Category Archives: Gesetz

Österreich vs. Monsanto

Europa könnte die Lizenz für Monsantos tödliches Pestizid Glyphosat erneuern. Doch in 48 Stunden könnte ein Ausschuss in Österreich mit Nein stimmen und Landwirtschaftsminister Rupprechter zwingen, den Vorschlag abzulehnen. Eine Mehrheit von SPÖ, Grünen und FPÖ kann es möglich machen — senden wir ihnen dringende Nachrichten für ein Verbot von Monsantos Gift.

Nachricht senden

Liebe Avaazer in Österreich, Europa könnte die Lizenz für Monsantos tödliches Pestizid Glyphosat erneuern, obwohl UN-Wissenschaftler sagen, dass es wahrscheinlich Krebs verursacht! Doch in 48 Stunden könnte Österreich NEIN sagen, wenn wir die Abgeordneten zahlreich dazu aufrufen, unsere Gesundheit zu schützen. Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter ist gegen ein Verbot, doch am Dienstag könnte ein Ausschuss des Parlaments der geplanten Lizenzerneuerung eine Abfuhr erteilen. Wenn das passiert, müsste Rupprechter dem Entschluss folgen.  Wir können es möglich machen — SPÖ, Grüne und FPÖ haben sich bereits gegen Glyphosat ausgesprochen und können eine Mehrheit bilden. Doch uns bleiben nur wenige Stunden — senden wir ihnen jetzt eine Nachrichtenflut für ein Verbot von Monsantos Gift. Hier klicken, um Ihre Nachricht zu schicken Für das umstrittenste Pflanzengift der Welt geht es jetzt ans Eingemachte. Momentan überlegen alle EU-Regierungen, ob sie unabhängigen wissenschaftlichen Befunden folgen und Glyphosat verbieten oder sich Monsantos lügenhafter Lobbyarbeit beugen und diese gefährliche Substanz auf unseren Feldern, Straßen und Spielplätzen erlauben — für weitere zehn Jahre!  Es ist eigentlich ein Selbstläufer. Vor allem weil sich Beweise häufen, dass die wissenschaftliche Einschätzung, die die Europäische Kommission benutzt hat, um eine Lizenzerneuerung für zehn Jahre vorzuschlagen, buchstäblich zu großen Teilen von Monsantos eigenen Vorlagen kopiert war! Wir haben jetzt die Chance, dieses Gift zu stoppen. Frankreich hat angekündigt, dass es den Vorschlag ablehnen wird. Und Deutschland, Italien und weitere wichtige Länder stehen unter massivem öffentlichen Druck. Wenn wir vor der Ausschusssitzung zahlreich Nachrichten senden, können wir dafür sorgen, dass Österreich die Lizenz jetzt ablehnt — und bei der EU-Entscheidung das Zünglein an der Waage sein. Hier klicken, um Ihre Nachricht zu schicken

Seit Jahren setzt sich unsere Gemeinschaft für eine Zukunft ein, in der Wissenschaft, Gesundheit und Bürgerrechte wichtiger sind als die Profite von Monsanto und Co. Jetzt haben wir die Gelegenheit, dieses Gift ein für alle Mal aus Feldern und Ladenregalen zu verbannen — nutzen wir sie. Voller Hoffnung Luis, Antonia, Lisa, Daniel, Alice, Julie und das ganze Avaaz-Team Weitere Informationen: Glyphosat – Kern tritt für Verbot auf nationaler sowie EU-Ebene ein (News. at) https://www.news.at/a/glyphosat-kern-tritt-fuer-verbot-auf-nationaler-sowie-eu-ebene-ein-8333766 Kern fordert Verbot von Glyphosat (Kurier) https://kurier.at/politik/inland/kern-fordert-verbot-von-glyphosat/288.408.262 Schrieb Monsanto Glyphosat-Studien teils selbst? (FAZ) http://plus.faz.net/unternehmen/2017-09-28/f4804b3f08afdcc35b62d2ce33bdae68/?GEPC=s3 Einstieg in den Ausstieg (Die Zeit) http://www.zeit.de/2017/40/glyphosat-frankreich-deutschland-verbot

So stoppen wir Glyphosat

In 24 Stunden entscheidet das Parlament, ob Österreich in Brüssel gegen die Wiederzulassung von Glyphosat stimmt. Rufen Sie die Abgeordneten jetzt zu einem Nein zu Glyphosat auf!
E-Mail schicken

Brigitte,

schon morgen fällt die Glyphosat-Entscheidung: verpflichtet das Parlament die österreichische Bundesregierung, in Brüssel gegen die Wiederzulassung zu stimmen?

Machen wir den Abgeordneten klar: sie müssen für ein österreichisches Nein sorgen, statt Monsanto und seine Interessen zu vertreten.

Hier klicken, um die Abgeordneten via E-Mail zu einem Nein zu Glyophosat aufzufordern.

Die EU-Kommission will Monsantos Lieblingsgift für weitere zehn Jahre zulassen — doch die EU-Mitgliedsländer können diesen Plan noch stoppen.

Bereits nächste Woche diskutieren Länder und Kommission den Glyphosat-Vorschlag in Brüssel, noch im Oktober könnten sie über die Zukunft von Glyphosat entscheiden.

Bis heute warten wir darauf, dass Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter eindeutig für ein Glyphosat-Verbot eintritt. Nun können unsere Parlamentarier/innen ihn verpflichten: wenn die Mehrheit des EU-Ausschusses es so will, muss der Minister gegen die Wiederzulassung der krebsgefährlichen Chemie-Keule stimmen.

Jetzt Nachricht an Abgeordnete schicken und für ein österreichisches Nein zu Glyophosat kämpfen.

Immer wieder zeigen Skandale, wie gefährlich viel Einfluss Monsanto und Co. auf Wissenschaft und Politik hat: Vor Kurzem kam heraus, dass das einflussreiche deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in seinem Bericht zu Glyphosat seitenweise von Monsanto abgeschrieben — und das Ergebnis als unabhängige Bewertung ausgegeben hat.

Wir müssen jetzt noch einmal alles geben, um der Industrie-Lobby Paroli zu bieten.

Diesen Herbst könnte uns endlich der Glyphosat-Ausstieg gelingen — wenn genug EU-Mitgliedsländer den Vorschlag der EU-Kommission zur Wiederzulassung von Monsantos Lieblingsgift ablehnen.

Nutzen wir unsere Chance auf eine glyphosatfreie Zukunft!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Wiebke und das Team von SumOfUs

 

********** Mehr Informationen:

Einstieg in den Ausstieg, Zeit Online, 27. September 2017. Rupprechter: Bedingtes Nein zu Glyphosat-Wiederzulassung, Der Standard, 20. September 2017. Die Gefährlichkeit bestimmt Monsanto, Frankfurter Rundschau, 19. September 2017. EU-Kommission schlägt Zulassung für weitere zehn Jahre vor, Spiegel Online, 20. Juli 2017.

 

SumOfUs sind Millionen von Menschen, die ihre Macht als Verbraucher, Arbeitnehmerinnen und Investoren nutzen, um Konzerne weltweit zur Verantwortung zu ziehen. Wir nehmen kein Geld von Regierungen oder Unternehmen an, denn nur so bleiben wir unabhängig.

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit als SumOfUs-Fördermitglied. Mit einer monatlichen Spende stellen Sie sicher, dass wir auch in Zukunft Großkonzerne zur Verantwortung ziehen können.

Hier können Sie monatlich spenden

 

Diese Email wurde an brigitte.martzak@teamomega.org verschickt. | Newsletter abbestellen (Unsubscribe)