Category Archives: Gesetz

Österreich vs. Monsanto

Europa könnte die Lizenz für Monsantos tödliches Pestizid Glyphosat erneuern. Doch in 48 Stunden könnte ein Ausschuss in Österreich mit Nein stimmen und Landwirtschaftsminister Rupprechter zwingen, den Vorschlag abzulehnen. Eine Mehrheit von SPÖ, Grünen und FPÖ kann es möglich machen — senden wir ihnen dringende Nachrichten für ein Verbot von Monsantos Gift.

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Liebe Avaazer in Österreich, Europa könnte die Lizenz für Monsantos tödliches Pestizid Glyphosat erneuern, obwohl UN-Wissenschaftler sagen, dass es wahrscheinlich Krebs verursacht! Doch in 48 Stunden könnte Österreich NEIN sagen, wenn wir die Abgeordneten zahlreich dazu aufrufen, unsere Gesundheit zu schützen. Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter ist gegen ein Verbot, doch am Dienstag könnte ein Ausschuss des Parlaments der geplanten Lizenzerneuerung eine Abfuhr erteilen. Wenn das passiert, müsste Rupprechter dem Entschluss folgen.  Wir können es möglich machen — SPÖ, Grüne und FPÖ haben sich bereits gegen Glyphosat ausgesprochen und können eine Mehrheit bilden. Doch uns bleiben nur wenige Stunden — senden wir ihnen jetzt eine Nachrichtenflut für ein Verbot von Monsantos Gift. Hier klicken, um Ihre Nachricht zu schicken Für das umstrittenste Pflanzengift der Welt geht es jetzt ans Eingemachte. Momentan überlegen alle EU-Regierungen, ob sie unabhängigen wissenschaftlichen Befunden folgen und Glyphosat verbieten oder sich Monsantos lügenhafter Lobbyarbeit beugen und diese gefährliche Substanz auf unseren Feldern, Straßen und Spielplätzen erlauben — für weitere zehn Jahre!  Es ist eigentlich ein Selbstläufer. Vor allem weil sich Beweise häufen, dass die wissenschaftliche Einschätzung, die die Europäische Kommission benutzt hat, um eine Lizenzerneuerung für zehn Jahre vorzuschlagen, buchstäblich zu großen Teilen von Monsantos eigenen Vorlagen kopiert war! Wir haben jetzt die Chance, dieses Gift zu stoppen. Frankreich hat angekündigt, dass es den Vorschlag ablehnen wird. Und Deutschland, Italien und weitere wichtige Länder stehen unter massivem öffentlichen Druck. Wenn wir vor der Ausschusssitzung zahlreich Nachrichten senden, können wir dafür sorgen, dass Österreich die Lizenz jetzt ablehnt — und bei der EU-Entscheidung das Zünglein an der Waage sein. Hier klicken, um Ihre Nachricht zu schicken

Seit Jahren setzt sich unsere Gemeinschaft für eine Zukunft ein, in der Wissenschaft, Gesundheit und Bürgerrechte wichtiger sind als die Profite von Monsanto und Co. Jetzt haben wir die Gelegenheit, dieses Gift ein für alle Mal aus Feldern und Ladenregalen zu verbannen — nutzen wir sie. Voller Hoffnung Luis, Antonia, Lisa, Daniel, Alice, Julie und das ganze Avaaz-Team Weitere Informationen: Glyphosat – Kern tritt für Verbot auf nationaler sowie EU-Ebene ein (News. at) https://www.news.at/a/glyphosat-kern-tritt-fuer-verbot-auf-nationaler-sowie-eu-ebene-ein-8333766 Kern fordert Verbot von Glyphosat (Kurier) https://kurier.at/politik/inland/kern-fordert-verbot-von-glyphosat/288.408.262 Schrieb Monsanto Glyphosat-Studien teils selbst? (FAZ) http://plus.faz.net/unternehmen/2017-09-28/f4804b3f08afdcc35b62d2ce33bdae68/?GEPC=s3 Einstieg in den Ausstieg (Die Zeit) http://www.zeit.de/2017/40/glyphosat-frankreich-deutschland-verbot

So stoppen wir Glyphosat

In 24 Stunden entscheidet das Parlament, ob Österreich in Brüssel gegen die Wiederzulassung von Glyphosat stimmt. Rufen Sie die Abgeordneten jetzt zu einem Nein zu Glyphosat auf!
E-Mail schicken

Brigitte,

schon morgen fällt die Glyphosat-Entscheidung: verpflichtet das Parlament die österreichische Bundesregierung, in Brüssel gegen die Wiederzulassung zu stimmen?

Machen wir den Abgeordneten klar: sie müssen für ein österreichisches Nein sorgen, statt Monsanto und seine Interessen zu vertreten.

Hier klicken, um die Abgeordneten via E-Mail zu einem Nein zu Glyophosat aufzufordern.

Die EU-Kommission will Monsantos Lieblingsgift für weitere zehn Jahre zulassen — doch die EU-Mitgliedsländer können diesen Plan noch stoppen.

Bereits nächste Woche diskutieren Länder und Kommission den Glyphosat-Vorschlag in Brüssel, noch im Oktober könnten sie über die Zukunft von Glyphosat entscheiden.

Bis heute warten wir darauf, dass Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter eindeutig für ein Glyphosat-Verbot eintritt. Nun können unsere Parlamentarier/innen ihn verpflichten: wenn die Mehrheit des EU-Ausschusses es so will, muss der Minister gegen die Wiederzulassung der krebsgefährlichen Chemie-Keule stimmen.

Jetzt Nachricht an Abgeordnete schicken und für ein österreichisches Nein zu Glyophosat kämpfen.

Immer wieder zeigen Skandale, wie gefährlich viel Einfluss Monsanto und Co. auf Wissenschaft und Politik hat: Vor Kurzem kam heraus, dass das einflussreiche deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in seinem Bericht zu Glyphosat seitenweise von Monsanto abgeschrieben — und das Ergebnis als unabhängige Bewertung ausgegeben hat.

Wir müssen jetzt noch einmal alles geben, um der Industrie-Lobby Paroli zu bieten.

Diesen Herbst könnte uns endlich der Glyphosat-Ausstieg gelingen — wenn genug EU-Mitgliedsländer den Vorschlag der EU-Kommission zur Wiederzulassung von Monsantos Lieblingsgift ablehnen.

Nutzen wir unsere Chance auf eine glyphosatfreie Zukunft!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Wiebke und das Team von SumOfUs

 

********** Mehr Informationen:

Einstieg in den Ausstieg, Zeit Online, 27. September 2017. Rupprechter: Bedingtes Nein zu Glyphosat-Wiederzulassung, Der Standard, 20. September 2017. Die Gefährlichkeit bestimmt Monsanto, Frankfurter Rundschau, 19. September 2017. EU-Kommission schlägt Zulassung für weitere zehn Jahre vor, Spiegel Online, 20. Juli 2017.

 

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Diese Email wurde an brigitte.martzak@teamomega.org verschickt. | Newsletter abbestellen (Unsubscribe)

 

Stopt das Leiden unserer Nutztiere

egal, ob konventionelle oder ökologische Tierhaltung: Wenn ein Tier aus wirtschaftlichen Gründen gehalten wird, dann geht dies immer auf Kosten des Tieres.

Schweine leben meist in engen Buchten, auf harten Spaltenböden und in ihren eigenen Exkrementen. Mutterschweine sind einen großen Teil ihres Lebens in engen Kastenständen eingesperrt, in denen sie sich nicht einmal umdrehen können. Kühen werden die Kälber kurz nach der Geburt entrissen, damit der Mensch ihre Milch trinken kann. Jedes Jahr werden bis zu 50 Millionen männliche Küken vergast oder lebendig geschreddert, da sie für die Eierindustrie keinen wirtschaftlichen Nutzen haben.

An erster Stelle steht die Wirtschaftlichkeit
Die systematische Tierquälerei – von der krankhaften Zucht, den Haltungsbedingungen bis hin zur Schlachtung – wird nicht nur geduldet, sondern von der Politik vielfach durch Subventionen gefördert! Gemeinsam müssen wir Druck auf Politik und Behörden ausüben, um die legalisierte Tierquälerei endlich zu bestrafen 

  JETZT HELFEN  

Industrielle Tierproduktion bedeutet legalisierte Tierquälerei
Die Agrarindustrie ist für milliardenfaches Leiden verantwortlich. Sie verstößt gegen das Tierschutzgesetz, die Tierschutznutztierhaltungsverordnung sowie die Gebote der guten landwirtschaftlichen Praxis.

  JETZT MITHELFEN  

Mit Ihrer Unterstützung setzen wir uns für ein Ende dieses widerwärtigen Systems ein, das Tiere wie Sachen behandelt. Mithilfe Ihrer Spende können wir:

  • Tierquälerei aufdecken und öffentlich machen
  • Illegalen Missbrauch von Tieren zur Anzeige bringen
  • Konsumenten/-innen zum Umdenken bewegen
  • Druck auf Politik und Behörden ausüben, die legalisierte Tierquälerei endlich zu bestrafen

Gemeinsam müssen wir das unermessliche Tierleid beenden, indem wir es ins öffentliche Bewusstsein bringen und Verbrauchern/-innen tierfreundliche Alternativen aufzeigen.

Ich danke Ihnen ganz herzlich für Ihre Unterstützung.

Dr. sc. agr. Edmund Haferbeck
Rechts- und Wissenschaftsabteilung
PETA Deutschland e.V.

(RED.)

Islamisches Opferfest 2017

In 2 Tagen ist es soweit Dienstag, 22.08. – Freitag, 25.08., das Islamische Opferfest wird wieder stattfinden!

Wie und warum wird das Islamische Opferfest begangen?

Das höchste islamische Fest ist Id al-Adha, das Islamische Opferfest. Es ist eine Versammlung der Mekka-Pilger und gleichzeitig der Höhepunkt der „Haddsch“ – der Wallfahrt nach Mekka.

Das Islamische Opferfest wird von Muslimen in aller Welt begangen. In vielen Staaten, in denen der Islam Staatsreligion ist, ist es außerdem ein Feiertag. Dazu gehören z. B. die Türkei, Singapur, Malaysia oder Jordanien.

Entstehung des Islamischen Opferfestes

Beim Islamischen Opferfest wird des Propheten Ibrahim (Abraham) gedacht. Nach muslimischer Überlieferung musste Ibrahim eine göttliche Probe bestehen und bereit sein, seinen Sohn Ismael Allah zu opfern. Als dieser schließlich dazu bereit war, stoppte Allah sein Vorgehen. Aus Dank opferten Ibrahim und Ismail im Beisein von Freunden und bedürftigen Menschen einen Widder.

Islamisches Opferfest: Berechnung des Datums

Das Opferfest dauert vier Tage und beginnt jedes Jahr am Zehnten des islamischen Monats „Dhu l-hiddscha“. Der Beginn verschiebt sich jährlich um circa elf Tage rückwärts im Sonnenkalender, da sich das Fest am islamischen Mondkalender orientiert. So kommt es, dass Id al-Adha im Laufe der Zeit zu jeder Jahreszeit gefeiert wird. Das genaue Datum wird erst nach Sichtung der Mondsichel in Saudi-Arabien festgelegt.

Bräuche an Id al-Adha

Weltweit gehört es zur Pflicht aller Muslime, zu diesem Fest ein Tier zu opfern und das Fleisch an Bedürftige, aber auch an Verwandte und Bekannte zu verteilen – sofern sie über die finanziellen Mittel dazu verfügen. Es werden vor allem Schafe, aber auch Rinder oder Ziegen, Kamele oder Wasserbüffel geschächtet. Alle rituell geopferten Tiere sind Paarhufer. Das als unrein geltende Schwein wird dabei allerdings ausgespart. Mit der Opferung werden gute Wünsche für die Menschen und Dankbarkeit gegenüber Allah verbunden.

Ähnlich wie zum Fest des Fastenbrechens ist es auch beim Islamischen Opferfest ein fester Brauch, am Morgen die Moschee zu besuchen und dort zu beten. Im Anschluss werden an den Gräbern der Verwandten Bittgebete gesprochen und Koranverse gelesen. Anschließend findet ein Fest mit Verwandten und Freunden statt, bei dem gegessen und getrunken wird sowie Gaben an Bedürftige verschenkt werden.

Wissenswertes zu Id al-Adha

  • Im Arabischen heißt das Opferfest auch „Idul Adha“, auf türkisch „Kurban Bayrami“.
  • Der Name Id al-Adha wurde abgeleitet vom arabischen Wort für Opfern: dhahha. Der Präfix ergibt sich vom Beinamen des Opferfestes. Es wird nämlich auch als „das Große Fest“ (id-ul-kabir) bezeichnet. Ein weiteres Wort für Opfer ist „qurban“. Damit werden all die Dinge bezeichnet, die man für Allah hergibt. In vielen muslimischen Ländern findet man das Islamische Opferfest daher auch unter der Bezeichnung „Qurban-“ bzw. Kurban-Fest.
  • Private Schlachtungen zum Opferfest finden bei den Familien meist direkt im bzw. vor dem eigenen Haus statt.
  • Häufig sind mit dem Feiertag verschiedene Attraktionen für Kinder verbunden wie etwa Kinderkarusselle.
  • In Deutschland können sich islamische Schüler an diesem Tag vom Unterricht befreien lassen.

Delfin-Baby stirbt nach Touristen-Selfie

Touristen heben einen Baby-Delfin aus seichtem Wasser und beginnen an einem Badestrand, Fotos zu machen. „Gebt es zurück“, rufen einige Besucher. Doch niemand tut es.

Einem Delfin-Baby in Argentinien hat der Selfie-Eifer von Strandbesuchern den Tod gebracht. Der kleine Franciscana-Delfin war im Badeort Santa Teresita, rund 250 Kilometer südöstlich von Buenos Aires, von Touristen im seichten Wasser gefunden und an den Strand gebracht worden, wie das Nachrichtenportal Infonews berichtete.

Das Delfin-Baby wurde von Hand zu Hand weitergegeben und auf den Sand gelegt, während die Schaulustigen Selfies mit dem Delfin schossen. Das Tier starb nach Angaben der Umweltschutzorganisation Vida Silvestre unter den Sonnenstrahlen an Dehydratisierung

„Gebt es zurück ins Wasser“, rufen einige Frauenstimmen in einem Video auf Youtube. Doch niemand tut es. Kinder sind zu sehen, wie sie das Tier auf dem Sand streicheln. Immer mehr Menschen kommen mit ihren Smartphones hinzu und stehen um den Delfin herum. Mehrere Tierschutzorganisationen reagierten mit einem dringlichen Aufruf, nicht Selbstdarstellungsdrang vor den Schutz der Tiere zu stellen.

Franciscana-Delfine sind mit nur rund 1,5 Meter Länge die kleinsten ihrer Art. Sie leben ausschließlich an den Küsten Brasiliens, Argentiniens und Uruguays, wo sie oft in Fischernetzen hängenbleiben. Ihren Namen verdanken sie ihrer bräunlichen Farbe, die der Franziskaner-Kutte ähnelt.

Online-Handel mit Tieren: Wien verschickte hohe Strafen an Vereine

Aus Tierschutzgründen ist der private Online-Handel mit Hund und Katz nicht erlaubt – was vor allem dem illegalen Welpenhandel einen Riegel vorschieben soll. Tierheime und Organisationen, die über eine Bewilligung verfügen, sind ausgenommen. Die Stadt Wien hat zuletzt jedoch auch Tierschutzvereinen Strafverfügungen geschickt.

Diese werden nun ausgesetzt. Der Verein Pfotenhilfe beklagte am Montag, dass seit kurzem bei Wiener Tierschutzvereinen Strafverfügungen über 600 Euro eintrudeln – für das Vermitteln von Tieren über ihre eigene und andere Websites. Dabei, so wird beklagt, würden für solche Einrichtungen Ausnahmen gelten.

Neues Tierschutzgesetz: Übergangsfrist bis 1. Juli 2018

“Warum die Stadt Wien trotzdem derart hohe Strafen von kleinen, meist ehrenamtlich agierenden Vereinen kassieren will, ist unverständlich”, hieß es in einer Aussendung. Denn sogar das zuständige Gesundheitsministerium habe zuletzt eine Übergangsfrist bis 1. Juli 2018 erlassen.

 Im Wiener Rathaus wird man sehr wohl auf diese reagieren, wie die zuständige Magistratsabteilung 58 der APA mitteilte. Die aktuellen Anzeigen hätten sich gegen Vereine gerichtet, die die Bedingungen des neuen Gesetzes nicht erfüllt hätten. Man habe “natürlich” im Einklang mit den neuen Richtlinien gehandelt. Nun werde man sich jedoch auch an die Übergangsfrist halten.

“Die bereits ausgestellten Strafverfügungen werden ruhend gestellt”, kündigte man an. Die betroffenen Vereine hätten die Möglichkeit, nun um eine Bewilligung anzusuchen.

(apa/red)

25 Jahre Blauer Kreis

Es wird viel für Tierschutz getan aber was ist mit den Exoten, Reptilien, Schlangen, Spinnen und Fröschen und einigen anderen? Das Team um Prof. Dr. Kurt Kolar Pflegestation für beschlagnahmte und ausgesetzte Reptilien kümmert sich mit großer Aufopferung darum.

Noch während Dr. Kurt Kolar die Mittelschule besuchte – 1949 – wurde Dr. Kurt Kolar auf die von Prof. Otto Koenig aufgebaute Biologische Station Wilhelminenberg aufmerksam.

Dr. Kurt Kolar nahm an einem Kurs für vergleichende Verhaltensforschung teil und war in der Folge bis 1954 ehrenamtlich im Institut tätig. Auf Anregung von Otto Koenig begann Dr. Kurt Kolar 1951 mit dem Studium von Zoologie und Psychologie an der Universität Wien.

Verhaltensgrundlagen bei Papageien war das Thema von Dr. Kurt Kolars Dissertation. Den Papageien bin ich treu geblieben, dieses Thema bearbeite Dr. Kurt Kolar als Buchautor bis zum heutigen Tag.

Weiters sind auch Bücher über Australien (nach einer mehrmonatigen Studienreise) und über die Problematik der Tierhaltung erschienen. Im Wilhelminenberger Institut war Dr. Kurt Kolar mit einer Unterbrechung bis 1970 tätig, die letzten zehn Jahre als Stellvertreter Otto Koenigs.

Diese Zeit war eine gute Schule, denn in der biologischen Station, aus der 1969 das Institut für vergleichende Verhaltensforschung der österreichischen Akademie der Wissenschaften hervorging, wurde vor allem auf Kameradschaft Wert gelegt. Dies hinderte allerdings nicht daran, dass die meisten Mitarbeiter das Institut nach Auseinandersetzungen mit dem Leiter verließen.

Dies war auch bei Dr. Kurt Kolar der Fall.

Dr. Kurt Kolar arbeitete nach meinem Abgang vorwiegend als zoologischer Schriftsteller. Dr. Kurt Kolar befasste sich aktiv mit Tierschutzfragen und übernahm 1984 die Leitung der Tierschutzaktion Blauer Kreis. Weiters wurde Dr. Kurt Kolar Vorsitzender der Zoologischen Gesellschaft Österreichs, Vizepräsident des Wiener Volksbildungswerkes und da selbst Vorsitzender der Fachgruppe Wissenschaften.

Als in den späten 80er-Jahren die Kritik an der Führung des Schönbrunner Tiergartens zunahm und sogar die Schließung dieses ältesten Zoos der Welt zur Diskussion stand, gründete Dr. Kurt Kolar im Rahmen der Tierschutzaktion eine Arbeitsgemeinschaft Zoo, für die Dr. Kurt Kolar mehrere anerkannte Fachleute gewinnen konnte. Somit konnten er entscheidend dazu beitragen, dass nach den nicht leicht zu knüpfenden Kontakten mit dem zuständigen Minister Dr. Wolfgang Schüssel durch ein im Nationalrat beschlossenes Gesetz der Schönbrunner Tiergarten Anfang 1992 in eine Ges.m.b.H. umgewandelt wurde. Dies war die Grundvoraussetzung für eine Verbesserung der Tierhaltung (Kleinaffenanlage, Großkatzenhaus, Elefantenhaus) und auch für eine bedeutende wirtschaftliche Sanierung.

Auf die Initiative von Dr. Kurt Kolar wurde der Verein der Freunde des Schönbrunner Tiergartens gegründet. Auf Einladung des neuen Geschäftsführers und Direktors, Dr. Helmut Pechlaner, übernahm ich die Positionen eines zoologischen Kurators und eines stellvertretenden Direktors. So war mir die Möglichkeit gegeben, zur Neu- und Weiterentwicklung des Tiergartens beizutragen.

Der Verein Haus des Meeres hat dankenswerter Weise im Jahre 1992 dem Blauen Kreis im 6. Stock des Flakturmes im Esterhazypark einen Raum kostenlos zur Verfügung gestellt. Für die Blauen-Kreis-Mitarbeiter, besonders den damaligen Präsidenten Kurt Kolar, gab es damit ausreichend Gelegenheit, die handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Damals gab es noch keinen Aufzug im Haus des Meeres. Es mussten jeder Sack Zement, Fliesen, Ziegel, Eternitwannen, Steine und Äste mühsam in den 6. Stock geschleppt werden.

Die Station war seit Beginn ihres Bestehens fast immer voll mit Pfleglingen. Aus den ursprünglich 16 Terrarien waren nach 10 Jahren 31 geworden, heute sind es 42, dazu kommen noch über 100 Vogelspinnenbehälter!

Die Station wurde vom Vereinsvorstand beim zehnjährigen Jubiläum “Prof. Dr. Kurt Kolar Pflegestation” benannt. Ende 2006 wurde der Prof. Dr. Kurt Kolar Pflegestation für beschlagnahmte und ausgesetzte Reptilien von der MA 60 – Veterinäramt der Stadt Wien – die Genehmigung als Tierheim gemäß den Bestimmungen des neuen Tierschutzgesetzes erteilt.

Der Blaue Kreis unterhält diese Station ausschließlich von Ihren Mitgliedsbeiträgen und Spenden!

 

Die Pfleglinge, ursprünglich hauptsächlich aufgrund von Beschlagnahmungen der Zollbehörden stammend, bzw. Tiere, die ausgesetzt worden waren, stammen heute u. a. aus Beschlagnahmungen seitens der Tierschutzbehörde wegen schlechter Tierhaltung , bzw. von verschwundenen, verstorbenen oder inhaftierten Besitzern.

Die Tiere in der Auffangstation haben allesamt tragische Schicksale:

Eine Vogelspinne – ursprünglich aus Sri Lanka – saß neben einem Schwimmbassin im 21. Wiener Gemeindebezirk; ein Tokeh, d.h. ein großer Gecko, hielt im 20. Bezirk mit seinem Geschrei einen Mann vom Benutzen seiner Toilette ab. Die Besitzer konnten in beiden Fällen nicht eruiert werden. Im Laufe der Jahre bekam die Station Hornvipern und Kobras, die auf einem Parkplatz illegal verkauft werden sollten, Chamäleons, die in Socken geschmuggelt wurden, delogierte Leguane und Piranhas, und Evelyn Kolar, unsere engagierte Pflegerin, hat auch schon einen Skorpion in einem vollen Staubsaugersack gesucht.

 

Einmal wurden zugleich acht Schlangen, sechs Leopardgeckos, vier Skorpione und 468 (!) Vogelspinnen vom Zoll beschlagnahmt: Bei einer Reptilienbörse kam ein ungarischer Teilnehmer mit den österreichischen Behörden in Konflikt. Die Schlangen, Geckos und 268 Vogelspinnen übernahm die Pflegestation des Blauen Kreises im Haus des Meeres, der Schönbrunner Tiergarten die Skorpione und 200 Vogelspinnen. Viele Stunden Arbeit hat es gekostet, die einzeln untergebrachten Tiere zu bestimmen und zu versorgen

 

Derzeit leben bei uns 19 Leguane, 18 Schlangen, einige Agamen und andere kleine Reptilien, und noch immer über 100 Vogelspinnen! Sie sind mittlerweile zu beachtlichen Exemplaren herangewachsen und wollen ständig versorgt werden.

Unseren allerersten Hai, dessen Transport wir nach einem Todesfall mühselig organisiert haben, hat dankenswerter Weise das Haus des Meeres übernommen, ebenso im Lauf der Jahre zwei riesige Fransenschildkröten, Boas, Leguane, Fische, etc.

 

Es ist unendlich schwierig, für die Tiere geeignete Plätze in Tiergärten oder wissenschaftlichen Haltungen zu finden.

Vielen Dank an das Team des Blauen Kreises für die 24 Std. rundum Betreuung der Schützlinge.

(Red.)

25 Jahre Blauer Kreis

Es wird viel für Tierschutz getan aber was ist mit den Exoten, Reptilien, Schlangen, Spinnen und Fröschen und einigen anderen? Das Team um Prof. Dr. Kurt Kolar Pflegestation für beschlagnahmte und ausgesetzte Reptilien kümmert sich mit großer Aufopferung darum.

Noch während Dr. Kurt Kolar die Mittelschule besuchte – 1949 – wurde Dr. Kurt Kolar auf die von Prof. Otto Koenig aufgebaute Biologische Station Wilhelminenberg aufmerksam.

Dr. Kurt Kolar nahm an einem Kurs für vergleichende Verhaltensforschung teil und war in der Folge bis 1954 ehrenamtlich im Institut tätig. Auf Anregung von Otto Koenig begann Dr. Kurt Kolar 1951 mit dem Studium von Zoologie und Psychologie an der Universität Wien.

Verhaltensgrundlagen bei Papageien war das Thema von Dr. Kurt Kolars Dissertation. Den Papageien bin ich treu geblieben, dieses Thema bearbeite Dr. Kurt Kolar als Buchautor bis zum heutigen Tag.

Weiters sind auch Bücher über Australien (nach einer mehrmonatigen Studienreise) und über die Problematik der Tierhaltung erschienen. Im Wilhelminenberger Institut war Dr. Kurt Kolar mit einer Unterbrechung bis 1970 tätig, die letzten zehn Jahre als Stellvertreter Otto Koenigs.

Diese Zeit war eine gute Schule, denn in der biologischen Station, aus der 1969 das Institut für vergleichende Verhaltensforschung der österreichischen Akademie der Wissenschaften hervorging, wurde vor allem auf Kameradschaft Wert gelegt. Dies hinderte allerdings nicht daran, dass die meisten Mitarbeiter das Institut nach Auseinandersetzungen mit dem Leiter verließen.

Dies war auch bei Dr. Kurt Kolar der Fall.

Dr. Kurt Kolar arbeitete nach meinem Abgang vorwiegend als zoologischer Schriftsteller. Dr. Kurt Kolar befasste sich aktiv mit Tierschutzfragen und übernahm 1984 die Leitung der Tierschutzaktion Blauer Kreis. Weiters wurde Dr. Kurt Kolar Vorsitzender der Zoologischen Gesellschaft Österreichs, Vizepräsident des Wiener Volksbildungswerkes und da selbst Vorsitzender der Fachgruppe Wissenschaften.

Als in den späten 80er-Jahren die Kritik an der Führung des Schönbrunner Tiergartens zunahm und sogar die Schließung dieses ältesten Zoos der Welt zur Diskussion stand, gründete Dr. Kurt Kolar im Rahmen der Tierschutzaktion eine Arbeitsgemeinschaft Zoo, für die Dr. Kurt Kolar mehrere anerkannte Fachleute gewinnen konnte. Somit konnten er entscheidend dazu beitragen, dass nach den nicht leicht zu knüpfenden Kontakten mit dem zuständigen Minister Dr. Wolfgang Schüssel durch ein im Nationalrat beschlossenes Gesetz der Schönbrunner Tiergarten Anfang 1992 in eine Ges.m.b.H. umgewandelt wurde. Dies war die Grundvoraussetzung für eine Verbesserung der Tierhaltung (Kleinaffenanlage, Großkatzenhaus, Elefantenhaus) und auch für eine bedeutende wirtschaftliche Sanierung.

Auf die Initiative von Dr. Kurt Kolar wurde der Verein der Freunde des Schönbrunner Tiergartens gegründet. Auf Einladung des neuen Geschäftsführers und Direktors, Dr. Helmut Pechlaner, übernahm ich die Positionen eines zoologischen Kurators und eines stellvertretenden Direktors. So war mir die Möglichkeit gegeben, zur Neu- und Weiterentwicklung des Tiergartens beizutragen.

Der Verein Haus des Meeres hat dankenswerter Weise im Jahre 1992 dem Blauen Kreis im 6. Stock des Flakturmes im Esterhazypark einen Raum kostenlos zur Verfügung gestellt. Für die Blauen-Kreis-Mitarbeiter, besonders den damaligen Präsidenten Kurt Kolar, gab es damit ausreichend Gelegenheit, die handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Damals gab es noch keinen Aufzug im Haus des Meeres. Es mussten jeder Sack Zement, Fliesen, Ziegel, Eternitwannen, Steine und Äste mühsam in den 6. Stock geschleppt werden.

Die Station war seit Beginn ihres Bestehens fast immer voll mit Pfleglingen. Aus den ursprünglich 16 Terrarien waren nach 10 Jahren 31 geworden, heute sind es 42, dazu kommen noch über 100 Vogelspinnenbehälter!

Die Station wurde vom Vereinsvorstand beim zehnjährigen Jubiläum “Prof. Dr. Kurt Kolar Pflegestation” benannt. Ende 2006 wurde der Prof. Dr. Kurt Kolar Pflegestation für beschlagnahmte und ausgesetzte Reptilien von der MA 60 – Veterinäramt der Stadt Wien – die Genehmigung als Tierheim gemäß den Bestimmungen des neuen Tierschutzgesetzes erteilt.

Der Blaue Kreis unterhält diese Station ausschließlich von Ihren Mitgliedsbeiträgen und Spenden!

 

Die Pfleglinge, ursprünglich hauptsächlich aufgrund von Beschlagnahmungen der Zollbehörden stammend, bzw. Tiere, die ausgesetzt worden waren, stammen heute u. a. aus Beschlagnahmungen seitens der Tierschutzbehörde wegen schlechter Tierhaltung , bzw. von verschwundenen, verstorbenen oder inhaftierten Besitzern.

Die Tiere in der Auffangstation haben allesamt tragische Schicksale:

Eine Vogelspinne – ursprünglich aus Sri Lanka – saß neben einem Schwimmbassin im 21. Wiener Gemeindebezirk; ein Tokeh, d.h. ein großer Gecko, hielt im 20. Bezirk mit seinem Geschrei einen Mann vom Benutzen seiner Toilette ab. Die Besitzer konnten in beiden Fällen nicht eruiert werden. Im Laufe der Jahre bekam die Station Hornvipern und Kobras, die auf einem Parkplatz illegal verkauft werden sollten, Chamäleons, die in Socken geschmuggelt wurden, delogierte Leguane und Piranhas, und Evelyn Kolar, unsere engagierte Pflegerin, hat auch schon einen Skorpion in einem vollen Staubsaugersack gesucht.

 

Einmal wurden zugleich acht Schlangen, sechs Leopardgeckos, vier Skorpione und 468 (!) Vogelspinnen vom Zoll beschlagnahmt: Bei einer Reptilienbörse kam ein ungarischer Teilnehmer mit den österreichischen Behörden in Konflikt. Die Schlangen, Geckos und 268 Vogelspinnen übernahm die Pflegestation des Blauen Kreises im Haus des Meeres, der Schönbrunner Tiergarten die Skorpione und 200 Vogelspinnen. Viele Stunden Arbeit hat es gekostet, die einzeln untergebrachten Tiere zu bestimmen und zu versorgen

 

Derzeit leben bei uns 19 Leguane, 18 Schlangen, einige Agamen und andere kleine Reptilien, und noch immer über 100 Vogelspinnen! Sie sind mittlerweile zu beachtlichen Exemplaren herangewachsen und wollen ständig versorgt werden.

Unseren allerersten Hai, dessen Transport wir nach einem Todesfall mühselig organisiert haben, hat dankenswerter Weise das Haus des Meeres übernommen, ebenso im Lauf der Jahre zwei riesige Fransenschildkröten, Boas, Leguane, Fische, etc.

 

Es ist unendlich schwierig, für die Tiere geeignete Plätze in Tiergärten oder wissenschaftlichen Haltungen zu finden.

Vielen Dank an das Team des Blauen Kreises für die 24 Std. rundum Betreuung der Schützlinge.

(Red.)

Hitze führt zu Sauerstoffmangel in Gewässern: Alarmplan gegen Fischsterben in NÖ gestartet

Durch die anhaltende Trockenheit und Hitze nimmt die Gefahr für Fischsterben aufgrund von Sauerstoffmangel in den Gewässern zu. In NÖ ist deshalb der Alarmplan gegen Fischsterben gestartet worden.

An rund 50 Standorten im gesamten Gewässernetz des Bundeslandes Niederösterreich wird die Temperatur in Echtzeit gemessen, bei Überschreiten eines kritischen Wertes wird automatisch gewarnt. “Durch die Warnung können Maßnahmen gesetzt werden, um Fischsterben möglichst zu verhindern”, erklärte LHStv. Stephan Pernkopf (ÖVP).

Alarmplan gegen Fischsterben wegen anhaltender Hitze gestartet

Zu den Maßnahmen gehören eine erhöhte Wasserabgabe bei Kraftwerken, weniger Wasserentnahmen aus Flüssen oder Retten von Fischen aus kritischen Gewässerabschnitten durch die Fischereirechtsbesitzer in Koordination mit dem Landesfischereiverband.

Das Land NÖ hat das Alarmierungssystem in Zusammenarbeit mit dem Landesfischereiverband installiert, um kritische Situationen für den Fischbestand möglichst früh erkennen zu können. Wenn die durchschnittliche Wassertemperatur an einer Messstelle über einen Zeitraum von eineinhalb Tagen einen kritischen Wert übersteigt, werden der niederösterreichische Landesfischereiverband und die jeweilige Bezirkshauptmannschaft automatisch gewarnt. Bei Forellengewässern ist dies bei 22 Grad Celsius der Fall, bei karpfenartigem Fischbestand bei 28 Grad.

“2015 bereits ähnliche Hitzeperiode”

“Bereits im Jahr 2015 gab es eine ähnliche Hitzeperiode”, sagte der niederösterreichische Landesfischermeister Karl Gravogl. In mehreren Gewässern im Bundesland starben damals Wassertiere, in Folge wurde ein Alarmplan entwickelt. Wer tote Fische entdeckt, sollte die jeweilige Bezirkshauptmannschaft bzw. den Magistrat oder die nächste Polizeiinspektion verständigen. Wichtig sind Angaben über das betroffene Gewässer, den genauen Zeitpunkt, über Auffälligkeiten an den Tieren und am Gewässer.

(APA/Red)

Hitze führt zu Sauerstoffmangel in Gewässern: Alarmplan gegen Fischsterben in NÖ gestartet

Durch die anhaltende Trockenheit und Hitze nimmt die Gefahr für Fischsterben aufgrund von Sauerstoffmangel in den Gewässern zu. In NÖ ist deshalb der Alarmplan gegen Fischsterben gestartet worden.

An rund 50 Standorten im gesamten Gewässernetz des Bundeslandes Niederösterreich wird die Temperatur in Echtzeit gemessen, bei Überschreiten eines kritischen Wertes wird automatisch gewarnt. “Durch die Warnung können Maßnahmen gesetzt werden, um Fischsterben möglichst zu verhindern”, erklärte LHStv. Stephan Pernkopf (ÖVP).

Alarmplan gegen Fischsterben wegen anhaltender Hitze gestartet

Zu den Maßnahmen gehören eine erhöhte Wasserabgabe bei Kraftwerken, weniger Wasserentnahmen aus Flüssen oder Retten von Fischen aus kritischen Gewässerabschnitten durch die Fischereirechtsbesitzer in Koordination mit dem Landesfischereiverband.

Das Land NÖ hat das Alarmierungssystem in Zusammenarbeit mit dem Landesfischereiverband installiert, um kritische Situationen für den Fischbestand möglichst früh erkennen zu können. Wenn die durchschnittliche Wassertemperatur an einer Messstelle über einen Zeitraum von eineinhalb Tagen einen kritischen Wert übersteigt, werden der niederösterreichische Landesfischereiverband und die jeweilige Bezirkshauptmannschaft automatisch gewarnt. Bei Forellengewässern ist dies bei 22 Grad Celsius der Fall, bei karpfenartigem Fischbestand bei 28 Grad.

“2015 bereits ähnliche Hitzeperiode”

“Bereits im Jahr 2015 gab es eine ähnliche Hitzeperiode”, sagte der niederösterreichische Landesfischermeister Karl Gravogl. In mehreren Gewässern im Bundesland starben damals Wassertiere, in Folge wurde ein Alarmplan entwickelt. Wer tote Fische entdeckt, sollte die jeweilige Bezirkshauptmannschaft bzw. den Magistrat oder die nächste Polizeiinspektion verständigen. Wichtig sind Angaben über das betroffene Gewässer, den genauen Zeitpunkt, über Auffälligkeiten an den Tieren und am Gewässer.

(APA/Red)