dies kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass die Tiere auf den Rücken fallen und aus eigener Kraft nicht mehr auf die Beine kommen. Sie verdursten oder sterben an Schwäche und Stress – ein langsamer und qualvoller Tod.

Rückblick: Im Jahr 2012 hatte PETA in einem der „Wiesenhof-Skandale“ aufgedeckt, wie Enten bei einem Wiesenhof-Vertragsmäster in Melle tagtäglich unter der Zucht und Haltung leiden. 2016 stellte das Amtsgericht Osnabrück das Verfahren, welches durch die Strafanzeige von PETA ins Rollen kam, gegen eine Zahlung einer Geldbuße in Höhe von jeweils 4000 Euro ein.
Wiesenhof trennte sich aufgrund der zutreffenden PETA-Recherchen von dem Mäster.

Realität: 2017 erhält PETA weitere Aufnahmen aus demselben Entenmastbetrieb in Melle. In den Ställen zeigt sich das gleiche trostlose Bild wie vor fünf Jahren: Tausende Enten in einer großen Halle, die teilweise auf ihrem eigenen Kot leben müssen. Von einer offenen Wasserfläche können die Wasservögel nur träumen. Stattdessen leiden sie offensichtlich schon nach wenigen Wochen unter Beinfehlstellungen. Einige Tiere liegen auf dem Rücken und kommen aus eigener Kraft nicht mehr auf die Beine. Das Federkleid ist oftmals schmutzig – normalerweise würden die Tiere es täglich in offenen Wasserstellen wie Seen oder Flüsse säubern.

Diese Ente leidet aufgrund der Zucht auf immer mehr Fleisch an einer Skelettschwäche – sie kommt von selbst nicht mehr auf die Beine und wird voraussichtlich einen langsamen Tod sterben
Tierschutzwidrige Tötung der Enten: Täglich werden tote, schwache und kranke Tiere aus der Gruppe aussortiert. Laut Gesetz müssten die Tiere mit einem Schlag auf den Kopf betäubt und dann mit einem Schnitt durch die Kehle ausgeblutet werden. Als seien diese rechtlichen Vorgaben nicht schlimm genug, werden sie in diesem Betrieb nicht eingehalten:  Die Tiere werden an den Flügeln festgehalten; teilweise tritt ein Mitarbeiter auf den Körper eines Tiers, damit es nicht fliehen kann, während er ein anderes Tier tötet. Er schneidet den Enten ohne jegliche Betäubung die Kehle durch und wirft sie teilweise noch flatternd in die Mülltonne. Dort werden sie höchstwahrscheinlich langsam verbluten oder ersticken an ihrem eigenen Blut.

Der Mann schneidet der Ente ohne vorherige Betäubung die Kehle durch und wirft das flatternde Tier in die Mülltonne – tierschutzwidrig und extrem grauenvoll.

Die Körper der toten Enten werden mittlerweile an Tomassen Duck-To B.V. geliefert. Dieses niederländische Unternehmen gehört zu BR Group, einem der weltweit größten Händler mit Entenprodukten. Tomassen rühmt sich auf seinen Internetseiten mit Versprechungen wie „einer optimalen Versorgung der Tiere bei den Entenzüchtern“ oder betont eine „nachhaltige Entenzucht“ mit „gesunden Tieren“. Sätze wie „Sie haben relativ viel Freiraum, leben auf Stroh und werden von sehr fachkundigen – und auch leidenschaftlichen Entenzüchtern – versorgt“ oder „…ist das Personal auch in puncto Wohlergehen der Tiere und Lebensmittelsicherheit gut ausgebildet“ sind reine Marketingstrategien und haben mit der Realität nichts zu tun.

Nach eigenen Angaben des Unternehmens ist Deutschland der größte Abnehmer seiner Entenprodukte. Bei der EDEKA-Gruppe entdeckte PETA Fleisch von Tomassen in der Tiefkühltruhe. Ebenso wurden Entenprodukte in verschiedenen Onlineshops wie beispielsweise „BOS FOOD“ und in asiatischen Supermärkten ausfindig gemacht. Da das Fleisch auch in den Großhandel gelangt, kann es auch in Restaurants, wie zum Beispiel Asia-Restaurants, angeboten werden.

Tomassen schreibt auf seiner Website: „Und wenn Ihr Kissen mit Entendaunen gefüllt ist, dann schlafen Sie vielleicht sogar auf unseren Federn …“ Die Tiere werden im Schlachthaus vollautomatisch gerupft und anschließend an Daunenhändler und -verarbeiter weiterverkauft. Über die tierquälerische Haltung und Tötung der Enten erfahren die Käufer von Daunen nichts.

Schweinemast:

PETA wurden zudem Bilder aus der Schweinemastanlage des Mästers zugespielt. Teilweise verletzte Schweine liegen auf harten Spaltenböden in völlig verdreckten und engen Buchten. Einige Tiere leiden unter geschwollenen Gelenken, Abszessen oder angenagten Ohren sowie den zuvor kupierten Ringelschwänzen. Eine für die intelligenten und reinlichen Schweine derart schmutzige und reizarme Haltung führt in den meisten Fällen zu Bissverletzungen – so auch im Stall des Mästers in Niedersachen. Aufgrund des im Kot und Urin enthaltenen Ammoniaks muss die Luft im Stall in den Lungen und Augen der Tiere brennen. Anzeichen dafür sind viele Tiere im sogenannten Hundesitz (eine Schonhaltung bei Atemwegs- oder Gelenksproblemen) sowie die teilweise entzündeten Augen der stark vernachlässigten Tiere.

Ein völlig verdickter und entzündeter Fuß – diesem Schwein muss jeder Schritt Schmerzen bereiten.

Eine Umfangsvermehrung so groß wie ein Fußball – nicht selten werden Schweine trotz ähnlicher Erkrankungen im Schlachthof getötet.

Abgeschnittene Ringelschwänze, harter Spaltenboden und eine enge kotverdreckte Bucht: Alltag für diese und die allermeisten anderen Schweine in Deutschland.

Anzeige:

PETA hat erneut Anzeige gegen den Betreiber der Enten- und Schweinemastanlage in Melle (Niedersachsen) erstattet. Wegen erneutem Verdacht des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz, die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung sowie die tierschutzwidrige Tötung fordern wir eine sofortige Schließung der Mastbetriebe und ein Tierhalteverbot für die Verantwortlichen.

Kontrollen:

In diesem Fall zeigt sich erneut: Kontrollen werden nicht durchgeführt oder versagen. Bei der Häufung der Skandale in der landwirtschaftlichen Tierhaltung und vor allem der Wiederholungstäter stellt sich die Frage, ob ein System, das in den meisten Fällen nicht einmal die minimalen gesetzlichen Regelungen einhält, wissentlich unterstützt wird.

Was Sie tun können

Enten und Schweine sind intelligente Tiere mit vielen Bedürfnissen, die in der intensiven Mast niemals artgerecht gehalten und getötet werden können. Bitte kaufen Sie keine tierischen Produkte wie Schweinefleisch, Entenbrust und Entendaunen. Hinter all diesen Erzeugnissen steckt großes Tierleid. Melden Sie sich noch heute bei unserem unverbindlichen und kostenlosen Veganstart-Programm an und erhalten Sie 30 Tage lang leckere vegane Rezepte und viele Tipps und Tricks, die den Einstieg in ein gesundes und tierfreundliches Leben erleichtern.

He stabbed the kangaroo while his friend laughed

 

Demand Justice for Brutally Murdered Kangaroo

Sign Now

„Just face it, that’s your fate. Let me finish this as quickly as I can.“ This sounds like an act of mercy, but they’re actually the words uttered in a video of a man brutally murdering a kangaroo. In August, a horrific video emerged from Australia. A man is seen approaching an injured kangaroo, and instead of helping the animal he grabs the kangaroo by the tail and stabs the poor animal multiple times, while the person recording laughs in the background.This isn’t just cruel — it’s illegal. In Victoria, Australia, native wildlife are protected under the Wildlife Act of 1975. The culprit has been arrested, but we need to put pressure on authorities to follow through with convicting this man for his horrific crime.Speak up against animal cruelty. Sign your name and demand justice for the murdered kangaroo! Thank you for making a difference,

  Angie L. The Care2 Petitions Team

 

Von Hunden, Katzen, Schweinen, Schafen und Hummern – Tierrechts-Impressionen aus Kroatien

Von Hunden, Katzen, Schweinen, Schafen und Hummern – Tierrechts-Impressionen aus Kroatien

 

Im Zuge eines erneuten Besuches des städtischen Tierheims im kroatischen Zadar gestalteten wir die vergangenen Tage zu einem Tierrechts-Event der besonderen Art.

Wie in praktisch allen Ländern stößt man auch im Urlaubsparadies Kroatien überall auf Tierleid; meist bleibt dieses allerdings völlig unbeachtet, die Menschen – selbstredend auch die TouristInnen – registrieren die oft todtraurigen Details nicht einmal am Rande.  Natürlich kann dieser kleine Bericht nur ein Augenaufschlag zur Problematik sein, zu näherer Betrachtung reicht im Moment weder die Zeit noch die Bestimmung – aber vielleicht wagen wir einmal eine ausführlichere Analyse in den nächsten Jahren.

 

Jedenfalls, Arbeit gibt es für die Tierrechtsvereine wohl auch in Kroatien genug, wobei aber nicht übersehen werden kann: Tierrechtsgruppen wie zum Beispiel die großartigen ‚Animal Friends of Croatia‘ haben natürlich inzwischen ganz wunderbare Aufklärung geleistet und den allgemeinen Tierschutz im Küstenland auf einen positiven Level gehoben. So zum Beispiel kommt ab heuer ein Gesetz zu tragen, welches das Töten von Straßenhunden verbietet, und auch andere Vorlagen wurden erlassen, welche sich international sehen lassen können (seit dem 01. 01. 2017 gibt es ein Pelzfarmverbot)!!

 
   

Aber zurück zum Grunde unseres Besuches; das Tierheim Zadar stand früher auf der Liste der besonders schlimmen ‚Asyle‘ Südost-Europas, mit teilweise wirklich schrecklichen Zuständen. Viel hat sich seither geändert, alleine im Vergleich zum letzten Jahr ist der Fortschritt unübersehbar. Mithilfe ausländischer Organisationen ist es augenscheinlich gelungen, für die allermeisten Hunde die Kettenhaltung auszusetzen, die Stadt Zadar war zudem ein Vorreiter in der ‚No-Kill-Politk‘ und setzte das Morden schon drei Jahre früher als der REst der Nation, nämlich 2014, aus. Zwar gibt es leider noch immer einzelne der Lieben – und sonderbarerweise die besonders zugänglichen – welche aus dem einen oder anderen Grunde angepflockt leben müssen, dies sei aber eher eine Maßnahme dem Platzmagel geschuldet und dem Vernehmen nach dürften genau jene sobald die Zugangsgitter geschlossen werden völlig frei laufen.

 

Ansonsten sehen die gut 250 Hunde aber gut aus – bis auf die Neuankömmlinge, die nun gesund gepflegt werden (Bild oben) – es gibt ausreichend Wasser und Nahrung, die Gehege sind sauber und aufgeräumt. Auffällig ist, wie viele Welpen es hier gibt; jetzt sei die Zeit, wo sehr viele abgegeben werden, samt den Müttern, hören wir später.

 
   

Ein sehr netter Junge betreut die BesucherInnen – es gibt im Gegensatz zu den meisten Tierheimen südlich und östlich von Österreich tatsächlich welche – und sämtliche Hunde präsentieren sich uns gegenüber als sehr, sehr freundlich, zeigen keinerlei Scheu vor Menschen – im Gegenteil, sie wollen alle möglichst viele Streicheleinheiten abbekommen! Wie es aussieht, dürfte das Asyl seine ärgsten Probleme gemeistert haben und die Entwicklung hin zur echten Herberge ist eine ziemlich verblüffende! 🙂

Überall in Kroatien, wo immer man auch durch das Land fährt, stößt man auf die großen Öfen, wo ganze Schweine, Hühner und Schafe gegrillt werden. Selbst die TouristInnen finden den eigentlich furchtbaren Anblick irgendwie toll und zur Atmosphäre passend, die Einheimischen sowieso, aber sensiblere Menschen werden sich – auch im Bewusstsein der Tatsache, dass es für die für unsere Gelüste ermordeten Tiere wohl keine Unterschied macht in welcher Form man ihre Leichen(teile) präsentiert (selbstredend ist Fleischverkauf und -verzehr immer gleich fordernd, nämlich das Leben eines Tieres) – noch angewidert von den Grillern wegdrehen als von ’normalen‘ Fleischtheken. Es macht nämlich doch eine Differenz, eine ganz gewaltigen, tief psychologische sogar, wie man den Tod von Mitgeschöpfen präsentiert: in ganzer Form zeigt man den Kindern nämlich auf direkteste Art und Weise wie selbstverständlich das Ermorden von Tieren für unsere ‚Gaumenfreuden‘ ist, bereitet sie in sehr abstoßender, aber anschaulicher Weise darauf vor, dass ‚Mensch‘ der Gebieter ist, allen andere Lebensformen weitest überlegen. Wie mit dem erhobenen Zeigefinger wird angedeutet, es ist uns gestattet mit den Mitgeschöpfen umzugehen, wie immer wir mögen… hier wird selbst der Horror zur Idylle erkoren, der Gestank gebratenen Fleisches im Angesicht im Feuer brutzelnder, aufgespießter Körper zum Appetitanreger verpflichtet. Denken Sie bitte darüber nach, diese Öfen, sie sind dazu prädestiniert, Kinder in dem Gefühl aufwachsen zu lassen, dass Tiere nur dazu da sind, um von uns aufgegessen zu werden; sie sind Mitleids-Vernichtungsmaschinen, Geräte, welche die psychische Tabu-Schranke mit Leichtigkeit knacken. Jedes gesunde Kind würde vor dem Anblick malträtierter, gepfählter, im eigenen Fett triefender Tiere zurückschrecken, würde ebendieser nicht solcherart zur Normalität erhoben – und nicht alleine zur Normalität, nein, viel schlimmer, die Öfen dienen sogar dazu, ein ländlich- romantisches Umfeld vorzutäuschen, eine Verbundenheit mit der Erde – obwohl sie gerade diese Verbundenheit, das seidene Band, mit dem Luftzug glühender Kohlen zerreißen, und letztendlich beitragen, die Monster aus uns machen, die mir mit den Augen der Tierwelt betrachtet dann auch so sind…wer mag dies bezweifeln?

 

Wohl nicht nur tierrechtsaffine Menschen würden sogar so weit gehen, zu behaupten, derartiger Anschauungsunterricht fördert ein später tierquälerisches, zumindest ein herzloseres, Verhalten gegenüber den Mitgeschöpfen, wenn auch auf ganz absurde Art und Weise. Jedenfalls wird das Leben der Tiere auf diese Art und Weise dem alleinigen Daseinsgrund unterstellt, uns als Nahrung zu dienen. Solche Gedanken und Bilder setzen sich besonders in Kindern fest, und ja, natürlich, es wird einige davon geben, welche sich angeekelt abwenden und vielleicht gerade wegen des Anblicks später auf Fleisch als Nahrungsmittel verzichten, aber noch viel mehr werden nicht zuletzt deshalb vorbereitet auf eine fleischessende  Zukunft ohne schlechtes Gewissen und ohne jegliche Reue…

 

Natürlich dürfen da Proteste nicht fehlen, die allerdings meist von den PassantInnen übersehen werden, da der Sinn solcher nicht wirklich erkannt wird; zu abstrakt ist die Vorstellung, Tiere zu lieben und ihnen das gleiche Recht auf Leben zugestehen wie uns selbst, anstatt sie bloss deren Fleisches wegen zu halten…

 

 

‚Proteine müssen nicht tierischen Ursprungs sein‘, das sind die ersten Anzeichen – hier auf dem Vollkornbrot – hin in eine vegane Welt!!! Das ganz wunderbar schmeckende Vollkornbrot wird in Folge dann auch als gesundes, ‚pflanzliches Steak‘ be-zeichnet

 

Das Verhältnis den ‚Nutz’tieren gegenüber zeigt sich auch in den Fleischerläden; es finden sich Schweine- und Schafsköpfe als normalste Verkaufsgüter, und selbst die ausländischen Marktketten machen da keine Ausnahme – Interspar, der Großmarkt der österreichischen Spar-Gruppe, zum Beispiel ‚schmückt‘ damit eine ganze Vitrine. Eine Verkäuferin übrigens, welche unsere fotografischen Bemühungen kommentiert, meint: ‚Wenn ich an der Kasse sitze und jemand kommt mit so einem Kopf daher, dann erschrecke ich immer ganz gewaltig. Ich finde es immer furchtbar.‘

 

 

 

Apropos Interspar: in seinem Mega-Markt in Zadar entdeckten wir einen einsamen Hummer, angeboten um rund 40 Euro. Bitte betrachten Sie das Bild etwas länger, strömt es nicht die ganze Traurigkeit dieser Welt aus? Mit zusammengebundenen Scheren – in Österreich, wo wie bereits erwähnt, Interspar beheimatet ist, ein Tierqual-Delikt!!! – harrt er in einer strukturlosen Welt seines Endes; ein Ende, wie es grausamer nicht sein könnte: gekauft bloß für den Gaumenkitzel, als unabwendbares Schicksal der Tod im kochenden Wasser folgend, beobachtet von einer Familie, die sich am Leid des Tieres ergötzt – oder es zumindest nicht, entgegen allen wissenschaftlichen Untersuchungen, als solches erkennt…

 

Wir haben Interspar ein Mail geschrieben und gebeten, auf Praktiken die im Heimatland verboten sind, auch im Ausland zu verzichten. Es kann wohl nicht sein, dass man sich hierzulande mit ‚Natur Pur‘ und Tierwohlgeschwafel ein Mäntelchen des Umwelt- und Tierschutzbewusstseins umhängt, dieses aber sobald man die Grenze verlassen hat, genauso schnell wieder auszieht! Geschäftspolitik nennen es die einen, Verrat die anderen… Auf jeden Fall beweist die Tatsache, wie ernst es den Konzernen wirklich ist mit ihren Werbestrategien zugunsten des Tierschutzes…

 

Fotos: der Werbestratege scheint an einer Schizophrenie zu leiden, bildet er doch Hummer zu Werbezwecken in halbwegs natürlicher Umgebung und ohne zusammengebunde Scheren ab, während er sie nur einen halben Meter oberhalb in völliger Triste zum Verkauf anbietet.. einfach nur traurig! Lassen sich Menschen wirklich so leicht täuschen, oder können und wollen sie die Wahrheit und das Leid gar nicht mehr erkennen? Vielleicht finden auch sie ein paar Minuten Zeit, um Spar nach den Gründen seiner Geschäftspolitik zu fragen? office@spar.at Aus unserem Brief an Interspar:

… der Grund unseres Schreibens ist leider in trauriger; vor wenigen Tagen mussten wir in ihrer kroatischen Interspar-Filiale in Zadar mit großem Erstaunen feststellen, dass Sie dort lebende Hummer verkaufen, mit zusammengebundenen Scheren in ein strukturloses Becken gesetzt. Wie Sie bestimmt wissen, untersagt ein Gerichtsurteil des Unabhängigen Verwaltungssenates eine derartige Haltung in Österreich. Jahrelang hat RespekTiere für diesen Entscheid gearbeitet, nur um jetzt feststellen zu müssen, dass ausgerechnet österreichische Firmen genau diese Tierqual nun im Ausland fortsetzen?! Internationale Studien beweißen übrigens längst ein Schmerzempfinden des Hummers, auch das wissen Sie bestimmt, ebenso seine völlige physische sowie psychische Überforderung in genannten Becken, wo Sie Ihnen dann nicht einmal die geringste Annehmlichkeit bieten, wie Sand am Boden oder Steine, hinter welchen sich die Armen verstecken könnten. Nichtsdestotrotz bilden Ihre Werbestrategen aber auch noch am zugehörigen Plakat den Hummer – selbstredend ohne zusammengebundenen Scheren – in seiner natürlichen Umgebung ab, wie um vom Grauen, welchen diese Tiere ausgesetzt sind, abzulenken. Diese Tatsachen gereichen der Spar-Gruppe wohl nicht zu Ehren!

Wir bitten Sie, uns diese Diskrepanz zu erklären: eine offiziell als tierquäerisch eingestufte und daher in Österreich verbotene Hälterung muss auch 700 Kilometer entfernt noch als tierquälerisch erachtet werden; bitte klären Sie uns auf, liegen wir mit der Annahme etwa falsch?! Besonders die Spar-Gruppe bemüht sich doch, dankenswerterweise, hierzulande, die Tierschutzstandards in der ‚Nutztier‘-Haltung zu heben, dem Konzern mit ‚Natur-Pur‘-Produkten und dem Bemühen um artgerechte Tierhaltung‘ einen ‚grünen‘ Anstrich geben. Nicht zuletzt deshalb können wir ein solches Vorgehen so ganz und gar überhaupt nicht verstehen.

Wir bitten Sie von ganzem Herzen, bitte überdenken Sie den Lebendhummerverkauf in allen Ihren Filialen, wo auch immer angesiedelt. Eine Tierquälerei bleibt eine Tierquälerei, und wenn Sie vielleicht auf ‚kroatische Verhältnisse‘ oder Gesetzeslagen pochen, dann müssen wir Ihnen sagen: wenn Unrecht zu Recht wird, dann wird Widerstand zur Pflicht! …

 

Waldbrände geschuldet den enormen Temperaturen waren und sind auch an der Küste ein großes Thema; seit Mai hat es keinen Tropfen geregnet, hören wir, dementsprechend ausgedörrt ist das Land. Die herrlich duftenden Kiefernwälder, von der Sonne versengt, lassen erahnen, es genügt wohl eine unachtsam weggeworfene Zigarette, um ein Inferno auszulösen. Tatsächlich finden sich viele völlig verkohlte Grundstücke, zum Glück allerdings sind fast alle eingerahmt von den traditionellen Steinmauern, welche ganz sicher mithelfen, dass sich etwaige Flammen nicht ganz so schnell auszubreiten vermögen.

 

 

Es gibt, wenn auch nicht mehr so stark an Zahl wie noch vor einigen Jahren, viele Straßentiere in Kroatien, und noch immer gibt es kein wirkliches staatliches Konzept, um die Vermehrung auf medizinischem Wege zu unterbinden. Kastrationsprogramme werden fast ausschließlich von NGO’S getragen.

 

Ausgehungert und Ausgestoßen – Straßentiere in Osteuropa! Natürlich dürfen bei solchen Recherchereisen auf gar keinen Fall Kundgebungen gegen das Töten von Straßentiere fehlen! So konnten PassantInnen wieder an diversesten Stellen Gevatter Tod sehen, sowie ein Transparent mit der Aufschrift: ‚Stop Killing Stray Dogs! Now!!!‘

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Der Bericht – Es ist nicht zu fassen – der nächste Skandal in der bäuerlichen Tierhaltung, und was für einer!!!!

Der Bericht – Es ist nicht zu fassen – der

nächste Skandal in der bäuerlichen

Tierhaltung, und was für einer!!!!

Es ist nicht zu fassen – der nächste Skandal in der bäuerlichen Tierhaltung, und was für einer!!!!


Am Wochenende bekamen wir einen aufgeregten Anruf – in einer kleinen Ortschaft im oberösterreichischen Innviertel würde es einen Hof geben, wo die Besitzer angeblich eigene schwere soziale Problemen wälzen, und dennoch viele Tiere um sich versammelt hätten. Tiere, denen allesamt das Mindestmaß an einem gesunden, artgerechten Umfeld vorenthalten wird…

Oft handelt es sich bei solchen Anrufen lediglich um Nachbarschaftszwistigkeiten; nichtsdestotrotz muss man den Vorwürfen immer auf den Grund gehen, denn wenn in den Erzählungen doch ein Kern Wahrheit steckt, wer hilft dann den an der jeweiligen Situation völlig unschuldigen Mitgeschöpfen?

Meist erkennt man eine klägliche Tierhaltung schon von außen – wenn sich der gesamte Hof in schlechtem baulichen Zustand präsentiert, Schutt und Müll eine Einheit mit zerbröckelndem Mauerwerk bilden und sich der Tiermist im Hof aufstapelt, dann ist ein genaueres Betrachten das Gebot der Stunde!

 

Dieser erste Eindruck traf dann auch auf ‚unser‘ Objekt zu; eine Misere, daran konnte auch das Baugerüst rund um das Haupthaus nichts ändern, welches aber wenigstens davon kundete, dass die Besitzer noch nicht in das ‚Alles egal‘-Befinden abgerutscht sind, sie vielleicht doch noch die Kraft haben könnten, den Umständen zu trotzen und Veränderungen herbeizuführen wünschen.

Machen wir es kurz: an jenem ‚Tatort‘ wird diese Hoffnung leider aber auch bloß Hoffnung bleiben, denn was wir dann vorfanden, es spottet jeder Beschreibung! Beginnen wir mit den kleinen Lichtblicken – außerhalb des Hofes, getrennt von den Gebäuden durch eine Straße, gibt es einen eingezäunten Bereich, wo sich Hühner, Gänse und Enten tummeln; einige Bäume spenden dort Schatten, es gibt Gräser und, zu unserem Eintreffen leider recht brackiges, Wasser. Eine Gans dürfte an einem gebrochenen Flügel gelitten haben, jedenfalls steht dieser in sonderbarem Winkel vom Körper ab; wie das passierte, darüber gibt es widersprüchliche Aussagen von Seiten der Tierhalter. Jedenfalls gehört die Verletzte in medizinische Obhut, so viel steht fest! Aber ansonsten scheint es den Vögeln halbwegs gut zu gehen. Einzig, wir haben gehört, sie würden  – zumindest einige davon –  immer wieder durch die Maschen schlüpfen und dann wegen der direkt angrenzenden Straße in gefährliche Situationen geraten; das kann natürlich sein, muss wohl nun genauer untersucht werden, im Moment können wir ein solches Szenario nicht bestätigen.

 

 

 
 
 

Am Hof selbst gibt es einige Esel und Ponys, deren Zustand als ganz ok einzustufen ist; sie haben einen ständigen Zugang unter ein schützendes Dach, wo ausreichend Heu und Stroh geboten wird, sowie – zumindest bei unseren Besuchen – entgegen den anderen HofbewohnerInnen sauberes Wasser zur Verfügung. Der Außenbereich des ‚Geheges‘ lässt dann aber schon zu wünschen übrig, die verwahrloste Beschaffenheit mochte dieser Tage vielleicht auch teilweise den vergangenen Regenfällen geschuldet sein. Weiters gibt es einen männlichen Esel, der abseits von Artgenossinnen gehalten wird, gnz alleine  – er soll immer wieder Raufhandlungen provozieren, würde die anderen Tiere verletzten oder sogar töten (hören wir); wie dem auch sei, Einzelhaltung ist bestimmt keine Lösung!

Was leider nicht sofort offensichtlich ist, wir aber beim genaueren Betrachten später feststellen – die Hufe der meisten Esel und Pferde sind verwachsen, viel zu lang, bei einigen in solchem Ausmaß, dass diese Schwierigkeiten haben sich normal fortzubewegen!

 

 

 

Zusammen mit den Equiden leben jede Menge kleinerer Schafe einer bestimmten Rasse – wir erfahren später, es soll davon nur mehr wenige hundert Individuen geben – deren Körperhaar viel zu lang und völlig verfilzt ist. Die Tierhalterin wird uns später erklären, sie würde das Geld nicht aufbringen, um ein geeignetes Schurgerät zu kaufen, mit professionellen Schafscherern hätte sie schlechte Erfahrungen gemacht. Besonders eines der Tiere fällt sofort ins Auge, dessen Fell in Fetzen am Körper hängt, zur Hälfte ist es warum auch immer kahl…

Es finden sich zwei Pfaue, eingesperrt in einen finsteren Verschlag – sie, so ein Informant aus der Nachbarschaft, dürfen nie ins Freie.

 

An der Fassade steht an winziger Käfig, zwei Kaninchen sind darin auf engstem Raum eingesperrt, vegetieren in den eigenen Ausscheidungen.

 

 

   

Daneben, entlang des desolaten Stallgebäudes, gibt es mehrere Gitterkäfige. Darin leben Entenkinder, auf Holzboden, eingestreut mit einigen Halmen Stroh; warum das so ist, erklärt der Landwirt damit, dass sie in ‚freier Natur‘ – also unter den erwachsenen Hühnern und Enten im Freigehege – nicht überleben könnten. Eine Antwort nach dem ‚Wieso‘ bleibt er uns schuldig, ein Grund wären aber auch die Nachbarskatzen. Allerdings, die Kinderschar hinterlässt einen gar schmerzlichen Eindruck, die meisten Köpfe federlos, manche mit kahlen Stellen am ganzen Körper.
Vogelstimmen aus dem Inneren des Gebäudes; im Wissen, es muss hier auch Wachteln geben – die Familie erwirtschaftet angeblich einen Großteil des Einkommens durch den Verkauf von Hühner- und Wachteleier auf Bauernmärkten – stellen wir uns naiv; was wären denn das für Vögel, die hier so laut sind? Wachteln, meint der Landwirt selbstbewusst, ‚wir verkaufen deren Eier, für 25 Cent das Stück‘. Ob wir die anschauen dürften, wir hätten doch noch nie Wachteln in Natur gesehen?!

Nicht einmal zögerlich, und das ist das Verwunderliche, bringt er uns in einen Raum – die Tür mit großer ‚Betreten verboten!‘-Schrift bemalt, wo zwei ca. 1 Meter x 1 Meter-Käfige stehen. In jedem davon leben, so erzählt der Tierhalter, 100 Wachteln… also 100 Tiere auf 1 qm!!!!! Die Käfige verfügen bis auf den Futterautomat und dem Wasserbehälter über keinerlei Ausstattung. Die Vögel sitzen und stehen 24 Stunden am Tag auf dem Gitter, wie in der Legebatterie – und genau so eine ist das hier!!! Un- Un- Unfassbar!!! Wir dachten, seit mehr als 10 Jahren gibt es keine derartigen Einrichtungen mehr in Österreich, und dabei haben wir wohl alle stets nur an die Hühner gedacht! In diesem Bestreben sind die kleinen Vögel völlig untergegangen, später stellt sich gar heraus, auch das Tierschutzgesetz selbst hat auf sie vergessen!!!! Welches Elend, welcher Wahnsinn! Insgesamt gibt es hier um die 400 der Tiere, 200 weitere im Nebenraum, aus dem furchtbarer Gestank entströmt – hinein dürfen wir nicht, ‚das wäre dasselbe wie hier, nur mit weniger Vögel‘, meint der Bauer…

Eingangs erwähnt, der Landwirt lässt keinen Moment aufkommen, wo man ein wenn auch kleinstes Schuldbefinden aus seiner Mimik ablesen kann, fasst die entsetzliche Lage für die kleinen Vögel ganz offensichtlich als ‚normal‘ auf! Wie kann das sein, wie kann ‚Mensch‘ ein derartiges Elend jeden Tag auf ein Neues bezeugen und nicht reagieren? Weiteres: wie kann man jemanden von der Schlechtigkeit des Tuns überzeugen, jemand, der/die offensichtlich über überhaupt kein Unrechtsempfinden zur begangenen Handlung verfügt?

Stellen Sie sich vor, 100 Vögel auf engstem Raum, allesamt auf Gitter stehend, noch dazu auf abfälligem, sodass die Eier aus dem Gefängnis heraus in eine extra Rinne rollen… uns fehlen ganz einfach die Worte! Wie kann ‚Mensch‘ ein solches Elend hervorrufen und dann wenige Meter nebenbei in den eigenen vier Wänden zufrieden zu Bett gehen?

Es ist ein echter Skandal, dass das Tierschutzgesetz so wenig zur Wachtelhaltung hergibt. Wir werden diesen unmöglichen Zustand zu ändern wissen. Die Wachtelhaltung, nehmen Sie uns beim Wort, muss dezidiert in die Gesetzesbücher aufgenommen werden, Zustände wie diese, sie müssen schwarz auf weiß ohne jede Hintertür SOFORT verboten werden!!!

Dabei ist der komplette Wahnsinn mit den Wachteln auf jenem Hof noch immer nicht ausgereizt… wie wir wissen, soll es auch kleine Schweine irgendwo eingepfercht geben! Wir fragen deshalb vorsichtig – und siehe da, der Bauer meint: ‚Ja, die haben wir dort hinten. Allerdings, deren Platz schaut zur Zeit sehr schlimm aus, also, so schlimm wie jetzt war es noch nie, aber das ist halt so weil es in letzter Zeit auch viel geregnet hat!‘ Dann sehen wir die Tiere – das für sie vorgesehene Gehege wäre ja gar nicht einmal so schlecht geeignet, mit einem schattenspenden Baum in der Mitte, aaaaber: der gesamte wenige Quadratmeter große Platz präsentiert sich als einzige Schlammwüste, es gibt keinen trockenen Fleck. Beinahe lächerlich wirkt das viel zu kleine Holzhüttchen – wo dann höchstens 2 der Tiere gleichzeitig Unterkunft finden würden, es sind aber fünf Individuen –  ist es doch umgeben von purem Morast; so bietet es keinen Zentimeter trockenen Boden, bloß Schutz (und diesen wie gesagt für höchstens 2 Tiere) vor dem vom Himmel kommenden Wasser. Die armen Schweine ertrinken beinahe im Schlamm, sie stehen bis zum Bauch und tiefer in der Pfütze. Später erfahren wir, einige Tierkinder wären in den letzten Tagen verstorben – wäre es ein Wunder? Jedermann/frau weiß doch, besonders die Säuglinge sind sehr anfällig auf Nässe, zudem war es ja auch ziemlich kalt für ein paar Tage – die Überlebenschance in dem Morast war für sie, so die Geschichte stimmt, gleich Null!!!! Stellen Sie sich vor, die Landwirtschaft verfügt über viele Hektar Wiesen und Wälder; auf all diesen vielen Hektar wird den armen Schweinen ein Gehege zugestanden, welches kaum ein paar Quadratmeter misst, wo es keinen trockenen Platz gibt, wo sich kein Fleckchen findet, wo die Tiere nicht in den eigenen Fäkalien liegen müssen…
Jetzt kommt der schwerste Teil der Aufgabe – wir müssen mit den weiteren Schritten noch ein bisschen zuwarten, soll es doch noch mehr Tiere geben, die wir aber im Moment nicht entdecken können! Wo die versteckt sind, das muss mittels einer weiteren Recherche festgestellt werden, vorher wollen wir nicht anzeigen – denn die Behörden hätten dann nur Zugang zu den von uns schon besichtigten Räumlichkeiten, und gibt es tatsächlich weitere, versteckte Opfer, würden deren Geschichte vielleicht beim vorzeigten Aufzeigen unerzählt bleiben, deren entsetzliche Situation prolongiert. Das darf nicht sein, hier muss alles an die Öffentlichkeit, nur so kann der fürchterliche Verrat an den Tieren vollständig ausgemerzt werden!!!

Schließlich führt die angesprochene Recherche zu den erhofften – oder besser befürchteten – Ergebnissen! Nun ist klar, es gibt noch einen zweiten Raum mit Wachteln, und auch ein einzelnes Schwein im Inneren eines Lagerraumes fristet ein gar trauriges Leben.

Und so finden wir uns wieder an jenem brütend heißen Vormittag, mit uns haben wir Gemüse und Brot für die Tiere gebracht. Eine erhoffte Chance, halbwegs alleine die gesuchten Räume erkunden zu können, ergibt sich urplötzlich – und wir handeln blitzschnell, zögern keinen Moment! Tatsächlich ist auch der angesprochene zweite Raum mit Wachtelkäfigen ausgestattet, es sind ihrer drei. Auch hier dieselben unverantwortlichen Bedingungen, herzzerreißend. Einigen der Tieren geht es offensichtlich ganz schlecht, somit steht fest: es ist Gefahr im Verzug, wir werden so schnell als möglich die Behörde herbei rufen.

Die letzten Tage haben wir damit verbracht, Erkundungen zur Wachtelhaltung einzuholen; es ist einfach unfassbar, es gibt zwar gut gemeinte Empfehlungen, aber echte Regeln, die sind Fehlanzeige! Nicht einmal diese entsetzliche mittelalterliche Gitterhaltung ist dezidiert verboten, es fehlen uns einfach die Worte!

Aber, und das muss unsere nächste große Aufgabe sein: wir werden entsprechende Grundlagen in den Gesetzbüchern verankern, und wenn es das letzte ist, was wir tun!

Wir sind jetzt im Wirrwarr der alten Gemäuer, wo man ständig auf die Decke blickt, von Vorahnungen gepackt, diese wird bald herunterstürzen; tatsächlich zeigen sich jene Stallbereiche in beängstigendem Zustand, mit der Wut auf die Bauernleute wächst nun auch ein bisschen das Mitleid – was uns immer wieder selbst ärgert, dennoch kann man kann seine Gefühle, besonders in derartigen Ausnahmesituationen, nicht gänzlich verleugnen… Ja, es ist eine wahre Tiertragödie, welche wir hier bezeugen, und es gibt keine Ausrede – für niemanden – Mitgeschöpfe in derart fürchterliche Bedingungen zu zwängen, aber wie auch immer bleibt ein flaues Gefühl im Magen; eine Anteilnahme für Menschen, in deren Schuhen wir wohl keinen Meter wandern möchten. Sie sind selbst vom Leben gestraft, vielleicht deshalb empfinden sie die Situation der Tiere als nicht bemitleidenswerter, offensichtlich sogar als ‚normal‘. Soziale Tiefen tun sich auf, durch welche wir niemanden wünschen waten zu müssen.

Wenn aber Tiere die Leidtragenden solcher Konstellationen sind, dann müssen all diese Regungen außer Acht gelassen werden; dann gilt es nur mehr, für sie, die sonst niemanden haben, einzuschreiten, ohne nennenswerte Rücksicht auf menschliche Befinden…

Nachdem wir auch noch das arme alleine gehaltene Schwein in der Lagerhalle finden – ein Anblick, der das Herz zerbricht – und uns der Problematik rund um die Equidenhufe nun so wirklich bewusst werden, ziehen wir uns vom Hof zurück.

Fotos: Trostlosigkeit pur – das Gemüse haben wir gebracht… An einer nahen Lichtung beraten wir kurz – dann erfolgt der Anruf an die Behörden, mit dem dringenden Appell, es sei rasches Handeln angesagt, die berühmte Gefahr wäre im Verzug. Nun gilt es abzuwarten, rasche Hilfe wurde uns jedenfalls zugesagt. Um keine unnötige Eskalation zu provozieren, platzieren wir uns etwas abseits, den Hof immer im Blickfeld.

Plötzlich, ohne von uns gerufen worden zu sein – auch die Behörde wird sich später ob des raschen Erscheinens der Exekutive verwundert zeigen – fährt die Polizei vor, direkt auf den Hof. Nun sind wir in jener Position, die rasches Handeln verlangt; die Herausforderung ist eine gegebene, und trotz des Wissens, der Bauer würde nun furchtbar wütend sein, ‚entern‘ auch wir den Hof. Wie erwartet stürmt der Landwirt dann auch sofort auf uns zu, verbietet uns, das Gelände zu betreten. Selbstredend hat er verstanden, wir zeichnen verantwortlich für den Lauf der Dinge. Sein forsches Vorgehen wird allerdings ein bisschen gebremst durch die Uniformierten vor Ort; die Polizisten möchten nun unsere Daten aufnehmen, zeigen sich aber von der Szenerie doch ergriffen. Ja, sie fordern Einlass in alle Räume von welchen wir erzählen, machen eine Bestandaufnahme, fotografieren das Gesehene, den Ist-Stand (was sich später als wichtig heraustellen wird, einfach weil die Behörde dann erst nach Stunden am Hof erschien und die Bauernleute die Zeit nutzten, um in der Zwischenzeit emsig am Verbessern der Situation zu arbeiten…).

Wir kontern das Schimpfen des Grundbesitzers inzwischen mit ruhigen Worten, er müsse doch einsehen, dass man Tiere nicht in so einer Misere leben lassen darf. Warum nicht, meint er fast trotzig, das wären doch Schweine. Ja, aber die darf man nicht so halten, es gäbe gesetzliche Bestimmungen, an welche sich jedermann halten muss. Egal, er würde sie sowieso nicht mehr lange haben, hören wir jetzt. Ok, unser Konter, wir könnten Plätze für die Armen anbieten. Die Antwort ist eine altbekannte: ‚mit solchen Leuten wie Euch‘ mache ich keine Geschäfte. Die Sache mit den Schweinen würde sich ohnehin schnell lösen, er würde sie nämlich alle ‚abstechen‘…. Wird er nicht, so viel steht fest. Derartige Reaktionen zeigen nur die Hilflosigkeit in den Handlungen.

Dann allerdings müssen wir den Ort verlassen, und auch die Polizei zieht sich zurück; es ist jetzt ca. halb 1 Uhr nachmittags, um 13.30 würden sie wiederkommen, im Schlepptau mit dem Amtstierarzt.

Ok, jetzt ist erneutes Warten angesagt, von den Bauernleuten natürlich genützt, um hektisch Stroh und Heu auszufahren, die Stallungen zu misten, allfälliges Beweismaterial zu entfernen. Frisches Wasser wird gebracht, sehen wir später, sowie die Futternäpfe aufgefüllt.

Inzwischen ist die Nachbarschaft aufmerksam geworden, und wir beantworten deren Fragen breitwillig. Allerdings, es ist erschreckend, nicht nur einmal bekommen wir zu hören, wie gesund doch die Eier vom angeklagten Hof wären. Aber gerade die Wachteln, die wären nicht gesund, wie schrecklich die doch leben müssten, antworten wir; wäre das kein Argument, um über den Konsum nachzudenken? Nein, das geht nur die Bauernleute etwas an, solange die Ware gut wäre, könnten wohl auch die Haltungsbedingungen nicht so schlecht sein, ist die doch etwas ignorante Grundeinstellung…

Es ist halb 2, schließlich 2. Es wird halb 3, und noch immer ist weder die Polizei noch die Behörde vor Ort. Und ohne Unterbrechung arbeiten die Landwirte an einer Verbesserung ihrer Situation, was schon etwas ärgerlich ist. Warum erhalten die derart viel Zeit, um Missstände für die Kontrolle auszumerzen? Die Arbeit, die sie jetzt so hektisch verrichten, die sollte eigentlich ihre tägliche sein, nicht eine für den Moment! Ohne Frage tun sie es nun ja auch nicht für die Tiere, sondern nur darum, um bei der Behörde einen besseren Eindruck zu hinterlassen… Wir trösten uns aber mit den Gedanken, zu Gute kommt das Handeln dennoch den Armen, so erhalten sie zumindest für diesen Tag frisches Einstreu und Essen…

Gerade als wir nochmals telefonisch nachsetzen möchten, fahren aber endlich doch noch sowohl die vertretende Amtstierärztin, im Schlepptau ein Jurist der BH Braunau, sowie die Polizei vor; die amtshandelnden Beamten sind sehr freundlich zu uns, geben unverkennbar zu verstehen, wie notwendig unser Einsatz war, aber die Hof- und Grundbesitzer urgieren schließlich wieder, verlangen unseren sofortigen Abzug.

So gilt es erneut zu warten; die BehördenvertreterInnen versprechen, nach dem Einsatz zu einem Gespräch zu kommen; was uns sehr zuversichtlich stimmt, ist die Tatsache, dass der Zeitraum zu diesem Zusammentreffen sich in weiteren gut 2 Stunden niederschlägt, erst dann verlassen die Befugten die Landwirtschaft. Was bedeutet, es gab dort eine ganze Menge zu dokumentieren, zu bereden – ein Umstand, der ganz sicher den Tieren zugutekommen wird!!!

Es ist nun bereits halb 5 Uhr nachmittags, und mit großer Anspannung hören wir schließlich wie sich die Angelegenheit weiter entwickeln wird. Auf jeden Fall wurden die groben Missstände erkannt und bekundet, die Kaschierungsversuche haben offenbar nichts genützt. Unfassbar ist aber, dass die Wachtelhaltung dem Anschein nach zumindest im Augenblick nicht unterbunden werden wird, von der berüchtigten Gesetzeslücke wird gesprochen, aber diesen Umstand, den werden WIR ändern, mit aller Macht. Jedenfalls, so traurig es ist, viele der Wachteln werden in den nächsten Tagen getötet, sie sind nach tierärztlicher Ansicht in derart schlechtem Zustand, dass jede andere Handlung eine Tierquälerei darstellen würde; ein Hufschmied muss schon morgen kommen, ebenso ein Schafscherer, die Schweine müssen noch heute in anderen Stallungen untergebracht werden, zudem wird es in den nächsten Tagen mehrere Kontrollen geben, und die werden sich auch über die folgenden Monate fortsetzen. Wie es aussieht, wird der Bauer vielleicht sogar die Tierhaltung aufgeben, auf jeden Fall müssen viele der Armen abgegeben werden – wo sich dann die wunderbare Pfotenhilfe (www.pfotenhilfe.at) sofort angeboten hat, diese aufzunehmen….

Nach geschlagenen 9 Stunden beenden wir den Einsatz, von der unfassbaren Tageshitze und der Problematik gezeichnet; Schlaf werden wir heute wohl wenig finden, trotz der Müdigkeit, die dann vielmehr eine des Geistes denn des Körpers ist…. Unfassbares Detail am Rande: im Netz finden sich Artikel zu besagtem Bauernhof; unter anderem berichtete iko, die Seite der Landwirtschaftskammer Salzburg, unter der Headline ‚Ein Ei ist nicht wie jedes andere‘ in positivster Weise über die TierhalterInnen. ‚Das xxx-Ei wird unter ursprünglichen Bedingungen und Kriterien produziert, die bereits im Hühnerstall beginnen und es zu etwas Besonderem machen‘, lesen wir da. Weiters: ‚Die Konsumenten setzen immer mehr eine umweltgerechte Halteform und gute Futterqualität voraus, ferner die Produktion ‚um die Ecke‘, welche kurze Transporte und optimale Frische garantiert.‘ ‚Die Fam. xxx hat sich für eine kleine Landwirtschaft mit einem kleinen Tierbestand von Schafen, Eseln, Mini-Schweinen und im Besonderen für die Vermarktung von gesunden Eiern entschieden….. xxx hat eine starke Bindung zu ihren Tieren und ist um ihr Wohlergehen sehr bemüht.‘ Zu guter Letzt schließt der Artikel mit den Worten ‚Den Kauf von Eiern zum Erlebnis machen‘.

Die Frage, die sich stellt – ist jemand wie der/die VerfasserIn solcher Zeilen mitschuldig an der Misere, weil sie ein Tierleid übergehen und dieses sogar durch die eindeutige Kaufempfehlung fördern? Wir gehen stark davon aus, dass es der Verfasser/ die Verfasserin des Artikel nicht der Mühe wert fand, sich von dem was er oder sie niederschrieben hat, auch selbst zu überzeugen, denn anders wären diese Zeilen wohl so nie zustande gekommen. Jedenfalls, was wir hier lesen darf ganz sicher als Kundentäuschung bezeichnet werden, auch wenn eine (hoffentlich) nicht absichtlich herbeigeführte… Fazit:

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